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Der Wahnsinn mundgerecht verpackt |
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Montag, 08. Februar 2010 |
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Ein Liter H-Milch kostet bei Aldi 45 Cent. Die „Faire Milch“ kostet 89 Cent.
Faire Milch, das soll eine Umschreibung für „gerechte“ Milch sein. Und gerecht soll sie sein, weil sie angeblich regionale Arbeitsplätze sichert, da der Preis eine kostendeckende Produktion erlauben soll.
Um bei der Tiergattung zu bleiben: Das ist „Bullshit“!
- „Faire Milch“ ist wie „Faire Trade“ zu aller erst ein Marketinginstrument, um den Konsumenten von allen anderen, vernünftigeren Kaufentscheidungen abzuhalten.
- Faire Milch ist unfair, weil sie nur wenigen Milchbauern (zulasten anderer) zusätzliche Einnahmen sichert.
- Gerecht können nur Handlungen aber niemals Ergebnisse sein – es gibt (fast) kein Ergebnis, dass durch Umverteilung nicht noch vermeintlich gerechter sein könnte. Faire Milch ist daher eine willkürliche Behauptung.
- Sollte die Milch tatsächlich Arbeitsplätze von Milchbauern sichern, kostet sie zugleich Arbeitsplätze an anderer Stelle. Schließlich fehlen die 44 Cent Aufpreis pro Packung jetzt dem Bäcker, dem Zeitungsverkäufer, dem Safthersteller, dem ...
- Regionale Arbeitsplätze werden allein durch wettbewerbsfähige Produkte zu wettbewerbsfähigen Preisen erhalten. Subventionen vernichten immer Wohlstand (siehe 4.).
- Kostendeckende Preise orientieren sich allein an den Bedürfnissen des Herstellers, aber nicht am Verbraucher. Was ist daran fair?
- Das Gutmenschenargument: 44 Cent machen ein Kind in Afrika jeden Tag einmal satt.
Offenkundig ist da mit jemandem der Bulle durchgegangen - oder: Das ist nicht mein Laden! (Dank an FS)
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