| Die Krise hat noch nichts gelöst |
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| Geschrieben von: mvp |
| Donnerstag, 17. Dezember 2009 |
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Yvan Lengwiler ist zwar kein „Österreicher“, aber Schweizer und Ordinarius für Nationalökonomie an der Universität Basel. In seinem lesenswerten Artikel über die Ursachen der Weltwirtschaftskrise und die staatlichen Gegenmaßnahmen in der NZZ betätigt sich Lengwiler erneut als Querdenker und Mahner. So warnt er vor dem Glauben, die erforderliche Bereinigungskrise sei bereits in nennenswertem Umfang abgeschlossen. Hinzu kommt seine bemerkenswerte Kritik an der eingeschlagenen Regulierung, die sich als kontraproduktiv erweisen dürfte.
Vor diesem Hintergrund sind die Reaktion von Politik und Behörden nach Einschätzung von Lengwiler allesamt ungeeignet, die tatsächlichen Ursachen der Finanzkrise zu heilen, von der Erhöhung der Eigenkapitalvorschriften abgesehen. Die stärkere, internationale Regulierungskoordination werde fatale Folgen haben. |




