EZB-Geldpolitik macht Sparer arm PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Donnerstag, 05. September 2013

Im ordnungspolitischen Kommentar des IWP geht Leonard Münstermann der Frage nach: "Ist private Altersvorsorge ein Auslaufmodell?"

Bei der Beurteilung der EZB-Geldpolitik findet er klare Worte: "Die ab dem Jahr 2008 einsetzende Finanzkrise hat zu erheblichen Vermögensverlusten geführt. Das Altersvorsorgevermögen der Deutschen ist davon allerdings weniger stark betroffen, da der Aktienanteil in der privaten Altersvorsorge relativ gering war. Zudem können kurzfristige Schocks angesichts der langen Anlagedauer aus- geglichen werden. Deutlich größere Auswirkungen auf die Renditen kapitalgedeckter Altersvorsorgeprodukte hat hingegen die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Das Versprechen dauerhaft niedriger Zinsen wird von Schuldnern, also vor allem und insbesondere Staaten und auch Banken und Unternehmen, bejubelt, weil es diesen eine kostengünstige Refinanzierung ermöglicht. Leidtragende sind hingegen Gläubiger wie Sparer, deren Sparvermögen angesichts von Zinsen unter der Inflationsrate real entwertet werden. Auch Versicherungsunternehmen, welche einen erheblichen Anteil des deutschen Sparvermögens verwalten, haben angesichts des niedrigen Zinsniveaus erhebliche Probleme, ihre Garantiezinsversprechen einzuhalten und testen bereits neue Produkte ohne Garantiezins.

Anstatt die Kosten der Euro-Rettungspolitik offenzulegen und eine gesellschaftliche Debatte über die Verteilung der Kosten zu führen, werden diese in zunehmendem Maße über die Niedrigzinspolitik der EZB verschleiert. Diese wirkt wie eine versteckte Steuer auf Sparvermögen."

Mit Wahlkampfworten: Euro-Rettungspolitik macht Sparer arm.

 
Die Inflation kommt PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 19. Dezember 2012

Alle Welt spricht von den Inflationsgefahren, die die vermeintliche Rettungs- und tatsächliche Währungszerrüttungspolitik von EU und EZB mit sich bringt. Prof. Manfred J. M. Neumann sprach vor Wochen bereits Klartext:

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Weitere Informationen zum "Geldpolitischen Kolloquium" in Fulda PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Freitag, 07. Dezember 2012

Nachfolgend mehr zu den "Planungen für die Zeit nach dem Euro":

Liegt in Hessen Deutschlands geldpolitische Wiege? Vor der Währungsreform 1948 kamen in Rothwesten deutsche Geldexperten zu einem Konklave zusammen. Angesichts des Euro-Desasters versammelten sich nun in Fulda Geldtheoretiker und -praktiker auf Einladung der Friedrich August von Hayek Stiftung und erörterten die Frage: Wie geht es weiter mit Europa und dem Euro?

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Planungen für die Zeit nach dem Euro PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Mittwoch, 05. Dezember 2012

Liegt in Hessen Deutschlands geldpolitische Wiege? Vor der Währungsreform 1948 kamen in Rothwesten deutsche Geldexperten zu einem Konklave zusammen. Angesichts des Euro-Desasters versammelten sich nun in Fulda Geldtheoretiker und -praktiker auf Einladung der Friedrich August von Hayek Stiftung und erörterten die Frage: Wie geht es weiter mit Europa und dem Euro?

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"Die Geisterfahrt des Dr. Schäuble " PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Montag, 03. Dezember 2012

Der Bund der Steuerzahler in Bayern e.V. sorgt für Transparenz in der Griechenland-Alimentierung:

"Ein aufmerksamer Leserbriefschreiber namens Jamie Dimon hat vor Monaten die abenteuerliche Zick-Zack-Fahrt des Dr. Schäuble mit dem Rettungskreuzer „ESM-Deutschland“ aufgelistet und wie folgt kommentiert: „Die deutsche Öffentlichkeit wird permanent getäuscht und belogen. Man werfe nur einen Blick auf die Chronologie der gesammelten Lügen und Täuschungsmanöver des Herrn Dr. Schäuble zum Thema Griechenland“. Wir führen diese Liste fort. Es scheint, dass der Herr ESM-Gouverneur bei der „Eurorettung“ schon in den griechischen Gewässern den Kurs völlig verloren hat. ..."

