Startseite Zur Ordnungspolitik Ordnungspolitik Aktuell Die Soziale Marktwirtschaft ist gescheitert
Die Soziale Marktwirtschaft ist gescheitert PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Montag, 26. Dezember 2011

Man kann es nicht oft genug wiederholen, nachdem vor gut 20 Jahren der Sozialismus gescheitert ist und nun das Hybridsystem aus Markt- und Staatswirtschaft in der Sackgasse feststeckt: Der herrschende Korporatismus ist kein liberaler Kapitalismus, sondern ein Korporatismus. Es herrscht die Bürokratie. An ihr ist schon die Sowjetunion erstickt. Auch Dritte Wege führen nach nirgendwo.

Aus gegebenem Anlass:

Konsequente Sozialisten rennen für de Jasay genauso wie Verfechter eines Marktsozialismus in eine Mauer totaler Widersprüche: Kann es eine Eigentumsform geben, die in ihren Auswirkungen auf die Motivation der Menschen privat bleibt, zugleich aber auch nicht-privat, indem sie marktwirtschaftliche Dominanz, markt-wirtschaftliche Ungleichheit und vermeintliche marktwirtschaftliche moralische Willkür ausschließt?
In unnachahmlicher Weise resümiert de Jasay die Konsequenzen von Kollektiveigentum: „Sobald der Staat der einzige Besitzer von Vermögenswerten ist, die getauscht werden, kann er bestenfalls den Tausch zwischen seiner rechten und seiner linken Hand organisieren, mit dem Ergebnis eines 'simulierten Marktes', der simulierte Vermögenspreise erzeugt, einem simulierten 'veränderlichen'
Zinssatz, simulierten Gewinnen und Verlusten simulierter Effizienz, am Ende des Weges simulierten Geschäften, die vortäuschen simulierte Güter zu verkaufen.
“ Marktsozialismus ist ein
Selbstbetrug infolge verworrenen und widersprüchlichen Denkens.
Daher sind Marktsozialismus und Dritter Weg mit den Worten des vielleicht erfrischendsten politischen Denkers unserer Zeit ein „offener begrifflicher Widerspruch wie heißer Schnee, jungfräuliche Prostituierte, fettes Skelett, rundes Quadrat“.

Mehr in der FOP-Broschüre "Perspektivloser Sozialismus".

 
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