| Marktwirtschaft, Marktdemokratie |
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| Samstag, 06. August 2005 | |||
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„Diejenigen, die die Bedürfnisse einer kleineren Anzahl von Menschen befriedigen, bekommen weniger Stimmen – Dollars – als diejenigen, die die Bedürfnisse von mehr Menschen befriedigen. Im Geldverdienen überrundet der Filmstar den Philosophen; die Fabrikanten von Pinkapanka überflügeln den Komponisten von Symphonien.“ Ludwig von Mises, Antikapitalismus, 18. „Das Wesen der Marktwirtschaft besteht hauptsächlich darin, dass der Wirtschaftsprozess, d.h. Produktion, Güter- und Einkommensverteilung, nicht durch obrigkeitlichen Zwang gelenkt, sondern innerhalb eines wirtschaftspolitisch gesetzten Ordnungsrahmens durch die Funktion freier Preise und den Motor eines freien Leistungswettbewerbs selbstständig gesteuert wird. Freiheit, Selbstverantwortung und persönliche Initiative bei der Berufswahl, Erwerbstätigkeit und dem Konsum, die jedem als Produzenten und als Verbraucher die Wahrnehmung der wirtschaftlichen Chancen eröffnen, sowie eine leistungsbedingte Einkommensverteilung sind die Antriebskräfte, die in der Marktwirtschaft zu einem Höchstmaß an Produktion und einer Steigerung des Wohlstand des gesamten Bevölkerung führen. Die Marktwirtschaft ist damit diejenige Wirtschaftsordnung, die ein Maximum an Produktivität, Wohltandsmehrung und persönlicher Freiheit verbindet.“ Ludwig Erhard, Deutsche Wirtschaftspolitik, 302.
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