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Röpkes Urteil über die europäische Wirtschaftsintegration PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Mittwoch, 08. Oktober 2014

Sara Warneke: Die europäische Wirtschaftsintegration aus der Perspektive Wilhelm Röpkes (Marktwirtschaftliche Reformpolitik. Schriftenreihe der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft N.F. Bd. 13). Lucius & Lucius, Stuttgart 2013, 311 S., 48,00 €.

Wirtschafts- und Sozialgeschichte als Zeitgeschichte stellt eine Herausforderung dar, zumal wenn sie umstrittene aktuelle Themen berührt. Zugleich kann allerdings der Nutzen von Geschichte und nicht zuletzt Ideengeschichte auch über die Geschichtswissenschaft hinaus deutlich werden.

Sara Warneke liegt mit ihrer Dissertation über die europäische Wirtschaftsintegration, die sie aus der Perspektive von Wilhelm Röpke betrachtet, genau in diesem Schnittfeld. Gerade die Verbindung der Integration Europas als „bewusster, pragmatischer Prozess“ (Peter Krüger) mit der prinzipientreuen, kritischen Betrachtung eines herausragenden europäischen Intellektuellen seiner Zeit, der zudem als Berater der Regierung Adenauer fungierte, macht die Arbeit interessant. Allerdings ist der Integrationsprozess in seinen hier nachgezeichneten Grundzügen geschichtswissenschaftlich bereits bearbeitet worden ist – sowohl als Teil eines epochalen Trends (z.B. Peter Krüger: Das unberechenbare Europa, Stuttgart 2006) als auch als Beitrag zur aktuellen Debatte (z.B. Dominik Geppert: Ein Europa, das es nicht gibt, Berlin 2013). Insofern besteht der Nutzen von Sara Warnekes Darstellung der europäischen Integration vor allem darin, einerseits Röpkes ökonomische, politische, historische und soziologische Einschätzungen verständlich zu machen und andererseits, um seine Bewertungen und Prognosen überprüfen zu können. Das ist wirtschaftsgeschichtlich bedeutsam, weil die Expertise einer gleichermaßen als kompetent geltenden wie gegen die Brandung stehenden Persönlichkeit kontinuierlich überprüft wird.

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Voll gegen die Wand PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Sonntag, 05. Oktober 2014

Der Staat soll wohltuend in die ungezähmten Märkte eingreifen, für soziale Gerechtigkeit und eine bessere Verteilung der Güter sorgen – diese Forderung gilt heute als geradezu unbezweifelbar und ist grundfalsch.

Genau das gilt auch bei der sogenannten Mietpreisbremse. Der willkürliche Eingriff in die (ohnehin nicht mehr) freie Preisbildung dient dem Ziel, eine Personengruppe besser zu stellen, die Mieter, und eine Gruppe schlechter zu stellen, die Vermieter. Der Staat als Interessenvertreter – wie ungerecht. Theorie und empirische Erfahrungen belegen, dass die mit einer Mitpreisbremse verbundenen Anreize kontraproduktiv sind: Weniger Wohnungen werden gebaut, die unteren Einkommensgruppen haben es schwerer als zuvor, eine Wohnung zu bekommen, Mietwohnungen werden in Eigentumswohnungen umgewandelt, Renovierungen werden unattraktiver, kurzum die Wohnungssituation verschlechtert sich.

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Strompolitik als Inbegriff sozialer Ungerechtigkeit PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Samstag, 13. September 2014

Die Überschrift mutet wie ein Witz an, ein schlechter noch dazu: „Regierung räumt höhere Strompreise ein“. Darüber steht ein weitaus bedeutenderer Header: „Fast 40 Prozent“.

Es sollte kaum jemanden in Deutschland mit Verstand geben, der nicht weiß, dass die Regierungen durch Steuern und Abgaben die Energiepreise im allgemeinen und den Strompreis im besonderen in die Höhe treiben. Zweifelhafte Urteile über die Entwicklung des Klimas und moralisch vermeintlich korrekten Verhaltens müssen herhalten, um einen alltäglichen ökonomischen Konflikt um knappe Ressourcen zu lösen wie Steven E. Landsburg in seinem glänzenden Essay „Why I’m not an Environmentalist – The Science of Economics versus the Religion of Ecology“ aufzeigt. Erst die Politisierung dieser primär ökonomischen Frage verhindert vernünftige Lösungen und bürdet den Bürgern unnötige Kosten auf. Hinzu kommt eine aberwitzige Regulierung. Patrick A. McLaughlin hat in diesem überaus sehenswerten kurzen Video anschaulich aufgezeigt, warum wir in Sachen Regulierung bloß keine amerikanischen Verhältnisse anstreben sollten. Indes dürfte es in Deutschland und Europa noch viel schlimmer zugehen.

