Für Sie gelesen
Kapitalanlage und die Gefahr des schleichenden Sozialismus PDF Drucken E-Mail

Christian Zeuß: Kapitalanlage und die Gefahr des schleichenden Sozialismus. Ein Blick hinter die Kulissen, Books on Demand, o.J.. o.O., 12,90 Euro.

Es ist erfreulich wie verbreitet das Gedankengut der Österreichischen Schule inzwischen ist. Eine erfolgreiche Verbindung von Volkswirtschaftslehre und Betriebswirtschaft respektive erfolgreicher Vermögensverwaltung hat frühzeitig etwa Claus Vogt aufgezeigt. Nun legt der private Portfoliomanager Christian Zeuß eine kleine Schrift in österreichischer Tradition vor. Sie erläutert auch für absolute wirtschaftliche Laien wesentliche Parameter für Anlageentscheidungen und gibt Einblick in eine Vielzahl von Anlageklassen darunter Termingeld, Aktien, Immobilien und festverzinsliche Wertpapiere. Hinzu kommen Exkurse in Statistik, nominale und reale Wertentwicklung sowie eine Kritik der „unfähigen Politik“. Auch einige herausragende Vertreter der Österreichischen Schule und der (tabellarische) Unterschied zur aktuellen Wirtschaftspolitik werde auf wenigen Seiten skizziert.

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Krankes Geld, kranke Welt (G. Hochreiter) PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 11. April 2010

Gregor Hochreiter: Krankes Geld, kranke Welt. Analyse und Therapie der globalen Depression. Mit einem Vorwort von Roland Baader, Resch Verlag, Gräfelfing 2010, 264 S. 19,90 EUR.
Ein krankes Geldsystem und eine zum Teil daraus resultierende verfehlte Lebenseinstellung haben die aktuelle globale Depression verursacht und gefördert, die überwiegend als Weltwirtschaftskrise oder internationale Finanz(markt)krise bezeichnet wird. Wir lassen uns durch eine Illusion ungedeckter Papiergeldscheine täuschen – das staatliche, auf Kredit- und Schulden beruhende Geld hat das vom Markt kommende gedeckte Warengeld ersetzt. Zugleich unterminiert der „Inflationierungsprozess .. schleichend die für den materiellen wie immateriellen Wohlstandsaufbau unumgänglichen Sekundärtugenden der Sparsamkeit, Aufrichtigkeit und Eigenverantwortlichkeit.“ Die bislang genannten Erkenntnisse bilden den Kern der ganzheitlichen Analyse des Wiener Ökonomen Gregor Hochreiter, die er allgemein verständlich und mit großer Überzeugungskraft vornimmt. Seine Diagnose und Therapie der globalen Depression ist die bisher beste Darstellung zu diesem Thema.

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Preußische Marktwirtschaft statt bundesdeutsche Misswirtschaft (E. Bödecker) PDF Drucken E-Mail

Ehrhardt Bödecker: Preußen und die Marktwirtschaft, Olzog Verlag München 2006, 135 S., 14,90 EUR.

Was hat Preußen mit Marktwirtschaft zu tun? Viel, meint Ehrhardt Bödecker, Privatbankier im Ruhestand und früherer Verwaltungsrichter. Preußen, das ist für ihn vor allem seine Blütezeit als Deutsches Kaiserreich: „Es kann kein Zweifel daran bestehen, daß der Höhepunkt unserer jüngeren deutschen Geschichte das 'Deutsche Kaiserreich' war.“ Und die ökonomischen Statistiken dieser Zeit, die Bödecker im Vergleich mit der „Wirtschaftswunderzeit“ einerseits und der Wirtschaftsmisere heute aufführt, sprechen für sich. Verschwindend geringe Arbeitslosigkeit, die geringste Steuerbelastung pro Kopf in Europa, ein sehr hohes Bildungsniveau und technologische Führerschaft in vielen Industriezweigen gingen Hand in Hand.

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Die Wirtschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland: von der Regulierung zur Deregulierung? (VSWG) PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 04. April 2010

Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte – Die Wirtschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland: von der Regulierung zur Deregulierung, hg. von Günther Schulz u.a., 96 (2009) H. 4, rund 117 Seiten (Jahresabonnement 202,20 Euro, Einzelheft 55,20 Euro jeweils zuzüglich Versandkosten).

