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Inflationskrise und anti-freiheitliches Denken PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 02. Dezember 2008
Eine der großen Gefahren der Inflationskrise, voraussichtlich die langfristig weitaus größere als die überschaubaren ökonomischen Schäden, ist die Bedrohung der Freiheit. Die Freiheitsfeinde vermehren sich auf unheimliche Weise. Unter ihnen werden viele "Dezembergefallene" sein, also all jene, die sich anlässlich des Jahresrückblicks schnell noch auf die Seite der Mehrheit schlagen. Die Mehrheit wird politisch angeführt von der Bundeskanzlerin, propagandistisch eingelullt von Journalisten wie dem FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher und ökonomisch in die Irre geführt von "Experten" wie dem Fondsmanager Heiko Thieme.
Für Jacques Schuster sind sie allesamt Nashörner (Dank an A.D.), während Gerard Bökenkamp die Regierung Merkel als "materialisiertes Vakuum" charakterisiert. Immunisieren kann gegen die Etatismuskakophonie Friedrich August von Hayek in einem hörenswerten und brandaktuellen Interview und Russel Roberts mit einem offenen Ohr für die Argumente der Freiheitsfeinde im Cato-Podcast.
Gewohnt erfreulich deutlich formuliert Klaus Peter Krause die Kritik am Konjunkturprogramm; es ließe sich lediglich hinzufügen, dass Steuersenkungen stets das richtige Mittel zur Befreiung der Bürger und zum Rückzug des Staates sind. Zugleich dreht sich Erhard im Grabe um angesichts der praktizierten Wirtschaftspolitik und der Degeneration der Sozialen Marktwirtschaf in eine Sozialstaatswirtschaft wie Karen Horn zeigt.
 
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