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Samstag, 06. August 2005 |
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„Millionen, so scheint es, befinden sich in der Lage von Menschen, die, von einer Lawine verschüttet, jede Orientierung und jedes Gefühl für oben und unten verloren haben und sich nun in ihrer kopflosen Angst nur noch immer tiefer in den Schnee eingraben … Dieser Absicht, Orientierungen zu bieten, liegt jede hohepriesterliche Gebärde fern. Sie bedeutet nichts anderes als dass möglichst vielen die Jahre geistiger Anstrengungen und mancher Irrwege erspart werden sollen, die der Verfasser selbst benötigt hat, um zu derjenigen Klarheit zu gelangen, die er heute zu besitzen glaubt.“
Wilhelm Röpke, Gesellschaftskrisis der Gegenwart, 7f.
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