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"Die Euro-Zone wird zusammenbrechen" |
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Geschrieben von: mvp
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Sonntag, 04. Juli 2010 |
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Das ist die Überzeugung vn Albert Edwards, Chefstratege von Société-Générale, der in der Wirtschaftswoche ein beunruhigendes Szenario skizziert: zunächst kommt es zu einer gravierenden Deflation und anschließend zur Hyperinflation. Ursache für die Deflation ist das Entweichen der Luft aus der Finanzblase, für die Hyperinflation die unwiderstehliche Versuchung der Regierungen, sich von den enormen Schulden durch Gelddrucken zu befreien. |
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Geschrieben von: pk
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Sonntag, 23. Mai 2010 |
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Die Financial Times Deutschland bezeichnet die jüngesten Maßnahmen der Bundesregierung gegen Spekulanten als "Schattenkampf", der "vorerst im absurden Leerverkaufsverbot" gipfele. Es sei "so offensichtlich das Resultat eines politischen Kuhhandels, ein Beruhigungskeks für die parlamentarische Galerie", dass man sich über Sinn und Unsinn gar nicht den Kopf zerbrechen müsse. Angesichts enger Vorschriften und zugleich vielfacher Ausnahmen sei die schwammige BaFin-Regulierung praktisch ohne Bedeutung: "Um ein Zeichen ihres unbedingten Handlungswillens im Kampf gegen Spekulanten zu zeigen, hätte die Koalition genauso gut den Handel mit Terminkontrakten auf gesalzene griechische Schweinebäuche zwischen 17 und 18 Uhr in Celle verbieten können." |
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Geschrieben von: mvp
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Samstag, 15. Mai 2010 |
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Nichts wird mehr so sein wie es einmal war. Das ist der Tenor einer Reihe von Querdenkern. Einige von Ihnen haben in der Vergangenheit den Verlauf der aktuellen Ereignisse treffsicher prognostiziert. |
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Griechenland - unübersehbare Schuldenausmaße |
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Geschrieben von: pk
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Freitag, 07. Mai 2010 |
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Im Cafe Hayek gibt es eine Graphik, die das Ausmaß der Staatsverschuldung für einige europäische Staatsprekarier sehr plastisch illustriert. Deutlich wird auch die bizarre Verflechtung der nächsten Bankrotteure untereinander und zusätzlich mit anderen Wohlfahrtsschuldenstaaten. Russ Roberts sieht darin eine wesentliche Krisenursache, wie schon bei den Banken. Jeder ist bei jedermann verschuldet und alle sind beschwingt und bailen einander out... Peter Boehringer hat auf den Goldseiten einen deftigen Kommentar verfasst: "Warnung an alle MdBs - der Teufel steckt im Detail". Dort weist er auf einen (versteckten) Mechanismus im Gesetzesentwurf zum Griechenland-Bailout hin, der eine nahezu unbegrenzte Zahlungsverpflichtung für Deutschland bedeutet. Es brauchen lediglich Staaten abzuspringen, die sich zu teuer refinanzieren müssen. Und die Urlauber scheinen Griechenland scharenweise zu meiden. Bereits im April waren es im Vergleich zum Vorjahresmonat 12 Prozent weniger Buchungen nach den Erhebungen des Marktforschungsinstitutes GfK. Brennende Banken, blockierte Verkehrsverbindungen, verbrannte Menschen und Milliarden deutscher Euros, die, von der deutschen Regierung geschickt, die Strände bevölkern, werden für einen neuen Rekord sorgen. Und die (US-)Börsen gehen auch mit Rekorden auf Talfahrt. |
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Griechenland, Großbritannien, ... langsam wirds gruselig |
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Geschrieben von: pk
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Donnerstag, 06. Mai 2010 |
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Statt Endzeitparolen der deutschen Regierung, wie wir sie aus der Geschichte zuhauf kennen, hier ein realistischerer Blick in die Zukunft - von Frank Biancheri, Leiter des Think tanks Leap/E2020. Tenor: Die Überschuldungs- und Finanzierungskrise der westlichen Staaten verschärft sich deutlich, Großbritannien ist im Sommer fällig und im Winter könnten die US-Staatsanleihen in Bedrängnis geraten. Außerdem zeigt Charles B. Blankart (zusammen mit Erik R. Fasten) in der NZZ vier Sanierungsverfahren für Griechenland auf. Die deutsche Regierung setzt sich ohne Zwang für die teuerste Form mit ungewissem Ausgang ein. Nicht nur die deutsche Regierung verstößt eklatant gegen geltende Recht (siehe den Gastbeitrag von Norbert F. Tofall), sondern inzwischen auch der IMF. Fazit für den Moment: Es herrschen Willkür und Unvernunft. Viel mehr haben die derzeit dominierenden Politiker nicht zu bieten.
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Geschrieben von: mvp
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Mittwoch, 05. Mai 2010 |
Der Euro war kein ökonomisches, sondern vor allem ein politisches Projekt. Der Euro sollte die politische Einigung Europas forcieren – eine Währungsunion als Symbol und Triebkraft des zentralistischen Europas. Im Hinblick auf eine Währung ökonomisch unüberbrückbare Differenzen sollten politisch „wegutopiert“ werden.
