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Samstag, 06. August 2005 |
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„Der Liberale mißtraut … jeder Machthäufung, weil er weiß, dass jede Macht, die nicht durch Gegengewichte in Schranken gehalten werden wird, früher oder später missbraucht wird. Um die Freiheit des Menschen zu retten, sieht er nur ein einziges wirksames Mittel: die Zerstreuung der Macht und die Schaffung von Gegengewichten. So kann der Liberalismus durchaus als Dezentralismus … bezeichnet werden. So wird er zum Anwalt der Trennung der Gewalten, des Föderalismus, der Gemeindefreiheit, der staatsfreien Sphären, … der geistigen Freiheit, des Eigentums als der Normalform der wirtschaftlichen Existenz der Menschen, der wirtschaftlichen und sozialen Dezentralisation, des Kleinen und Mittleren, des wirtschaftlichen und geistigen Wettbewerbs, der kleinen Staaten, der Familie, der Universalität der Kirchen, der sozialen Gliederung.“ Wilhelm Röpke, Maß und Mitte, 29.
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