Fed sollte Geldmenge 30 Jahre nicht ausweiten Drucken
Geschrieben von: mvp   
Donnerstag, 30. Oktober 2014

Nachdem das Federal Open Market Committee (FOMC) der amerikanischen Zentralbank mit 11:1 beschlossen hat, die Wertpapierkäufe nicht mehr fortzuführen, lohnt sich ein Blick auf die Statistik:

Die monetäre Basis beträgt rund 4 Billiarden US-Dollar. Rund ein Viertel davon wird im Ausland gehalten.

2007 betrug die Bilanz der Fed „nur“ 929 Milliarden US-Dollar bei einem nominalen US-BIP von 14,5 Billionen US-Dollar (entspricht 6,3% des BIP).

Derzeit ist die Fed Bilanz fünf mal so groß, die US-Wirtschaft aber weniger als 20% gewachsen (entspricht 25,5 des BIP und damit dem problematischen Korporatismus von Entwicklungsländern, die von der Weltbank in den 1980ern als reformbedürftig angesehen wurden).

Im Jahrzehnt von der Finanzkrise wurden aus jedem US-Dollar der Fed 13,88 US-Dollar neues BIP geschaffen. Seit der Finanzkrise sind es nur noch 88 Cent!

Walker Todd, der 20 Jahre bei der New Yorker Fed Dependance gearbeitet hat, urteilt daher auf Free Banking: Gelddrucken sei ineffizient geworden. Außerdem reiche die Geldmenge für eine Vervierfachung des amerikanischen BIP aus. Das habe zuletzt 28 Jahre gedauert.

Quelle: Free Banking