Startseite Zur Inflationskrise Aktuelles "Die Euro-Zone wird zusammenbrechen"
"Die Euro-Zone wird zusammenbrechen" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Sonntag, 04. Juli 2010

Das ist die Überzeugung vn Albert Edwards, Chefstratege von Société-Générale, der in der Wirtschaftswoche ein beunruhigendes Szenario skizziert: zunächst kommt es zu einer gravierenden Deflation und anschließend zur Hyperinflation. Ursache für die Deflation ist das Entweichen der Luft aus der Finanzblase, für die Hyperinflation die unwiderstehliche Versuchung der Regierungen, sich von den enormen Schulden durch Gelddrucken zu befreien.

Die Analyse entspricht den Mustervoraussagen der Österreichischen Schule. Diese Position scheint sowohl in "Die Pervertierung der Marktwirtschaft" durch, hier zusätzlich mit Bezug zur Weltwirtschaftskrise und Großen Depression der 30er Jahre, als auch in "Geldreform". Die Deflation ist erforderlich, weil der Finanzsektor irreale Ausmaße angenommen hat. Die Hyperinflation ist nicht erforderlich und wird auch nicht zwangsläufig eintreten, da es sich um eine politische Entscheidung handelt. Es gibt dazu Alternativen. Zugleich war eine massive Staatsverschuldung stets Vorbote einer Hyperinflation. Und das bestehende Geldsystem wird diese und andere gravierende Probleme immer wieder hervorrufen.


 
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