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Geschrieben von: mvp
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Samstag, 20. August 2011 |
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Das systematische Versagen der Zentralbanken in der Geldpolitik zeichnen Andreas Hoffmann und Gunther Schnabl von der Universität Leipzig in ihrem Working Paper "Symmetrische Regeln und asymmetrisches Handeln in der Geld- und Finanzpolitik" noch einmal nach. Es lohnt sich die hier volkswirtschaft, aber dennoch sehr verständliche Schilderung noch einmal zu lesen (Nicht-Ökonomen: Bitte nicht von der einen oder anderen Graphik abschrecken lassen). Das Paper enthält wesentliche Erkenntnisse von Mises, Hayek und Wicksell, die auf die Geldpolitik seit den 80er Jahren bezogen werden.
Die Zusammenfassung lautet: "Das Papier untersucht auf der Grundlage der monetären Überinvestitionstheorien von Wicksell (1898), Mises (1912) and Hayek (1929, 1935) das Scheitern von geld- und finanzpolitischen Regeln zur Kontrolle von übermäßigem Geldmengenwachstum und ausufernder Staatsverschuldung. Es zeigt asymmetrische Geld- und Finanzpolitiken in den großen Industrieländern auf, die zu einem Verfall der Geldmarktzinsen gegen Null und einem Anstieg der Staatsverschuldungen auf globale Rekordstände geführt haben. Das strukturelle Absinken des globalen Zinsniveaus wird als Ursache für globale Überinvestitions- bzw. Boom-und-Krisen-Zyklen gesehen, die zu einem Ausufern der Staatsverschuldung geführt haben. Zur Stabilisierung des langfristigen globalen Wachstums wird die Rückkehr zu symmetrischen Regeln in der Geld- und Finanzpolitik gefordert."
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