Besonders lesenswert sind die chronologisch aufgelisteten Äußerungen des deutschen Finanzministers. Sie ermöglichen - weit über diesen Sachverhalt hinaus - ein besseres Verständnis über die grundsätzliche Funktionsweise einer emotionalisierten und inszenierten Politik: Heute werden Gegenstände und Fragestellungen der öffentlichen Sache nicht im Sinne eines "Gemeinwohls" erörtert und gelöst. Vielmehr werden die Bürger durch Propaganda abgelenkt und in die Irre geführt. Wähler und Medien wirken am Verfall öffentlicher Tugenden kräftig mit.

 
Rotarische Europa-Freunde und EU-Kritiker PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Sonntag, 21. Oktober 2012

Das Rotary Magazin enthält sehr ansprechende Beiträge zum Titelthema „Nationalstaat im Wandel? Das Grundgesetz und die Bundesrepublik Deutschland nach dem Karlsruher ESM-Urteil“. 

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"Das Billionengrab" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Freitag, 12. Oktober 2012

Auf MMNews ist unter dem Titel "Das Billionengrab" ein informativer Überblick zur aktuellen Lage der sogenannten "Euro-Rettungsversuche" vom Bund der Steuerzahler (Bayern) veröffentlicht. Der Text wird parallel auch per Mail versandt. Insgesamt eine lesenswerte Gesamtschau mit emotionalen Spitzen.

Weitere Informationen unter www.fiskalpakt.info

 
Geht die Bazooka nach hinten los? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Mittwoch, 03. Oktober 2012

Leonard Münstermann analysiert im aktuellen ordnungspolitischen Kommentar des Instituts für Wirtschaftspolitik der Universität Köln die Politik der EZB, Staatsanleihen europäischer Krisenstaaten zu kaufen. Diese profitierten von günstigeren als den angemesseneren Marktkonditionen. Seit Sommer 2010 bestehe praktisch eine Transferunion. Dabei werde von (relativ) solide wirtschaftenden zu unsolideren Regierungen umverteilt. Das wird als Solidarität verbrämt:

"Die Rettungsschirmpolitik verteilt unabhängig von der Wirtschaftskraft eines Landes um. So haftet beispielsweise die Slowakei für die Kredite an Griechenland und Spanien mit, obwohl beide über ein höheres Pro-Kopf-Einkommen verfügen als die Slowakei. Umverteilung findet nicht von reichen zu armen Ländern statt, sondern von haushaltsdisziplinierten zu verschwenderischen Ländern. Eine derartige Umverteilung ist nicht solidarisch, sondern setzt Anreize zu Moral Hazard, also einer durch die Vertragsbeziehung ausgelösten Verhaltensänderung eines Vertragspartners. Für die Regierung eines Krisenstaates ist es eine rationale Strategie, die Bemühungen zur Haushaltskonsolidierung (z.B. Rentenkürzungen, Steuererhöhungen, Gehaltskürzungen und Entlassungen im öffentlichen Dienst) einzuschränken, sobald
durch ein Bailout der Druck des Marktes zur Haushaltskonsolidierung sinkt.
"

Der inszenierte politische Druck sei natürlich viel schwächer als der Reformdruck des Marktes. Da weder eine Verfassung mit strikter Haushaltsdisziplin für ein zentralistisches Europa noch ein Rückkehr zum No-bailout-Gebot realistisch sei, favorisiere auch Bundeskanzlerin Merkel die unbegrenzte Haftung durch die Hintertür, also die unbegrenzte Staatsfinanzierung durch die EZB. Ein Kollateralschaden: sparen lohnt sich bei niedrigen Zinsen und steigender Inflation nicht mehr.

Wenn da mal nicht eine Bazooka im Hinterzimmer los geht ...

 
ESM-Bürgerdialog! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Dienstag, 17. Juli 2012

Für Bürger ist die sogenannte alternativlose Euro-Rettungspolitik völlig intransparent. Eine unermüdliche Stimme im Streben nach Aufklärung ist die von Hans Penner, hier um Dialog mit Frank-Walter Steinmeier und der SPD bemüht.

 
"Bürger auf die Barrikaden!" PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 17. Juli 2012

Bürger-Engagement mit Herz und Hirn: Beatrix von Storch - Start der 2. Phase der Anti ESM Kampagne!

Ziel: Die größte Protestbewegung gegen den ESM schaffen, um der großen Mehrheit der Bevölkerung eine Stimme zu geben.

 
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