| Euro-Krise spitzt sich weiter zu |
|
|
|
| Geschrieben von: mvp |
| Donnerstag, 21. Juli 2011 |
|
Der Schweizer Vermögensverwalter Felix Zulauf kommt in seiner Analyse der Euro-Krise "Zerfall der gesamten Finanzarchitektur" zu keinen günstigen Prognosen: "Wir stehen vor dem Zerfall der gesamten Finanzarchitektur unseres Systems." Zugleich prangert er die inkompetente, populistische Führung unserer Politiker an." und bereits zuvor: "Die Politik hat nicht begriffen, was die eigentliche Ursache des Problems ist. Die politische Führung will die Notenbank jetzt zum Gelddrucken zwingen - ein Schritt der auf lange Sicht unvernünftig ist. Die EZB wurde von der Politik schon zur Genüge vergewaltigt. Sie musste soviel Ramsch aufkaufen, obwohl sie das nicht wollte. Das ist unglaublich." Insgesamt eine düstere, aber nicht die Übliche Untergangstimmung verbreitende, zudem sehr politische Analyse. (Dank an K.B.) Parallel sehen auch die fünf Wirtschaftsweisen das Auseinanderbrechen der Euro-Zone als ein realistisches Szenario an - neben einem uneingeschränkten Bail out Griechenlands, Irlands und Portugals. In der FAZ schreiben sie zur Krise der Währungsunion: "Was als Schuldenkrise einzelner Länder begann, hat sich zu einer ernsthaften Bedrohung der Stabilität des gesamten Währungsraums ausgewachsen." Was jetzt noch fehlt sind die Verbreitung von ökonomischer Weitsicht und wirtschaftspolitischem Mut. Dann wäre es nicht mehr weit und das Staatsgeld müsste sich endlich dem Wettbewerb stellen. |




