| Milliarden-Hilfe kann Griechenland nicht „retten“ |
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| Geschrieben von: mvp |
| Montag, 06. Juni 2011 |
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Die griechische Regierung hat verschiedene Möglichkeiten sich aus der selbst gestellten Schuldenfalle zu befreien. Kein Ausweg aus der Sackgasse sind weitere Milliarden der europäischen Steuerzahler - wie Paolo Manasse auf VoxEU.org aufzeigt (Greece, the unbearable heaviness of debt). Warum nicht? Für 2011 beträgt optimistischen Schätzungen zufolge das (primäre) Staatsbudgetdefizit 5% und das Wirtschaftswachstum minus 3%. Die Regierung benötigt angesichts von Staatsschulden in Höhe von 150% des BIP einen Budgetüberschuss von 7,5%, nur um die Schuldenspirale anzuhalten. 60 Mrd. Euro Kredite erniedrigen den erforderlichen Budgetüberschuss auf lediglich 6,9%. Übrigens würde ein „Haircut“, also eine reduzierte Rückzahlung der Schulden, in Höhe von 40% immer noch einen Überschuss von 4% erfordern – es sei denn, das Wirtschaftswachstum springt an. Bei 1% Wirtschaftswachstum beträgt der erforderliche Budgetüberschuss nur noch 1,3%. Griechenland illustriert anschaulich was eine Schuldenspirale ist und warum es so schwer ist, einen Staatsbankrott abzuwenden. |




