Soziale Marktwirtschaft PDF Drucken E-Mail
PlakatHeute inflationär und beliebig gebrauchter Begriff zur Bezeichnung der Wirtschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland. Ursprünglich handelte es sich bei dem von Alfred Müller-Armack geprägten Begriff um ein ordnungspolitisches Konzept und eine politisch sehr erfolgreiche Formel. Sie beschrieb eine Wirtschaftsordnung, in der die Leistungsfähigkeit der Marktwirtschaft mit dem sozialen Ausgleich verknüpft wurde. Die Phase der sozialen Marktwirtschaft bleibt im Sinne ihrer Väter (Erhard, Eucken, Röpke, Rüstow u.a.) auf die 50er und Teile der 60er Jahre beschränkt. Die Degeneration der sozialen zur sozialistischen Marktwirtschaft liegt im Aufbau des kollektivistischen Wohlfahrtsstaates begründet. Heute lässt sich die soziale Marktwirtschaft als Irrweg eines ordnungspolitischen Konzepts begreifen. Der bundesdeutsche Wohlfahrtsstaat wird das nächste Jahrzehnt in seiner überkommenen Form nicht überleben.
 
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