Sozialismus PDF Drucken E-Mail
Samstag, 06. August 2005


SozialismusDer Sozialismus ist einfach eine Wiederauferstehung jener Stammesethik, deren allmähliche Schwächung eine Annäherung an die Große Gesellschaft möglich gemacht hatte. Der Untergang des klassischen Liberalismus unter dem Einfluss der untrennbaren Gewalten des Sozialismus und Nationalismus ist die Folge einer Wiederbelebung dieser Stammesgefühle.
Friedrich August von Hayek, Recht, Gesetzgebung und Freiheit, 2 181.

Das Kommando über die Güterproduktion ist das Kommando über das menschliche Leben schlechthin.
Friedrich August von Hayek, Weg zur Knechtschaft, 119.

"Der Sozialismus ist keine Utopie, sondern eine Tragödie, das ist der Punkt, um den es sich heute handelt.
Wilhelm Röpke, Gesellschaftskrisis der Gegenwart, 248.


Man kann ökonomische Freiheit ohne politische Freiheit haben, aber man kann nicht politische Freiheit ohne ökonomische Freiheit haben.
Friedrich August von Hayek, zitiert nach Habermann: Brevier, 74.

„Das Paradoxe ist, dass die für den Sozialismus erforderliche allmächtige Regierung anstreben muss, alle Unzufriedenheit zu beseitigen, wenn sie demokratisch sein will. Die Beseitigung jeglicher Unzufriedenheit bedeutet, dass die Regierung die einzelnen Gruppen nach ihren Wünschen belohnen muss. Aber eine Gesellschaft kann niemals jedermann nach seinen Wünschen belohnen, wenn sie lebensfähig bleiben will.“
Friedrich August von Hayek, Anmaßung von Wissen, 164.

„Die ökonomische Diktatur kann auf Dauer so wenig die die politisch-geistige ausschließen wie umgekehrt die politisch-geistige Diktatur die ökonomische. Es ist eine kaum entschuldbare Naivität zu glauben, dass ein Staat im Bereich der Wirtschaft total sein kann, ohne es zugleich im politischen und geistigen Bereich zu sein und umgekehrt.“
Wilhelm Röpke, Gesellschaftskrisis der Gegenwart, 147.

„Was mich selber betrifft, so bekämpfe ich im Sozialismus im Grunde eine Philosophie, die trotz aller ‚liberalen’ Phraseologie dem Menschen, seiner Natur und seiner Persönlichkeit zu wenig gibt … Weil ich ein bestimmtes Bild vom Menschen zu haben glaube … weil ich in ihm das Ebenbild Gottes sehe, weil mir die Überzeugung im Blut steckt, dass es eine grauenvolle Sünde ist, ihn zum Mittel zu erniedrigen (auch im Namen hochtönender Phrasen) und jede Seele etwas Unvergleichliches, Unvertauschbares und Unschätzbares ist, gegen das alles andere nichts ist …“
Wilhelm Röpke, Jenseits von Angebot und Nachfrage, 21.
 
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