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Weitsicht statt Froschperspektive durch den Strohhalm |
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Geschrieben von: mvp
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Sonntag, 02. Mai 2010 |
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Wilhelm Nölling gehört zu den professoralen Musketieren, die 1998 vor dem Bundesverfassungsgericht gegen den Euro geklagt haben. Im Hamburger Abendblatt erneuert er seine Kritik und weist darauf hin, dass viele Argumente und Vorraussichten sich leider als richtig erwiesen haben: "Der Euro ist der größte Irrtum in der Währungsgeschichte". Gunnar Heinsohn gehört zu den Demographie-Aufklärern. In "Heute Athen, morgen Berlin" (Tagesspiegel) argumentiert er, dass die Deutschen ebenfalls vor der Staatspleite stehen. Das ohnehin unverantwortliche Ausgabeverhalten der Regierung(en) steht auch noch im Widerspruch zur Bevölkerungsentwicklung. Und die Sparda-Bank in Hamburg zahlt Zinsen auf Wunsch in Goldmünzen aus. Begründung: "Tausch von Geld in wertstabiles Gold als Antwort auf die hohe Staatsverschuldung und die damit einhergehende Gefahr einer drohenden Geldentwertung".
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Griechenlandspekulanten: Schein und Realität |
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Geschrieben von: mvp
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Freitag, 09. April 2010 |
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Sogenannte Spekulanten werden zusammen mit Credit Default Swaps derzeit wieder für die Finanzierungsschwierigkeiten der griechischen Regierung verantwortlich gemacht. "Angriffe aus dem Dunkeln" titelte (selbst) das Handelsblatt oder "Auf Schnäppchenjagd: Wie Spekulanten an der Euro-Krise verdienen". Von "Krisen-Gewinnern", "Wetten", "Tarnen und Täuschen" ist die Rede. Bemerkenswerterweise hat es auch das Handelsblatt nötig, eine emotionalisierte Scheinwelt statt der Realität zu präsentieren. Willkommen in der Matrix! Wer sich lieber mit der Realität beschäftigen möchte, auch um zu verstehen, wie Märkte tatsächlich funktonieren, dem sei der exzellente Ordnungspolitische Kommentar von Christian Vossler, Institut für Wirtschaftspolitik an der Universität zu Köln, empfohlen: "Strikte Regelbindung zur Abwendung einer griechischen Tragödie". Zur Rolle des Kapitalmarktes schreibt der Ökonom: |
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Der Euro wird wahrscheinlich scheitern |
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Geschrieben von: mvp
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Sonntag, 28. März 2010 |
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Das ist die Einschätzung von Jim Rogers, erfolgreicher Hedgefondsmanager, bis 1980 erfolgreicher Geschäftspartner von George Soros mit Quantum Funds, und Schriftsteller. Die europäische Schuldenkrise sei die Totenglocke für den Euro, der vermutlich binnen 15 bis 20 Jahren zusammenbrechen werde. Die Europäische Währungsunion (EWU) werde genauso wenig überleben wie ähnliche historische Experimente. Europäische Hilfen für Griechenland würden das Fundament des Euro schwächen. Das ist inzwischen beschlossene Sache. (Jim Rogers hat seinen Lebensmittelpunkt 2007 nach Singapur verlegt, wegen schlechter wirtschaftlicher Perspektiven im Westen und guter Aussichten in Asien. Smarte Geschäftsleute wären 1807 nach London und 1907 nach New York gezogen und würden 2007 nach Asien ziehen. |
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Zentralbanken abschaffen, Sozialpolitik straffen und Einwanderungspolitik umkehren |
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Geschrieben von: pk
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Sonntag, 14. Februar 2010 |
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"Schafft die Notenbanken ab" lautet der Titel eines lesenswerten Interviews im Handelsblatt. Zurecht weist Martin Siegel darauf hin, dass die etwa 100.000 Mitarbeiter von Zentralbanken weltweit keiner produktiven Tätigkeit nachgehen und daher "anständigen" Tätigkeiten nachgehen sollten. Mit der Auflösung der Zentralbanken würde sich auch das auf billigem Geld beruhende Spekulationsproblem insbesondere der Investmentbanken erledigen. Wie alle Banken wäre sie gezwungen, Kredite zu vergeben, die auf gespartem Geld beruhen. In einem ausführlichen, Augen öfffnenden Artikel in der Welt legt Gunnar Heinsohn den Finger in die Wunde der Sozial- und Einwanderungspolitik: "Der Sozialstaat pumpt Geld und vermehrt die Armut". Die deutschen Regierungen schaffen mit ihrer Sozialpolitik systematisch ein Proletariat ohne Perspektive, aber mit Gewaltbereitschaft. Nach Deutschland kommen vor allem jene, die in ihren Heimatländern gescheitert sind. In der Kurzform lautet seine Diagnose "Luschen rein, Asse raus". Die USA haben diesen Irrweg unter Präsident Clinton beendet, zum Wohle aller. Übrigens soll die aktuelle "Krippenpolitik" ein (hilfloser) Versuch zur Integration und Intelligenzsteigerung der Transfersystemeinwanderer sein.
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