| Natürliche Verbündete: Marktwirtschaft und Umweltschutz |
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| Geschrieben von: mvp |
| Mittwoch, 12. Oktober 2011 |
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Christian Hoffmann und Pierre Bessard (Hg.): Natürliche Verbündete. Marktwirtschaft und Umweltschutz, Edition Liberales Institut, Zürich 2009, 177 S., 9,90 Euro. Umweltanliegen sind unvermeidlich, weil sich in einer ständig wandelnden und entwickelnden Welt Konflikte ergeben, deren Lösung nicht ad hoc möglich ist. Allerdings bieten gesicherte Eigentumsrechte, durchsetzbare Verträge, der Preismechanismus wie die Marktwirtschaft insgesamt und nicht zuletzt technischer Fortschritt Voraussetzungen, um in einem Entdeckungsverfahren die drängenden Probleme zu lösen. Das sollte zunächst vor Ort bei den Menschen selbst geschehen. Konstruktivistisch-szientistische Weltrettungsversuche erweisen sich hingegen regelmäßig als kontraproduktiv, gerade für die Umwelt. Das sollte nicht erstaunlich sein, handelt es sich doch um Ökologismus, also eine Gefahr für Mensch, Flora und Fauna. Umweltanliegen sind eben nicht eine Sache von Sündern und Heiligen und der Staat kann zwar hilfreiche Beiträge zum Umweltschutz leisten, ist aber keineswegs die erstbeste Anlaufstelle und schon gar nicht ein Heiliger. Dafür ist der Blick hinter den Eisernen Vorhang nicht notwendig aber hilfreich. Der Staat kann eben nur wenige Dinge gut lösen und der Umweltschutz gehört definitiv nicht dazu. Ein Beispiel: Der Klimawandel wird offiziellen Studien zufolge in Worst Case Szenario 2085 für 10% der weltweiten Todesfälle verantwortlich gemacht. Würden wir heute unsere Aufmerksamkeit auf die Folgeschäden von Malaria, Hunger und Küstenüberschwemmungen richten, könnten für 90% der Todesfälle Maßnahmen ergriffen werden. Diese und viele weitere Aussagen stehen im Mittelpunkt des facettenreichen Bandes, der Vorurteilen aufräumt und innovative Alternativen aufzeigt. „Die Marktwirtschaft ist die große Schützerin und Reinigerin der Umwelt.“ urteilt Pierre Besard im Vorwort. Tatsächlich haben sich – allen medialen Verzerrungen zum Trotz – unsere Lebensbedingungen drastisch verbessert. Warum Umweltschutz und Liberalismus natürliche Verbündete waren und bleiben, erläutert der sehr instruktive Band, der für Einsteiger und Fortgeschrittene wie ein Leuchtturm Orientierung stiftet. Michael von Prollius Weitere aktuelle Leseempfehlungen: Ulrike Ackermann: Paternalismus und Ökodiktatur, beim Liberalen Institut. Timo Rager: Warum die Sozialisierung von Kosten auch der Umwelt schadet, beim Liberalen Institut. Jede Menge Lesestoff bei Denken für die Freiheit. Und natürlich EIKE. |





