| Geld, Inflation |
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| Samstag, 06. August 2005 | |||
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„Die Geschichte staatlichen Umgangs mit Geld ist, mit Ausnahme einiger kurzer glücklicher Perioden, eine Geschichte von unablässigem Lug und Trug. In dieser Hinsicht haben sich Regierungen als weit unmoralischer erwiesen, als es je eine privatrechtliche Körperschaft hätte sein können, die im Wettbewerb mit anderen eigene Arten von Geld auf den Markt bringt.“ Friedrich August von Hayek, Verhängnisvolle Anmaßung, 112. „Es kann gar nicht zu oft gesagt werden, dass Inflation nie eine unvermeidbare Naturkatastrophe ist; sie ist immer die Folge der Schwäche oder Unwissenheit der verantwortlichen Währungspolitiker.“Friedrich August von Hayek, Verfassung der Freiheit, 374. „Erst die Papierwährung hat uns gelehrt, was das Wort ‚Inflation’ bedeutet, ja es gibt kaum eine einzige Papierwährung, die nicht früher oder später der Entwertung anheim gefallen ist, weil die verantwortliche Regierung entweder nicht im Stande war oder gar nicht die Absicht hatte, die Geldmenge knapp zu halten.“ Wilhelm Röpke, Lehre von der Wirtschaft, 140. „… dass die Menschen seit Jahrtausenden sich darin völlig gleich geblieben sind, dass sie im Golde den letzten, höchsten und sichersten Wert erblickt haben. Man mag dagegen einwenden was man will, es ist so. Dies ist einer der Hauptgründe dafür, dass die Goldwährung die überlegene und zweckmäßigste Form der Währungsordnung bleibt.“ Wilhelm Röpke, Lehre von der Wirtschaft, 141. „Wenn unter den Spielregeln der Goldwährung die Möglichkeit einer Kapitalaufnahme oder diejenige des Goldabstroms erschöpft war, dann gab es keine Macht der Welt, die den Wechselkurs dieses Landes hätte vor dem Absinken bewahren können. In Zeiten der Goldwährung sind weder durch Institutionen noch durch Personen Befehle erteilt worden. Es gab den anonymen Befehl, der aus dem Ordnungsprinzip, aus dem System heraus erteilt wurde. Dieser war indessen nicht belastet mit Vorstellungen nationaler Souveränität, nicht mit dem Wahnglauben an eine mögliche wirtschaftspolitische Autonomie oder was es sonst noch alles an Vorurteilen oder Empfindlichkeiten geben mag. Soweit sind wir leider noch nicht wieder.“ Ludwig Erhard, Wohltand für alle, 296. „Die Inflation muss vielmehr als das hingestellt werden, was sie wirklich ist, nämlich als Betrug am Staatsbürger, der um einen Teil seines Einkommens aber noch mehr um seine Ersparnisse gebracht wird. Die Inflation schmälert nicht nur das Einkommen, sondern zerstört die Existenzgrundlagen. Eng damit zusammen hängt die Illusion, dass die Inflation wachstumsfördernd und somit Garant der Arbeitsplätze sei.“ Ludwig Erhard, Inflation ist Betrug am Bürger, Saarbrücker Landeszeitung, 29. Januar 1972.
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