| Demokratie |
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| Samstag, 06. August 2005 | |||
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„Wenn die Parlamentarier sich nicht mehr als Treuhänder der Steuerzahler ansehen, sondern als Vertreter der Empfänger von Gehältern, Löhnen, Subventionen, Arbeitslosenunterstützungen und anderen Wohltaten aus dem Steuertopf, dann ist es um die Demokratie geschehen.“
Ludwig von Mises, Bürokratie, 89. „Der Unterschied zwischen Herrschern und Beherrschten verschwimmt [in einer Demokratie, FOP], und das Klassenbewusstsein Beherrschten wird undeutlich. Es entsteht sogar die Illusion, dass diese Unterscheidung nicht länger existiert: dass mit einer demokratischen Regierung niemand von einem anderen beherrscht wird, sondern jeder sich selbst regiert. Diese Illusion ist in der Tat der Hauptgrund, dass der Übergang von der Monarchie zur Demokratie als Fortschritt interpretiert werden konnte. Entsprechend wird der Widerstand gegen die Regierungsmacht systematisch geschwächt. Während Enteignung und Besteuerung der Öffentlichkeit vorher als unterdrückend und bösartig erschien, erscheinen sie jetzt weniger schlimm, weil jedermann nun freien Zutritt zu den Reihen derjenigen hat, die auf der Empfängerseite stehen.“Hans-Herrmann Hoppe, Demokratie, 85-87. „Wichtiger noch, es muss wieder deutlich gemacht werden, dass die Idee der Demokratie genauso unmoralisch wie unökonomisch ist. Bezüglich des moralischen Status der Demokratie muss darauf hingewiesen werden, dass sie es zuläßt, dass A und B sich verbünden, um C auszurauben, dass C und A sich zusammentun, um B auszurauben, dass sich dann B und C verschwören können, A auszurauben und so weiter. Dies ist nicht Gerechtigkeit, sondern ein moralischer Skandal ….“ Hans-Hermann Hoppe, Demokratie, 216f. „Eine Versammlung mit der Macht, über Vorteile für bestimmte Gruppen abzustimmen, muss sich dahin entwickeln, dass das Schachern oder Schieben unter der Mehrheit anstelle inhaltlicher Übereinstimmungen über die Verdienste der verschiedenen Ansprüche entscheidet. Der fiktive ‚Wille der Mehrheit’, der aus diesem Schacher hervorgeht, ist nicht mehr als ein Abkommen, seine Anhänger auf Kosten der übrigen zu unterstützen.“ Friedrich August von Hayek, Recht, Gesetzgebung und Freiheit, 3 26. „Korrupt, zugleich aber schwach, unfähig, dem Druck der konstituierenden Gruppen zu widerstehen, muss die regierende Mehrheit tun, was sie tun kann, um die Wünsche der Gruppen, deren Unterstützung sie bedarf, zu befriedigen, so schädlich dergleichen Maßnahmen auch für die übrigen sein mögen … ist sie völlig außer Stande, einen konsistenten Handlungsverlauf zu verfolgen und schlingert wie eine Dampfwalze, die von eine Betrunkenen gesteuert wird.“ Friedrich August von Hayek, Recht, Gesetzgebung und Freiheit, 3 27. „Demokratie, soweit dieser Ausdruck nicht einfach als Synonym für Egalitarismus verwendet wird, wird zunehmend der Name für den Prozess des Stimmenkaufs, für das Schmieren und Belohnen jener Sonderinteressen, die in naiveren Zeiten als die ‚unlauteren Absichten’ bezeichnet wurden.“ Friedrich August von Hayek, Recht, Gesetzgebung und Freiheit, 3 55.
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