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Geschrieben von: mvp
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Montag, 20. Juni 2011 |
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In Griechenland ist das Ende eines Wohlfahrtsstaates zu besichtigen, genauer sagt die in eine Sackgasse geratene, unverantwortliche Politik von Regierungen, die glaubten auf Kosten anderer Leben zu können.
In ihrem Glauben werden sie derzeit einerseits erschüttert - durch den sozialen Unfrieden, den ihre wohlfahrtsstaatliche Politik bis zur letzten Konsequenz hervorruft - und andererseits bestärkt: die EU-Befürworter und Europa-Gegner arbeiten mit aller Macht an einer Verlängerung der praktizierten Politik.
Griechenland steht exemplarisch für das Schicksal, das Sozial- oder Wohlfahrtsstaaten anhaftet: Überschuldung und Ende mit Tumulten. Es sei denn, echte Reformen werden unternommen. Und das bedeutet: Alle Dienstleistungen, die der Staat an sich gezogen hat, einer kritischen Prüfung unterziehen (die Ergebnisse dazu liegen längst vor) und die Staatsmonopole/ staatlich gewährten Privilegien endlich dem freien Wettbewerb auf Märkten aussetzen. Das gilt an aller erster Stelle für Arbeit, Soziales und Gesundheit.
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