| Wahre Europäer statt EU-Zentristen |
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| Geschrieben von: mvp |
| Freitag, 13. Mai 2011 |
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SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier fordert: Die FDP darf die deutsche Europapolitik nicht mehr bestimmen, sollte sie sich „weiter zu einer antieuropäischen und nationalpopulistischen Protestpartei radikalisieren“. Als Außenminister hat Frank-Walter Steinmeier solide Arbeit geleistet – auch im Sinne von Klarheit und Kontinuität deutscher Außenpolitik. Von seinem Nachfolger Guido Westerwelle kann man das nicht behaupten. Grundsätzlich ließe sich die Aussage Steinmeiers als das übliche parteipolitische Theater abtun. Indes sollte jeder Europa-Freund sich und seine Mitmenschen durch Widerspruch gegen ein derartiges realitätszersetzendes Geglibber impregnieren. Wer einen Austritt Griechenlands aus der Europäischen Währungsunion zur Diskussion stellt und sich gegen unverantwortliche Euro-Rettungsschirme – ein Euphemismus für die Verhinderung von Staatsbankrotten – zur Wehr setzen, sind nicht Anti-Europäer, sondern vielmehr die wahren Europäer. Zu einem Europäer wird man nicht, indem man alternativlosen EU-Zentrismus propagiert und Umverteilung von Steuerzahlern zu unseriös wirtschaftenden Regierungen vornimmt. Wahre Europäer sind überzeugt, dass „es das Wesen Europas ausmacht“ – wie es Wilhelm Röpke formulierte – „eine Einheit in der Vielheit zu sein, weshalb denn alles Zentristische Verrat und Vergewaltigung Europas ist, auch im wirtschaftlichen Bereiche.“ |




