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Momo kritisiert herrschendes Geldsystem PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Montag, 07. November 2011

Frühzeitig durchschaut hat das Unwesen des herrschenden Geldsystems bemerkenswerterweise auch Michael Ende - Quelle: Wikipedia - Momo (Dank an CB):

Das Wirken von Michael Ende in Japan, der Heimat seiner zweiten Ehefrau, hat einen engen Zusammenhang mit Momo. Werner Onken, Leiter der Freiwirtschaftlichen Bibliothek in Varel, schrieb 1986 eine Interpretation von Momo, die in der Zeitschrift Fragen der Freiheit veröffentlicht wurde. In einem Brief an Onken bestätigte Michael Ende, dass Momo das heutige Geldsystem kritisiere: „Übrigens sind Sie bis jetzt der erste, der bemerkt hat, dass die Idee des alternden Geldes im Hintergrund meines Buches Momo steht. Gerade mit diesem Gedanken von Steiner und Gesell habe ich mich in den letzten Jahren intensiver beschäftigt, da ich zu der Ansicht gelangt bin, dass unsere ganze Kulturfrage nicht gelöst werden kann, ohne dass zugleich oder vorher sogar die Geldfrage gelöst wird.“

Leider zieht der deutsche Schriftsteller die falschen Schlüsse, wenn er eine Überwindung im Sinne von Silvio Gesell und Rudolf Steiner verfolgt. Die Irrtümer Gesells hat das Institut für Wertewirtschaft in einer Analyse klar herausgearbeitet. Demnächst erscheint von mir eine kritische Rezension eines Steiner-Anhängers im Bankhistorischen Archiv.

 
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