Fed sollte Geldmenge 30 Jahre nicht ausweiten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Donnerstag, 30. Oktober 2014

Nachdem das Federal Open Market Committee (FOMC) der amerikanischen Zentralbank mit 11:1 beschlossen hat, die Wertpapierkäufe nicht mehr fortzuführen, lohnt sich ein Blick auf die Statistik:

Die monetäre Basis beträgt rund 4 Billiarden US-Dollar. Rund ein Viertel davon wird im Ausland gehalten.

2007 betrug die Bilanz der Fed „nur“ 929 Milliarden US-Dollar bei einem nominalen US-BIP von 14,5 Billionen US-Dollar (entspricht 6,3% des BIP).

Derzeit ist die Fed Bilanz fünf mal so groß, die US-Wirtschaft aber weniger als 20% gewachsen (entspricht 25,5 des BIP und damit dem problematischen Korporatismus von Entwicklungsländern, die von der Weltbank in den 1980ern als reformbedürftig angesehen wurden).

Im Jahrzehnt von der Finanzkrise wurden aus jedem US-Dollar der Fed 13,88 US-Dollar neues BIP geschaffen. Seit der Finanzkrise sind es nur noch 88 Cent!

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Eurokrise ohne Lösung, Vermögenssicherung als Herausforderung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Sonntag, 29. Juni 2014

Die wirtschaftliche Lage in Europa ist ein schwer entwirrbares Knäuel aus bereinigenden Entwicklungen und konterkarierender Geld- und Wirtschaftspolitik, aus deflationären und reflationären Entwicklungen, aus strukturellen Verbesserungen und ungelösten – in der aktuellen Architektur unlösbaren –Systemdefiziten.

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Niemand fürchtet Deflation! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Dienstag, 03. Juni 2014

Wer fürchtet sich vor Deflation? Niemand, so lautet das Ergebnis der Frage, die den rund 100 Gästen der Podiumsdiskussion über die wirtschaftliche Zukunft Europas eingangs gestellt wurde. Das ist eine bemerkenswert marktwirtschaftliche Haltung, die das interessierte Publikum beim noch jungen engagierten Think Tank Agenda Austria an den Tag legte, zumal kontinuierlich Angst vor einer sich selbst nährenden Abwärtsspirale sinkender Preise geschürt wird. Und so trafen an dem munteren Abend die Ansichten herkömmlicher Geldpolitik und marktwirtschaftlicher Alternativen auf einander. Die von mir vorgetragene marktwirtschaftliche Einschätzung von Deflation lautete: „Keine Angst vor Deflation!“ – „Deflation ist eine natürliche Reaktion“ – „Desaströse Deflation erzeugt nur der Staat“. Mehr, vorerst in Form von Fotos, hier.

 
Die Euro-Krise ist noch lange nicht vorüber PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Sonntag, 27. April 2014

Die Hoffnungen auf ein baldiges Ende der Euro-Krise sind eine Illusion. Wird die bisher praktizierte Rettungspolitik fortgeführt, ist es wahrscheinlich, dass die Krise noch Jahre währt. Zudem ist ein glimpflicher Ausgang nicht in Sicht. Die Große Depression in Amerika dauerte von 1929 bis 1945. Die Stagnation Japans währt seit 1990. Alle drei Krisen verbindet eine verfehlte Geld- und Rettungspolitik. Aus Furcht vor der erforderlichen scharfen Bereinigungskrise wird diese verschleppt und endemisch.

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EZB-Geldpolitik macht Sparer arm PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Donnerstag, 05. September 2013

Im ordnungspolitischen Kommentar des IWP geht Leonard Münstermann der Frage nach: "Ist private Altersvorsorge ein Auslaufmodell?"

Bei der Beurteilung der EZB-Geldpolitik findet er klare Worte: "Die ab dem Jahr 2008 einsetzende Finanzkrise hat zu erheblichen Vermögensverlusten geführt. Das Altersvorsorgevermögen der Deutschen ist davon allerdings weniger stark betroffen, da der Aktienanteil in der privaten Altersvorsorge relativ gering war. Zudem können kurzfristige Schocks angesichts der langen Anlagedauer aus- geglichen werden. Deutlich größere Auswirkungen auf die Renditen kapitalgedeckter Altersvorsorgeprodukte hat hingegen die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Das Versprechen dauerhaft niedriger Zinsen wird von Schuldnern, also vor allem und insbesondere Staaten und auch Banken und Unternehmen, bejubelt, weil es diesen eine kostengünstige Refinanzierung ermöglicht. Leidtragende sind hingegen Gläubiger wie Sparer, deren Sparvermögen angesichts von Zinsen unter der Inflationsrate real entwertet werden. Auch Versicherungsunternehmen, welche einen erheblichen Anteil des deutschen Sparvermögens verwalten, haben angesichts des niedrigen Zinsniveaus erhebliche Probleme, ihre Garantiezinsversprechen einzuhalten und testen bereits neue Produkte ohne Garantiezins.