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Wahlfazit: "Against Politics" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Montag, 01. September 2014

Das aussagekräftigste Wahlfoto kursiert derzeit in Facebook:










Die Mehrheit der Wähler gibt keine Stimme für unterschiedliche Farben des einen politik-ökonomischen Establishments ab. Ein ermutigendes Zeichen? Zumindest eine Gelegenheit für einen echten Politikwechsel.

Ein angemessener nächster Schritt wäre nun, mehr als die Hälfte der Sitze im Parlament leer zu lassen und den Steuerzahlern die in der Legislaturperiode nicht anfallenden Ausgaben durch Steuerrückzahlungen zu erstatten.

 
Asoziale Folgen des Mindestlohns PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Sonntag, 31. August 2014

Der Mindestlohn hat Folgen. In Brandenburg gehören dazu: abgehackte Obstbäume, reduzierte Ernten, Kündigungen wie ein Beitrag auf rbb-online knapp illustriert.

Was die Politik propagiert hat, ist "soziale Gerechtigkeit", was sie tatsächlich bewirkt ist asozial, undemokratisch, ungerecht und macht die Menschen ärmer.

Frau Nahles behauptete: Die Mindestlohnempfänger seien auch Konsumenten, so dass der volkswirtschaftliche Effekt positiv sein werde. Sichtbar ist, dass Obstbauern und Konsumenten geschädigt werden. Es ist immer das gleiche Lied: Die Eingriffe der Politiker in die Kooperation der Menschen soll Positives für eine identifizierte Gruppe bewirken, hier die Lohnempfänger, und bewirkt die vielen Schäden aus, hier die Unternehmer, die nun Subventionen benötigen würden, um ihre Betriebe in gleichem Maße fortzuführen, die Konsumenten, die ein geringeres Obstangebot erhalten, die Angestellten, die gekündigt werden oder erst gar keinen Job bekommen, die Kirschbäume, die abgesägt wurden, ...

 
Bestechungsgeld boomt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Sonntag, 24. August 2014

Über zweihunderttausend Kinder erhalten vom Steuerzahler 100 Euro, seit dem 1. August 2014 sogar 150 Euro pro Monat (FAZ).

Warum? Weil ihre Eltern ab dem 15. Lebensmonat des Kindes für bis zu 22 Monate ihr Kind nicht in eine Förderungs-/Tageseinrichtung bringen.

Klingt absurd? Ist es! Geld für etwas von seinen Mitmenschen zu bekommen, das man nicht tut, stellt offenkundig keine Kooperation dar (ist aber auch kein Unterlassungshandeln im Sinne von Coase) und wird dennoch bezahlt, bezahlt von Menschen, die nichts mit dem Nichtstun nichts zu tun haben.

22 Monate á 150 Euro sind 3300 Euro, die die Eltern selbst, ihre Familienangehörigen, die Nachbarn und andere Menschen anteilig über Steuern und Abgaben zuzüglich der erheblichen Bürokratiekosten aufbringen müssen.

Was soll das? Warum nimmt der Staat den Bürgern erst Geld weg, um es ihnen dann wieder zurück zu geben bzw. innerhalb einer Straße zwischen den Nachbarn umzuverteilen – weg von denen mit und ohne Kinder, hin zu denen, die ihre Kinder nicht in Tageseinrichtungen betreuen lassen?

Nun, einige Politiker halten es für eine gute Idee, Herdfamilien Geld zu geben. Da sie die Macht haben, das Geld den einen wegzunehmen und den anderen zu geben, tun sie es. Vielleicht hilft das ihrer Wiederwahl. Vielleicht erscheinen sie als Menschen, die etwas Gutes tun. Auf jeden Fall handelt es sich um eine verbreitete Kombination aus Willkür, Unrecht und Illusionen – drei elementare Bestandteile des Taschengeldstaates.

 
Amazon punktet mit unternehmerischem Know-how PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Sonntag, 10. August 2014

In einer freien Gesellschaft steht es einem privaten Marktteilnehmer frei, zu diskriminieren, wen er möchte. Die Entscheidung an wen ich verkaufe und von wem ich kaufe ist ein unabdingbarer Teil der Freiheit.

In einem n-tv Bericht über den Konflikt zwischen Verlagen und Amazon um die Preisgestaltung und Verfügbarkeit von E-Books wird im letzten Abschnitt eine essentielle Tatsache geschildert. Bisher wurde Amazon als der problematische Akteur im Streit dargestellt. Nun deutet sich an, dass es um
- unternehmerisches Kalkül für eine bessere Bedienung der Kunden im Wettbewerb geht,
- Gewinnsteigerung nicht zuletzt für die Autoren,
- der Verlag Hachette im Konflikt nicht kooperiert hat.

