| Die Idee der Freiheit (G. Schwarz u.a) |
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Kompendien über ökonomische Bücher haben Konjunktur. Gerade hat die Friedrich August von Hayek-Gesellschaft 111 Buchperlen der Freiheit ausgewählt, aufgereiht und gewürdigt. Zuvor sind bereits das 650 Seiten umfassende „Lexikon der ökonomischen Werke“, herausgegeben von Dietmar Herz und Veronika Weinberger, das wegweisende Schriften seit der Antike versammelt, und der von Michael Hüther, getAbstract und der Bundeszentrale für politische Bildung erarbeitete Band „Klassiker der Ökonomie. Von Adam Smith bis Amartya Sen“ erschienen. Die Mitglieder der Hayek-Gesellschaft haben nicht nur die Auswahl vorgenommen, sondern auch die Texte verfasst. Kurzbiographie, Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte, Zusammenfassung und Würdigung des Werkes, Auswahl von Zitaten – all das wird auf zwei großen Seiten geleistet. So ist ein kluger Einblick in 2500 Jahre Freiheitsgeschichte in Europa entstanden. Der Band lädt zum Stöbern ein. In alphabetischer Reihenfolge entfaltet sich die Ideengeschichte der Freiheit in ihrer individuellen Vielfalt. Der Schwerpunkt liegt auf dem deutschsprachigen und europäischen Raum. Gegenüber dem schweren Lexikon und den politisch korrekten Klassikern fallen einige Vorzüge ins Auge: „Die Idee der Freiheit“ besticht durch ihr konsequentes Eintreten für die Freiheit, durch sehr kompakte und informative Texte, die einheitlich aufgebaut sind und als ideales Geschenk für eine Einladung statt eines Blumenstraußes – wie der Vorsitzende der Hayek-Gesellschaft Gerhard Schwarz schmunzelnd sagte. Dass Europa eine abendländische Freiheitstradition hat, auf die es stolz sein kann, lässt sich diesem schönen Band Seite für Seite entnehmen. |






Gerhard Schwarz, Gerd Habermann, Claudia Aebersold Szalay (Hg.): Die Idee der Freiheit. Eine Bibliothek von 111 Werken der liberalen Geistesgeschichte, Verlag Neue Zürcher Zeitung und Frankfurter Allgemeine Buch, Zürich und Frankfurt am Main 2007, 237 S., 24,90 EUR.