| Quantitative Easing |
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| Mittwoch, 21. Dezember 2011 |
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Quantative Easing (QE, Quantitative Lockerung) ermöglicht eine verdeckte Monetarisierung von Staatsausgaben. Was heißt das? QE ist der Kauf von Staatsanleihen und anderen Wertpapieren, darunter auch toxischen Papieren durch die Zentralbank mit neu geschaffenem Geld. Infolgedessen steigen die Kurse der Wertpapiere und die Zinsen auf dem Kapitalmarkt sinken – mehr Geld steht einer weitgehend gleich bleibenden Gütermenge gegenüber; auf dem Geldmarkt kann die Zentralbank die Zinsen direkt beeinflussen.
Von QE profitieren Banken, die mit dem Geld wirtschaften können und es verlieren Sparer, die allenfalls dann mehr Geld erhalten, wenn die Preise schon gestiegen sind. Zugleich werden Staatsanleihen zu spekulativen Investments, während der Anreiz sinkt, Kredite an Konsumenten und kleinere Investoren zu vergeben. Aus Geld soll noch mehr Geld gemacht werden. Und Staaten, die nicht ausreichend private Kreditgeber für ihre überdimensionierten Ausgaben finden, werden so durch eine Zentralbank finanziert. Geld im güterlosen Raum trägt indes nicht zur Verbesserung unserer Lebenssituation und unseres Wohlstand bei, nährt aber Illusionen. Derzeit entsteht die größte Bubble aller Zeiten, es sei denn das von und über die Zentralbanken bereit gestellte Geld entspräche einer drastisch gestiegenen Nachfrage. Sobald die Zinsen steigen droht ein Crash, weil all jene Investoren scheitern, deren Geschäfte auf anhaltend billigem Geld beruhen. Angesichts dessen droht eine Verlängerung der QE an deren Ende die Hyperinflation stehen kann. |




