Freiheit PDF Drucken E-Mail
Samstag, 06. August 2005
Freiheitsstatue„Freiheit bedeutet auch die Freiheit, Fehler zu machen.“
Ludwig von Mises, Vom Wert der besseren Ideen, 33.

„Um genau zu sein, sollten wir die Freiheit wahrscheinlich als Abwesenheit von Beschränkung und Zwang definieren.“

Friedrich August von Hayek, Verfassung der Freiheit, 22.


„Kein intelligenter Mensch könnte verkennen, dass das, was die Sozialisten, Kommunisten und Planer erstreben, die radikalste Vernichtung der Freiheit des Individuums und die Begründung der Allmacht der Regierung war.“

Ludwig von Mises, Antikapitalismus, 106.


„Der Zweck der Freiheit ist … Gelegenheit für etwas seiner Natur nach Unvorhersehbares zu bieten: weil wir nicht wissen, welchen Gebrauch der einzelne von seiner Freiheit machen wird, ist es so wichtig, dass sie allen gewährt wird.“

Friedrich August von Hayek, Ursachen der ständigen Gefährdung der Freiheit, 103.


„Aber wo private Praktiken niemand anderen berühren können, als die freiwillig handelnden Erwachsenen, bietet die bloße Abneigung gegen das, was andere tun, oder selbst das Wissen, dass sich andere durch ihr Handeln schaden, keinen berechtigten Grund für Zwang.“

Friedrich August von Hayek, Verfassung der Freiheit, 175.


„Die wahre Grundlage seines Gedankenganges [des Individualisten, fop], ist, dass niemand wissen kann, wer etwas am besten weiß und dass der einzige Weg, auf dem wir es finden können, der Weg durch einen sozialen Prozess ist, in dem jedermann versuchen kann und sehen, was er zustande bringt. Die grundlegende Annahme ist hier wie überall die unbegrenzte Vielfalt der menschlichen Begabungen und Fähigkeiten und folglich die Unkenntnis des einzelnen Individuums um den größten Teil dessen, was sämtlichen weiteren Mitgliedern der Gesellschaft zusammengenommen bekannt ist.“

Friedrich August von Hayek, Individualismus, 27.


„Es ist nicht das Ziel des Gesetzes, die Freiheit abzuschaffen oder einzuschränken, sondern sie zu erhalten und zu erweitern … Wo es kein Gesetz gibt, da gibt es auch keine Freiheit. Freiheit nämlich heißt frei sein von dem Zwang und der Gewalttätigkeit anderer, was da nicht möglich ist, wo es keine Gesetze gibt.“

Friedrich August von Hayek, Verfassung der Freiheit, 195.


Die unverwechselbare Grundbedeutung von Freiheit ist erstens die Abwesenheit von Zwang und zweitens die Ermutigung zur Eigentätigkeit.

Sinngemäß Ralf Dahrendorf


„Das Herdfeuer der Freiheit darf nicht zur Feuersbrunst werden. Freiheit ist, woran man leider erinnern muss, ein moralischer Begriff allerhöchster Ordnung, und es kann keinen schlimmeren Missbrauch von Freiheit geben als ihre Umdeutung in ein beliebiges Tun- und Lassen-Können, in eine Lösung von allen Bindungen und Schranken. Sie ist undenkbar ohne die moralischen Regeln, denen wir uns verpflichtet fühlen. Freiheit ohne Normen, ohne Selbstdisziplin der einzelnen und der Gruppen der Gesellschaft, muss in furchtbare Unfreiheit umschlagen.“

Wilhelm Röpke, Wirrnis und Wahrheit, 8.


„Freiheit geht an Unbedingtheit und Zügellosigkeit zu Grunde, Eigentum verendet an Plutokratie, Autorität an Unfreiheit und Gewaltherrschaft, Demokratie an Massenherrschaft, Willkür und Demagogie. Welche politischen Richtungen und Leitbilder wir auch als Beispiele herausgreifen, immer bereiten sie ihren eigenen Untergang vor, wenn sie sich absolut nehmen und die ihnen gesetzten Grenzen missachten. Selbstmord ist hier die durchaus gewöhnliche Todesursache. Die Marktwirtschaft macht von dieser Regel keine Ausnahmen.“

Wilhelm Röpke, Wort und Wirkung, 136.


„… dass die wirtschaftliche Freiheit als Bedingung der allgemeinen Freiheit unersetzlich ist und selbst dann von uns bevorzugt werden sollte, wenn sie materiell weniger ergiebig wäre. Die Freiheit ist ein so kostbarer Wert, dass wir bereit sein sollten, ihr alles zu opfern, möglicherweise auch Wohlstand und Überfluss, wenn die wirtschaftliche Freiheit uns dazu zwingen sollte. Zu unserem unverdienten Glück … steht es jedoch so, dass die auf der Freiheit beruhende Wirtschaftsordnung, die wir für die allgemeine Freiheit nicht entbehren können, gleichzeitig von einer unvergleichlichen materiellen Überlegenheit über die auf Zwang beruhende Wirtschaftsordnung ist.“

Wilhelm Röpke, Erziehung zur wirtschaftlichen Freiheit, 286.


„Jede freiheitliche Ordnung muss davon ausgehen, dass die Freiheit ein Ganzes und Unteilbares ist, bei der sich zur politischen, religiösen, wirtschaftlichen und geistigen Freiheit die ursprünglich menschliche Freiheit in allen Lebensbereichen gesellen muss. Die Strategie des kollektivistischen Denkens geht immer in der Richtung der Aufspaltung dieses höchsten, allumfassenden Wertes, um damit einen Einbruch in die freie Ordnung zu erzielen.

Ludwig Erhard, Rede vor dem 9. Bundesparteitag der CDU, 28. April 1960.

 
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