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Gute Ökonomen, schlechte Ökonomen: Lohnsenkungsspirale PDF Drucken E-Mail

FotoDem Markt wird vorgeworfen, die Löhne zu drücken. Das ist falsch! Wenn die Konkurrenz der Arbeitnehmer dazu führt, die Löhne zu drücken, dann wirkt der Wettbewerb der Unternehmer dem entgegen – er treibt die Löhne wieder in die Höhe.

Löhne entstehen auf Märkten durch das Zusammenspiel von Angebot u n d Nachfrage. Der Preis, das Arbeitsentgelt, repräsentiert in einer Marktwirtschaft die momentane Wertschätzung der Produktivität des Arbeitnehmers.

Die Selbstregulierung des Marktes wird jedoch durch das Eingreifen der Gewerkschaften und der Arbeitgeberverbände sowie dem sozialdemokratischen Etatismus im Namen sozialer Gerechtigkeit seit Jahrzehnten nachhaltig gestört.

Einen Arbeits m a r k t gibt es in Deutschland faktisch nicht mehr. Vor allem die staatliche Arbeitslosenunterstützung ermöglicht den Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden stetig Arbeitslosigkeit hervorzurufen. Die heutige Massenarbeitslosigkeit ist eine Folge. Die staatliche Bildungspolitik, die die Lücke zwischen der vorhandenen Qualifikation Arbeitssuchender einerseits und den erforderlichen Qualifikationen, die Arbeitgeber verlangen müssen, andererseits begünstigt, zählt genauso zu den Ursachen wie die Mindestlöhne. Staatliche Arbeitslosenunterstützung ist gerade keine Maßnahme zur Linderung durch Arbeitslosigkeit hervorgerufener Not. Sie ist vielmehr ein zentraler Bestandteil des Ursachenbündels, das Arbeitslosigkeit als Dauererscheinung hervorruft.

 
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