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"Umverteilung ist eine Absage an die Kooperation" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Dienstag, 05. August 2014

"Ein Spezifikum der freiwilligen Kooperation liegt darin, dass die Beteiligten überein kommen, durch ihr Tun das Ziel des jeweils anderen unter der Bedingung der Gegenseitigkeit zu fördern." konstatiert der Hambuger Philosoph Rolf W. Puster in The European. Die beiden Kooperationspartner fördern durch ihr Handeln jeweils das Ziel des anderen - das ist der große immanente Vorteil der freiwilligen Kooperation. Und wie ist Umverteilung vor diesem Hintergrund zu sehen? "Nun, sie ist nichts weniger als die massenhafte nachträgliche Aufkündigung der genannten Kooperationsbedingung, den Handlungserfolg des Kooperationspartners vorbehaltlos zu akzeptieren." Das liegt daran, dass das, was umverteilt wird, das Resultat bereits realisierter Kooperationen, argumentiert Rolf W. Puster treffend.

Das Handeln des Einzelnen und die spontane Ordnung werden so zum Ausgangspunkt und Vergleichsmaßstab von freiwilliger Kooperation oder aber erzwungener Umverteilung.

 
Dritte europaweite European Students For Liberty-Konferenz vom 14.-16. März 2014 in Berlin PDF Drucken E-Mail
Freitag, 21. Februar 2014







25 Jahre nach dem Mauerfall laden die European Students For Liberty (ESFL) zur größten libertären Studentenveranstaltung

Als vor 25 Jahren die Mauer fiel, schien der Sozialismus endgültig versagt zu haben. Doch die Geschichte ist die beste Lehrmeisterin mit den schlechtesten Schülern. 2014 ist Europa wieder  fest in Griff von Planwirtschaft, Zentralismus und Überwachungswahn.

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Aller Anfang ist schwer PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Montag, 27. Januar 2014

Beim Ludwig von Mises Institut Deutschland ist ein Kommentar erschienen zur Rede des Bundespräsidenten anlässlich des 60. Jubiläums des Walter Eucken Instituts - Tenor: Aller Anfang ist schwer.

 
Abkehr vom Failed State Paradigma PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Freitag, 24. Januar 2014

Failed States gelten als Bedrohung für andere Staaten. Von Afghanistan bis Somalia zielten militärische Interventionen bis hin zum Einsatz von Bodentruppen darauf ab, eine staatliche Ordnung wieder herzustellen und damit Bedrohungen aus diesen Staaten zu beseitigen, auch von Terroristen wie Osama bin Laden, die dort Unterschlupf fanden. Leichter gesagt als getan, wie auf eindringliche Weise etwa der Film Black Hawk Down zeigt. Das gilt umso mehr für den regelmäßig gescheiterten Versuch, neue staatliche Ordnungen zu errichten.

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"Ist das Papiergeldsystem noch zu retten?" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Sonntag, 19. Januar 2014










 
„Energiewende ins Nichts“ PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Dienstag, 14. Januar 2014

Das Berechnen volkswirtschaftlicher Optionen, die politischen Vorgaben folgen, hat einen Vorteil und birgt einen Nachteil. Der Vorteil liegt darin, die Implikationen politischer Entscheidungen aufzuzeigen. Idealerweise geschieht das, bevor eine politische Entscheidung getroffen wird. Das gilt umso mehr, wenn sie von einer derartig weitreichenden Bedeutung ist wie die sogenannte „Energiewende“. Der Nachteil ist die Kehrseite des Vorteils und liegt darin, dass Berechnungen nur für die gesetzten Annahmen gelten und alternative Sichtweisen neue Berechnungen erforderlich machen. Wer möchte kann darin einen Fingerzeig auf die Bedeutung von Empirie respektive Mathematik und verbaler Ökonomie, insbesondere Ordnungsökonomik sehen.

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Was der Wohlfahrtsstaat übrig lässt... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Dienstag, 10. Dezember 2013

... ist beschämend. Die Gründerväter der Sozialen Marktwirtschaft dürften sich im Grabe herumdrehen. Frank Schäffler zeigt in seinem glänzend geschriebenen Newsletterbeitrag das Fiasko des aktuellen Paternalismus auf:

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Private Bildung ist für die Ärmsten der Welt die Lösung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Mittwoch, 04. Dezember 2013

Für die Ärmsten der Armen erschallt der Ruf nach staatlicher Hilfe. Hier offenbare sich Marktversagen und die Macht der Stärkeren und besser Vernetzten, so oder so ähnlich lauten die gängigen Urteile. Entwicklungshilfe sei die Lösung.

