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Gute Ökonomen – schlechte Ökonomen: öffentliche Arbeiten PDF Drucken E-Mail

Was man sieht und was man nicht sieht. Der Staat baut ein öffentliches Gebäude, eine Autobahn, subventioniert eine Fabrik, ein konkursreifes Unternehmen. „Wir schaffen und sichern Arbeitsplätze!“ tönen die Politiker. Tatsächlich gibt der Staat einigen Arbeitnehmern Arbeit. Das ist, was man sieht. Zugleich nimmt er einigen Arbeitnehmern die Arbeit. Das ist, was man nicht sieht.


In der Fabrik, die ohne staatliche Finanzspritze nicht gebaut worden wäre, arbeiten tagein tagaus eintausend Arbeiter. Sie werden entlohnt und sind beschäftigt. Ohne die staatliche Entscheidung wäre das Budget nicht genehmigt worden, hätten die eintausend Arbeiter dort keine Arbeit und auch keinen Lohn. Das ist alles richtig. Aber ist das alles?
Das Geld für die Arbeiter kommt nicht vom Mond – jede Leistung des Staates beruht schließlich auf einem Verzicht des Volkes. Wofür hätten die Steuerzahler, die diese Arbeitsplätze finanziert haben, ihr Geld sonst ausgegeben? Welche Arbeitsplätze wären für diese Ausgabe entstanden? Warum entscheiden Bürokraten darüber wofür die Bürger ihr Geld ausgeben? Wissen sie besser was wir wollen und brauchen?
Die unsinnigsten Unternehmungen und Verschwendungen werden vom Staat initiiert. Der Staat muss doch investieren. Der Staat muss doch handlungsfähig bleiben. Öffentliche Arbeiten und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) sollen geeignet sein, Arbeitslose zu beschäftigen? Das ist nichts anderes als ein hartnäckiger Mythos. Jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden – entweder vom Staat oder von Ihnen.

 
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