Konsum, Konsument PDF Drucken E-Mail
Samstag, 06. August 2005
„Diese ‚Demokratie’ des Marktes hat viele Schönheitsfehler, die man korrigieren kann und soll, aber sie ist die einzige Möglichkeit, die Konsumenten, für die produziert wird, zu Herrschern über die Produktion zu machen … weil der Staat durch die Zerstörung des freien Preismechanismus das einzige Instrument, die Konsumentenwünsche in ihrer absehbaren Mannigfaltigkeit zu ermitteln und als Impulse an die Produktion weiterzuleiten, außer Aktion gesetzt hat.“
Wilhelm Röpke, Maß und Mitte, 117.

„Dieses demokratische Grundrecht der Konsumfreiheit muss seine logische Ergänzung in der Freiheit des Unternehmers finden, das zu produzieren oder zu vertreiben, was er aus den Gegebenheiten des Marktes, d.h. aus den Äußerungen der Bedürfnisse aller Individuen als notwendig und Erfolg versprechend erachtet. Konsumfreiheit und die Freiheit der wirtschaftlichen Betätigung müssen in dem Bewusstsein jedes Staatsbürgers als unantastbare Grundrechte empfunden werden. Gegen sie zu verstoßen, sollte als ein Attentat auf unsere Gesellschaftsordnung geahndet werden. Demokratie und freie Wirtschaft gehören logisch ebenso zusammen, wie Diktatur und Staatswirtschaft.“
Ludwig Erhard, Wohlstand für alle, 14.
 
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