Falsch!

Nachdemin James Tooley in The Beautiful Tree bereits die Selbsthilfe der Armen in scheinbar gottverlassenen Gegenden der Welt beschrieben hat, weist nun Peter Boettke in seinem Beitrag Education and the World's Poor - Entrepreneurship Not Aid is the Solution auf das Buch des Jahres 2013 der Times hin. Es stammt von Pauline Dixon und heißt International Aid and Private Schools for the Poor. Auch hier sind private Schulen die Lösung für die Ärmsten der Armen. Und das, nachdem staatliche Schulen gescheitert sind.

 
11/9: Forum Freiheit in Berlin PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Samstag, 31. August 2013

Das Forum Freiheit 2013 widmed sich den Alternativen der Bundestagswahl. Thematisch gehören dazu die Wahlprogramme, Programmatik und Strategien der "bürgerlichen" und der linken Parteien sowie ordnungspolitische Perspektiven. Personell reicht der Reigen der Redner und Diskutanten von Arnulf Baring und Gerd Habermann über Vera Lengsfeld, Frank Schäffler und Beatrix von Storch bis zu Sascha Tamm und Norbert Tofall. Ich beteilige mich an der ordnungspolitischen Diskussion. Karen Horn, Detmar Doering, Erich Weede u.a. moderieren.

Am 11. September um 12 Uhr geht es los - in Dehlers Restaurant in Berlin Mitte.

 
Grundsätze liberaler Außenpolitik - Fazit PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Montag, 05. August 2013

Perspektive als Blick zurück und Blick nach vorn

Voraussetzung für Freiheit und Recht ist nicht Demokratie, sondern rechtschaffendes Regierungshandeln, Bindung ausnahmslos aller an Regeln, die die Freiheit des Einzelnen schützen. Demokratie ist nicht Freiheit und auch nicht per se liberal. Demokratie ist ein Verfahren für Entscheidungen - per Mehrheitsabstimmung. Das Verfahren besitzt keinen höheren Wert an sich, sondern hat sich vielfach als zweckmäßig erwiesen. Allerdings darf die Tyrannei einer Minderheit nicht durch die Tyrannei einer Mehrheit abgelöst werden. Liberalismus ist die Begrenzung der Herrschaft des Staates zur Sicherung der Freiheit des Einzelnen auch gegen andere Individuen. Im Zentrum stehen die Grenzen der Wirksamkeit des Staates, damit die Bürger ihre Kräfte zu einem größtmöglichen Ganzen entfalten können. Menschen dürfen und sollen in Freiheit unter dem Recht selbst für sich entscheiden.

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Grundsätze liberaler Außenpolitik im 21. Jahrhundert PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Mittwoch, 03. Juli 2013

Für das Liberale Institut der Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit hat Kerstin Brauckhoff einen Sammelband zur liberalen Außenpolitik herausgegeben. Ich konnte mit meinem Beitrag zur Initiierung der Publikation beitragen. Ein Auszug, die ersten beiden Seiten, folgt. Mehr, wenn auch nicht den gesamten Text, kann man auf der Seite des Academia Verlages lesen. Hartmut Kliemnt, Karl-Heinz Paqé und Robert von Rimscha sind weitere Autoren. Außenpolitik ist ein wichtiges und von Liberalen vielfach vernachlässigtes Feld. Mein Beitrag ist grundsätzlicher Natur und formuliert Prinzipien für eine liberale Außenpolitik.

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Die 18-Euro-Steuer PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Mittwoch, 24. April 2013

Können Sie sich an eine Nachricht erinnern, die Ihnen 2012 wirklich etwas genutzt hat? Die Rede ist nicht davon, dass Sie informiert sein möchten, um mitreden zu können, wie die anderen Menschen, die ebenfalls zuhören und hinschauen, um mitreden zu können. Manches spricht angesichts effektheischender Medien dafür, ganz oder weitgehend auf deren Informationen zu verzichten. Vieles scheint lediglich eine Ablenkung von wichtigeren Dingen im Leben zu sein.

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Call for ... Freiheitskommentare! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Samstag, 13. April 2013

Liebe Freunde der Freiheit, am 17. Juni ist Tag der Freiheit. Das Freiheitswerk plant dazu wieder eine Veranstaltung und eine kleine Publikation.

Beiträge sind ab sofort sehr willkommen und werden bis zum 10. Juni angenommen (strikte Textbeschränkung: 17 Zeilen à 70 Zeichen!).

