| Kleine Presseschau zur Euro-Illusion |
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| Geschrieben von: mvp |
| Sonntag, 07. August 2011 |
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Auf Wirtschaftliche Freiheit setzt sich Wolf Schäfer mit der politischen Rhetorik auseinander, die im Gegensatz zur ökonomischen Vernunft steht: "Die Überschuldungskrise in der EWU ist in ihrem zentralen Kern ein Versagen der politischen Institutionen." und: "Das Grundproblem dieser falschen Anreize von Rettungsschirmen ist der Moral Hazard: Jedes überschuldete Land kann darauf vertrauen, dass die Regierungen der Eurozone seine Staatsinsolvenz in jedem Fall verhindern werden."
Die Pervertierung der Sprache durch EU-Zentralisten - um unrechtmäßiges Handeln zu kaschieren - haben in einem sehr lesenswerten Artikel bereits Frank Schäffler und Norbert F. Tofall analysiert, der zuerst im Schweizer Monat und zusätzlich auf dem Blog von Frank Schäffler erschienen ist. Der Gründer von Wirtschaftliche Freiheit, Norbert Berthold, beschäftigt sich mit der Frage, was nach dem Euro kommt. Er beurteilt die aktuelle Lage wie folgt: "Das halsbrecherische Wagnis der EWU steht auf der Kippe. Immer mehr Mitgliedsländer müssen vor dem akuten Schuldeninfarkt gerettet werden. Die Basis des währungspolitischen Experiments wird ausgehöhlt. Verträge werden von der Politik reihenweise und ohne viel Federlesens gebrochen. Die vielbeschworene Reputation der EZB ist nachhaltig beschädigt." Als wahrscheinlich sieht Norbert Berthold ein Euro-Kerneuropa an, schließt aber auch eine "währungspolitische Supernova" nicht aus. Auf Coordination Problem bilanziert Steven Horwitz in einem kurzen Kommentar die Vorwürfe, Österreicher seien Ideologen oder Dogmatiker. Das Ergebnis: alle konjunkturpolitischen und geldpolitischen Stimulierungsversuche sind in den USA gescheitert. Die Österreichische Ökonomik geht voll auf. Die fehlgeleiteten Dogmatiker sind offenkundig die Interventionisten. Derweilen bereitet sich die Welt auf eine neue Wirtschaftskrise vor, meint Die Welt und liegt einmal mehr daneben, wenn kurzsichtig auf Konjunkturprobleme und mangelndes Vertrauen in die Politik statt auf die strukturellen Ursachen geblickt wird. Wenn die Marktwirtschaft pervertiert wird, dann heißt es: Gehe nicht über Los, sondern zurück zu 2008. Geschichte wiederholt sich zwar nicht, aber sie reimt sich (Mark Twain). |




