| Wettbewerb |
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| Samstag, 06. August 2005 | |||
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„Es ist nichts als eine Metapher, wenn man den Wettbewerb Wettkampf oder Kampf schlechthin nennt. Die Funktion des Kampfes ist Vernichtung, die des Wettbewerbs Aufbau. … Kampf und Wettbewerb sind soziologisch betrachtet die schärfsten Gegensätze“ Ludwig von Mises, Gemeinwirtschaft, 291. „Die Bestrebungen, die zur Einschränkung des Wettbewerbs in einzelnen Produktionszweigen führen, sind in letzter Linie darauf gerichtet, das kapitalistische System der Marktwirtschaft durch ein sozialistisches System der Gemeinwirtschaft zu ersetzen. Es ist dabei ohne Belang, ob dieses Ziel von denen, die es anstreben, als Sozialismus angesehen wird oder nicht.“ Ludwig von Mises, Nationalökonomie, 264. „Dieser ganzen fanatischen Verteidigung von Planwirtschaft und Sozialismus liegt oft nichts anderes zu Grunde als das insgeheime Bewusstsein der eigenen Minderwertigkeit und Ineffizienz. Menschen, die sich ihrer Unfähigkeit im Wettbewerb bewusst sind, verachten ‚dieses kranke Konkurrenzsystem’. Wer seinen Mitmenschen nicht zu dienen in der Lage ist, will sie beherrschen.“ Ludwig von Mises, Bürokratie, 98. „Es ist eine der Hauptaufgaben des Wettbewerbs zu zeigen, welche Pläne falsch sind.“ Friedrich August von Hayek, Recht, Gesetzgebung und Freiheit, 2 160. „Zusammenarbeit setzt ebenso wie Solidarität ein großes Maß an Übereinstimmung hinsichtlich der Ziele ebenso wie der Methoden zu deren Erreichung voraus. Sinnvoll ist sie in einer kleinen Gruppe, deren Mitgliedern bestimmte Gewohnheiten, Wissensinhalte und Erwartungen hinsichtlich möglicher Ereignisse gemeinsam sind. Sie ist kaum sinnvoll, wenn das Problem darin besteht, sich unbekannten Umständen anzupassen; doch gerade auf diese Anpassung an Unbekanntes beruht in der erweiterten Ordnung die Koordination individueller Anstrengungen. Der Wettbewerb ist ein Entdeckungsverfahren …, das den Menschen dazu brachte, unwissentlich auf neuartige Situationen zu reagieren; und durch weiteren Wettbewerb, nicht durch Übereinstimmung, erhöhen wir allmählich unsere Effizienz.“ Friedrich August von Hayek, Die verhängnisvolle Anmaßung, 16. „Wettbewerb ist schließlich immer ein Prozess, in dem ein kleine Gruppe eine größere dazu zwingt, etwas zu tun, was ihr nicht gefällt, sei es härter zu arbeiten, Gewohnheiten zu ändern oder ihrer Arbeit einen Grad an Aufmerksamkeit, fortwährender Zuwendung oder Regelmäßigkeit zu widmen, der ohne Wettbewerb nicht nötig wäre.“ Friedrich August von Hayek, Recht, Gesetzgebung und Freiheit, 3 110. „Das Erfolg versprechendste Mittel zur Erreichung und Sicherung jeden Wohlstandes ist der Wettbewerb. Er allein führt dazu, den wirtschaftlichen Fortschritt allen Menschen, im besonderen in ihrer Funktion als Verbraucher, zugute kommen zu lassen, und alle Vorteile, die nicht unmittelbar aus höherer Leistung resultieren, zur Auflösung zu bringen. Auf dem Wege über den Wettbewerb wird – im besten Sinne des Wortes – eine Sozialisierung des Fortschritts und des Gewinns bewirkt und dazu noch das persönliche Leistungsstreben wachgehalten.“ Ludwig Erhard, Wohlstand für alle, 7f. „Wo kein Wettbewerb lebendig ist, tritt notwendig ein Stillstand ein, der schließlich zu einer allgemeinen Erstarrung führt. Jedermann verteidigt dann gerade das, was er besitzt, d.h. er ist nicht mehr auf die für das Gedeihen der Volkswirtschaft so bedeutsame ständige Steigerung seiner Leistungskraft bedacht.“ Ludwig Erhard, Wohlstand für alle, 208.
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