Anstatt die Kosten der Euro-Rettungspolitik offenzulegen und eine gesellschaftliche Debatte über die Verteilung der Kosten zu führen, werden diese in zunehmendem Maße über die Niedrigzinspolitik der EZB verschleiert. Diese wirkt wie eine versteckte Steuer auf Sparvermögen."

Mit Wahlkampfworten: Euro-Rettungspolitik macht Sparer arm.

 
Die Inflation kommt PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 19. Dezember 2012

Alle Welt spricht von den Inflationsgefahren, die die vermeintliche Rettungs- und tatsächliche Währungszerrüttungspolitik von EU und EZB mit sich bringt. Prof. Manfred J. M. Neumann sprach vor Wochen bereits Klartext:

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Weitere Informationen zum "Geldpolitischen Kolloquium" in Fulda PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Freitag, 07. Dezember 2012

Nachfolgend mehr zu den "Planungen für die Zeit nach dem Euro":

Liegt in Hessen Deutschlands geldpolitische Wiege? Vor der Währungsreform 1948 kamen in Rothwesten deutsche Geldexperten zu einem Konklave zusammen. Angesichts des Euro-Desasters versammelten sich nun in Fulda Geldtheoretiker und -praktiker auf Einladung der Friedrich August von Hayek Stiftung und erörterten die Frage: Wie geht es weiter mit Europa und dem Euro?

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Planungen für die Zeit nach dem Euro PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Mittwoch, 05. Dezember 2012

Liegt in Hessen Deutschlands geldpolitische Wiege? Vor der Währungsreform 1948 kamen in Rothwesten deutsche Geldexperten zu einem Konklave zusammen. Angesichts des Euro-Desasters versammelten sich nun in Fulda Geldtheoretiker und -praktiker auf Einladung der Friedrich August von Hayek Stiftung und erörterten die Frage: Wie geht es weiter mit Europa und dem Euro?

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"Die Geisterfahrt des Dr. Schäuble " PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Montag, 03. Dezember 2012

Der Bund der Steuerzahler in Bayern e.V. sorgt für Transparenz in der Griechenland-Alimentierung:

"Ein aufmerksamer Leserbriefschreiber namens Jamie Dimon hat vor Monaten die abenteuerliche Zick-Zack-Fahrt des Dr. Schäuble mit dem Rettungskreuzer „ESM-Deutschland“ aufgelistet und wie folgt kommentiert: „Die deutsche Öffentlichkeit wird permanent getäuscht und belogen. Man werfe nur einen Blick auf die Chronologie der gesammelten Lügen und Täuschungsmanöver des Herrn Dr. Schäuble zum Thema Griechenland“. Wir führen diese Liste fort. Es scheint, dass der Herr ESM-Gouverneur bei der „Eurorettung“ schon in den griechischen Gewässern den Kurs völlig verloren hat. ..."

Besonders lesenswert sind die chronologisch aufgelisteten Äußerungen des deutschen Finanzministers. Sie ermöglichen - weit über diesen Sachverhalt hinaus - ein besseres Verständnis über die grundsätzliche Funktionsweise einer emotionalisierten und inszenierten Politik: Heute werden Gegenstände und Fragestellungen der öffentlichen Sache nicht im Sinne eines "Gemeinwohls" erörtert und gelöst. Vielmehr werden die Bürger durch Propaganda abgelenkt und in die Irre geführt. Wähler und Medien wirken am Verfall öffentlicher Tugenden kräftig mit.

 
Rotarische Europa-Freunde und EU-Kritiker PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Sonntag, 21. Oktober 2012

Das Rotary Magazin enthält sehr ansprechende Beiträge zum Titelthema „Nationalstaat im Wandel? Das Grundgesetz und die Bundesrepublik Deutschland nach dem Karlsruher ESM-Urteil“. 

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