| Markt oder Befehl/ Staat |
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| Samstag, 06. August 2005 | |||
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„In einer komplexen Gesellschaft hat der Mensch keine andere Wahl, als sich entweder an die für ihn blind erscheinenden Kräfte des sozialen Prozesses anzupassen, oder den Anordnungen eines Übergeordneten zu gehorchen. Solange er nur die harte Schule des Marktes kennt, wird er vielleicht denken, dass die Leitung durch einen anderen vernünftigen Kopf besser wäre; aber wenn es zum Versuch kommt, entdeckt er bald, dass ihm der erstere immer noch wenigstens eine Wahl lässt, während ihm der letztere gar keine lässt, und dass es besser ist, die Wahl zwischen verschiedenen unangenehmen Möglichkeiten zu haben, als zu einer von ihnen gezwungen zu werden.“ Friedrich August von Hayek, Individualismus, 38f. „… und bei jeder Gelegenheit ist hier eine unerbittliche Wahl zu treffen, eine Wahl zwischen zwei verschiedenen Wegen, die unversöhnlich und für das Schicksal unserer Gesellschaft schlechthin entscheidend sind. Zwischen dem Ideal, nach dem der Schwerpunkt unten, bei dem einzelnen und seiner Familie, bei den kleinen Gruppen, in Eigenreserven und Eigenverantwortung ruht und dem Entgegengesetzten, das uns überreden will, diesen Schwerpunkt mehr nach oben zu verschieben, zum Staate, zur Bürokratie, zur konzentrierten Macht, zur Ökonomokratie.“ Wilhelm Röpke, Briefe, 146.
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