Lohn(höhe) PDF Drucken E-Mail
Samstag, 06. August 2005

 

„Nicht die Ansprüche, die der Arbeiter erhebt, sondern die Bewertung seiner Leistung durch die Gesellschaft entscheiden über die Höhe der Löhne; sie allein kommt in den Lohnsätzen, die der Markt bildet, zum Ausdruck.“

Ludwig von Mises, Nationalökonomie, 556.

„Nicht die guten Absichten oder Bedürfnisse, sondern Taten, die ungeachtet des Motivs anderen am meisten nützen, sichern die beste Entlohnung. Unter all denen, die versuchten, den Mount Everest oder den Mond zu erreichen, ehren wir auch nicht die, welche die größten Anstrengungen unternommen haben, sondern diejenigen, welche als erste dorthin gelangt sind.“
Friedrich August von Hayek, Recht, Gesetzgebung und Freiheit, 2 104.

„Der Grund ist, dass die Arbeitnehmer die Reallöhne über das Niveau, das auf dem freien Markt bestünde, nur dadurch heben können, dass sie das Angebot beschränken, d.h. einen Teil der Arbeitskräfte zurückhalten. Das Interesse derer, die zu dem erhöhten Lohn Beschäftigung finden werden, wird daher immer dem Interesse jener entgegenstehen, die als Folge davon nur in den weniger hoch bezahlten Beschäftigungen Arbeit finden werden oder die überhaupt nicht beschäftigt werden.“
Friedrich August von Hayek, Verfassung der Freiheit, 343.

 

Mindestlöhne bedeuten Mindestarbeitslosigkeit
"Ein angemessenes existenzsicherndes Einkommen des Arbeiters durch gesetzlich festgelegte Mindestlöhne erreichen zu wollen, ist eine Kommandowirtschaft, wie sie sich der kleine Moritz vorstellt: zu niedrige Löhne werden eben „einfach“ gesetzlich bei Strafe verboten! … Da man keinen privaten Betrieb dazu zwingen kann, mit Verlust weiter zu arbeiten, so erreicht man nur, dass alle Arbeiter, die unterhalb der Mindestlöhne noch weiter beschäftigt werden könnten, statt dessen ganz entlassen werden müssen, und statt eines vorübergehend knappen Lohnes gar keinen bekommen: gesetzlich erzwungene Arbeitslosigkeit als der sozialpolitischen Weisheit letzter Schluss!"

Alexander Rüstow: Zwischen Kapitalismus und Kommunismus, 39f.

 

 
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