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Montag, 28. November 2011 |
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Der Staat aber ist kein Unternehmer, sondern ein Konsum-Monster. Er teilt den ihm gewährten Kredit an seine Beamten und Soldaten aus, an Sozialhilfeempfänger und Rentner. Und diese Empfänger tätigen damit keine Investitionen, sondern bestreiten ihre Lebenshaltungskosten. Besonders Militärausgaben sind fast ausschließlich Konsum. Die Besitzer von Staatsanleihen können nur solange mit Verzinsung und Rückzahlung rechnen, als sie und ihre Kinder dem Staat als künftige Steuerzahler genügend Mittel dafür zur Verfügung stellen, das heißt, indem sie ihre Forderungen selber begleichen. Wird die Schuld zu groß, reichen die Steuermittel nicht mehr aus und der Staat erklärt den Bankrott in Form einer sogenannten Währungsreform. Die Gläubiger und Geldvermögensbesitzer verlieren alles oder fast alles. Die Deutschen haben das im 20. Jahrhundert zwei Mal erlebt, und es bedarf keiner prophetischen Gabe, vorherzusagen, dass ihnen das im neuen Jahrhundert erneut passieren wird. Roland Baaader, Geldoszialismus, Gräfelfing 2010, 34f.
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Dienstag, 27. September 2011 |
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Die Alternative zum Markt ist die Bürokratie, was immer für ein Etikett man hier auch benutzen mag. Ernest van den Haag: Verwirrung, Neid, Furcht und Verlangen, in: ders. (Hg.): Marktfeindschaft warum?, München 1981, 26.
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Mittwoch, 31. August 2011 |
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Aber da der Weg zur Größe kein Ende hat, und da die Einheitsfanatiker kein Ding finden, das sich nicht doch noch vergrößern ließe, können sie nirgends landen außer in der Irrenanstalt der Unendlichkeit. Leopod Kohr, Das Ende der Großen. Zurück zum menschlichen Maß, (Erstauflage 1957), 2. Aufl. Salzburg/ Wien 2002, 247.
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Samstag, 30. Juli 2011 |
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Of course the euro is flawed, It is not, after all, a monetary standard evolved by the invisible hand of the marketplace from the decentralized choices of millions of users. Nor is it the next-best thing, divinely ordained. Instead, it is the brainchild of politicians and economic technocrats, assembled in committees. Larry White, Is the Euro Flawed?, in: freebanking.org, 08.07.2011.
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Mittwoch, 29. Juni 2011 |
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A central bank is not a natural product of banking development. It is imposed from outside or comes into being as the result of Government favours. This factor is responsible for marked effects on the whole currency and credit structure which brings it into sharp contrast with what would happen under a system of free banking from which Government protection was absent. Vera C. Smith, The Rationale of Central Banking and the Free Banking Alternative, Erstauflage 1936, Neuauflage Indianapolis 1990, 169.
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Dienstag, 31. Mai 2011 |
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A policy of foreign intervention has numerous shortcomings. A casual look at the results of interventionist policies, both throughout history and in our American experience over the past hundred years, should convince a thoughtful person that the Founders' policy of nonintervention makes a great deal of sense. Ron Paul, A Foreign Policy of Freedom. Peace, Commerce, and honest Friendship, Lake Jackson 2007, 361.
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Freitag, 29. April 2011 |
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Die Behauptung, die Soziale Marktwirtschaft sei humaner oder konsensstiftender als die "adjektvlose", ist ein legitimes Werturteil. Dass sie keine Effizienzverluste nach sich zu ziehen braucht, ist ein logischer Trugschluss. Anthony de Jasay, Liberale Vernunft - Soziale Verwirrung, Meridiana Publishers, Colombo 2008, 51.
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Donnerstag, 31. März 2011 |
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Gewiss ist Wohlfahrt oder welfare an sich eine schöne Sache. Der Name Wohlfahrtsstaat hat aber doch für uns eine ganz bestimmte Bedeutung, nämlich eben die des Versorgungsstaates, und diese Bedeutung ist das Entgegengesetzte dessen, was Wohlfahrt wirklich bedeutet. Alexander Rüstow: Rede und Antwort, 164.
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Sonntag, 20. Februar 2011 |
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All history shows that nations active in international politics are continuously preparing for, actively involved in, or recovering from organized violence in the form of war. Hans J. Morgenthau, Politics Among Nations, (Erstaufl. 1948), 6. Aufl. 2001, 52.
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Sonntag, 30. Januar 2011 |
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Aber der Staat handelt fast immer nach anderen Maßstäben. Der einzige Grund, warum er sich in das Kreditgeschäft einschaltet, liegt darin, den Personen Darlehen zu verschaffen, die von privaten Geldgebern keinen Kredit bekommen würden. Das heißt nichts anderes, als daß die staatlichen Geldgeber mit dem Geld anderer Leute (dem der Steuerzahler nämlich) Risiken eingehen die den privaten Geldgebern für eigenes Kapital zu hoch sind.
Henry Hazlitt: Economics! (engl. Erstauflage „Economics in One Lesson“ 1946), München 2009, 53. |
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Freitag, 31. Dezember 2010 |
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Der Sinn des Liberalismus ist Friedensstiftung. Er will Frieden im Innern. Er will aber auch Frieden im Nebeneinander der Staaten. Wenn überall Sondereigentum an den Produktionsmitteln besteht, ist es unwichtig, wo die Grenzen der einzelnen Staaten verlaufen. Niemand kann durch Eroberung reicher werden, viele aber können durch die Kriege verlieren. Jedes Volk, d.h. jede Bevölkerung eines Gebietes, mag selbst bestimmen, welchem Staate es anzugehören wünscht oder ob es einen selbständigen Staat bilden will. Alle Staaten können friedlich nebeneinander bestehen, denn kein Volk hat ein Interesse, daß sein Staat groß sei oder größer werde.
Ludwig von Mises, Im Namen des Staates, (1939) 1978, 74 f. |
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