Alle Beiträge werden auf der „Tag der Freiheit“-Homepage veröffentlicht.  Zudem werden die besten Artikel ausgewählt und wieder in einer Buch-Publikation veröffentlicht.

Lassen wir der Freiheit und Kreativität freien Lauf! Wir freuen uns darauf!

 
Margaret Thatcher (1925-2013) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Dienstag, 09. April 2013

Politiker loben, das fällt Libertären schwer. Ein Grund ist die zumeist überaus gemischte Freiheitsbilanz führender Politiker - das gilt für Ludwig Erhard wie für Margaret Thatcher. Oppositionspolitiker wie Eugen Richter haben es da leichter und glänzende Publizisten auch. Es ist in jedem Fall angemessen, Persönlichkeiten Respekt zu zollen, die sich Verdienste um die Freiheit erworben haben. Das fällt bei Margaret Thatcher insofern leicht als sie maßgeblich für die Kehrtwende vom Sozialismus zu mehr Freiheit und Marktwirtschaft in England verantwortlich war und England eine "Rosskur" (Dominik Geppert) bescherte, auf die Deutschland seit den 1980er Jahren wartet. Außerdem war sie eine glänzende Rhetorikerin. Ihre Auftritte im Parlament und ihr Eintreten für Freiheit und Marktwirtschaft sind einfach großartig.

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Veranstaltungshinweis: Liberale Denker – Köpfe und Ideen eines konsequenten Liberalismus PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 17. März 2013

Das Seminar "Liberale Denker – Köpfe und Ideen eines konsequenten Liberalismus" findet vom 05. bis 07.04.2013 in der Theodor-Heuss-Akademie in Gummersbach statt. Das Seminar wird sich dem Thema von mehreren Seiten nähern. Zum einen wird es um herausragende Freiheitsdenker gehen, darunter Henry Hazlitt und Lord Acton, zum anderen werden theoretische Grundlagen des Liberalismus behandelt, zum Beispiel das Naturrecht. Darüber hinaus werden Kontroversen zwischen verschiedenen Strömungen des Liberalismus behandelt. Schließlich wird eine grundsätzliche Auseinandersetzung mit dem „freien Denken“ und damit zusammenhängenden Herausforderungen gesucht.

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Marokko – wirtschaftlicher Aufbruch mit Hindernissen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Samstag, 16. März 2013

Marokko ist ein interessantes Land. Bereits nach kurzem Aufenthalt springt einem das ins Auge. Vor allem als Schmelztiegel verschiedener Kulturen entfaltet es seine Reize und wegen des exzellenten Kaffees, der als Nusnus serviert einem halben Latte Macchiato entspricht und auch in von Touristen wenig frequentierten Bergregionen serviert wird. Die Berber leben seit mindestens 7000 Jahren hier. Berber bedeutet freier Mensch wie Tuareg auch. Vor rund 800 Jahren kamen die Araber hinzu, eroberten weite Teile des Landes und verankerten ihre Kultur und den Islam. Die dritte Bevölkerungsgruppe bilden die Juden, die schon vor 2000 Jahren mit Salz, dem weißen Gold, überregionale Handelsbeziehungen pflegten. Heute gibt es neben Moscheen auch Synagogen und sogar riesige Kirchen, etwa in Casablanca. Dort steht auch die drittgrößte Moschee der Welt, nur Mekka und Medina haben diesbezüglich noch mehr zu bieten. Schließlich haben Afrikaner ihre Spuren in der Gesellschaft hinterlassen, vor allem aus Mali, Niger, Sudan und Ghana.

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Quergelesen - für eine freie Gesellschaft (8) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Sonntag, 03. März 2013

Wer über die Grenzen der Politik spricht kann missverstanden werden. Einerseits springen tagtäglich die Grenzen der Wirksamkeit der Politik ins Auge: Kaum etwas von dem, was staatliche Politik erreichen möchte, gelingt. Zugleich gibt es kaum etwas, für das sich Politiker nicht zuständig sehen. Dabei können sich die Gesellschaftsklempner guten Gewissens auf die öffentliche Meinung stützen. Freunde der Freiheit schütteln nur noch den Kopf und fragen sich (ausgerechnet) mit den französischen Psychoanalytikern Gilles Deleuze und Félix Guattari: „So bleibt die grundlegende Frage der politischen Philosophie immer noch jene, die Spinoza zu stellen wusste (und die Reich wieder entdeckt hat): Warum kämpfen die Menschen für ihre Knechtschaft, als ginge es um ihr Heil? Was veranlasst einen zu schreien: „Noch mehr Steuern! noch weniger Brot!

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