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Samstag, 06. August 2005

Landschaft„Was umschließt nicht alles das Wort ‚Heimat’, eines der schönsten der deutschen Sprache, voll Wärme und Innigkeit wie das Wort ‚Weihnachten’! Es ist nicht allein unser Stück Erde, sondern damit zugleich die Geschichte, die sich auf ihr abgespielt hat, die Gemeinschaft der Menschen, die uns vertraut ist und schließlich das Teilhaben dieses Fleckchens, in welche Form es sich auch kleiden mag, das stolze Gefühl des Mitbesitzes an Rathaus, Dom und Straßenzeilen und die Geborgenheit in dem was uns zu gehört. Wer uns das nimmt oder schmäler, tut etwas völlig Unverzeihliches, denn er mordet ein Stück unserer Seele, er vergiftet die geistige Luft, in der wir atmen. Wer sich darüber lustig macht, offenbart nur seine eigene Torheit. Spottet seiner selbst und weiß nicht wie.“
Wilhelm Röpke, Torheiten der Zeit, 48f.
 
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