Die VSWG (Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte) ist die älteste Zeitschrift dieser Wissenschaftsrichtung. Sie besteht seit 1903 und enthält Aufsätze, Miszellen und Rezensionen zum gesamten Spektrum der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte mit einem Schwerpunkt auf dem deutschsprachigen Raum.
Im Mittelpunkt des vierten Hefts 2009 steht die Wirtschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland. Abgedruckt sind im Anschluss an eine Hinführung fünf Beiträge der Podiumsdiskussion, die der Wirtschaftshistorische Ausschuss des Vereins für Socialpolitik im Rahmen seiner Jahrestagung im März 2009 in Aachen veranstaltet hat. Die übergreifende These lautet: Von der Regulierung zur Deregulierung.
Eine derartige Aussage mag Leser von Forum Ordnungspolitik zunächst überraschen, befindet sich Deutschland doch mit mehr als 80.000 täglich zu beachtenden Vorschriften im „Paragraphenrausch“. So haben die vielfältigen ökonomischen Strukturprobleme Deutschlands  zumindest eine gemeinsame Wurzel: eine anmaßende Regulierung. Die im vorliegenden Band thematisierte Entwicklung beginnt jedoch in der NS- beziehungsweise der Besatzungszeit und enthält unter anderem auch Regulierungstrends. Zudem werden nur einige ausgewählte Sektoren behandelt. Die nachfolgende Besprechung verbindet wirtschaftsgeschichtliche Aspekte mit grundsätzlichen Überlegungen und aktuellen (ordnungs)politischen Entwicklungen.

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Abschied von der Gerechtigkeit (K. Getinetta / K. Horn) PDF Drucken E-Mail

Katja Gentinetta / Karen Horn (Hg.): Abschied von der Gerechtigkeit. Für eine Neujustierung von Freiheit und Gleichheit im Zeichen der Krise, Frankfurter Allgemeine Buch, Frankfurt am Main 2009, 144 S., 19,90 EUR.

Die Erwartung ist groß, die Erfolgslatte liegt höher, wenn Mitstreiter für die Freiheit sich einem bedeutenden Thema annehmen. Gerechtigkeit ist vielleicht das herausragendste gesellschaftspolitische Thema unserer Zeit. Insofern ist es ein Verdienst der beiden Herausgeberinnen und neun Autoren aus Wissenschaft, Publizistik und Verbandswesen, Gerechtigkeit und „soziale Gerechtigkeit“ aus einer (mehr oder minder) freiheitlichen und der Marktwirtschaft wohl gesonnenen Perspektive in einem optisch ansprechenden Band, leicht verständlich aufbereitet zu haben.

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Neu aufgelegt: Jenseits von Angebot und Nachfrage (W. Röpke) PDF Drucken E-Mail

Wilhelm Röpke: Jenseits von Angebot und Nachfrage. Ein Klassiker der Sozialen Marktwirtschaft, Nachdruck der 1958 erschienenen 1. Auflage, Verlagsanstalt Handwerk GmbH, Düsseldorf 2009, 368 S., 19,80 EUR.

Die Zeit ist reif für Querdenker mit Substanz, prinzipientreue Mahner und Kritiker. Auf die Gründerväter der Sozialen Marktwirtschaft treffen diese Charakterisierungen allesamt zu. Mitten  in die sozialistische Brandung stellten sie mutig ihre Fundamente einer neu zu begründenden Civitas humana: die per se soziale Marktwirtschaft als Teil einer umfassenderen, menschengemäßen Sozialordnung. 

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Wundertäter (N. Grunenberg) PDF Drucken E-Mail

Nina Grunenberg: Die Wundertäter. Netzwerke der deutschen Wirtschaft 1942-1966, Siedler Verlag, München 2006, 319 S., 12,95 EUR (Taschenbuchausgabe 2008).
„Wundertäter“, so bezeichnet die renommierte Journalistin der Wochenzeitung „Die Zeit“ jene Führer von Großunternehmen, die sowohl im Dritten Reich als auch in der Wirtschaftswunderzeit an den Stellhebeln wirtschaftlicher Macht saßen. Der Begriff weist in mehrfacher Hinsicht auf die Schwierigkeit des Sujets hin. Natürlich vollbrachten die Unternehmer keine Wunder, allenfalls ließe sich Ludwig Erhards Wirtschaftsreform so bezeichnen, auch wenn den Zeitgenossen der einzigartige Wirtschaftsaufschwung mangels Zutrauen in die Marktwirtschaft wie ein Wunder vorkam. Gleichwohl waren sie unerschütterliches Pfeiler des Wiederaufbaus – und überwiegend Täter, durch ihre führende Stellungen in Albert Speers Reorganisation der NS-Kriegswirtschaft einschließlich der Verstrickung in Zwangsarbeit.

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Marktwirtschaft ist nicht genug! (H. J. Hennecke) PDF Drucken E-Mail

Hans Jörg Hennecke: Wilhelm Röpke. Marktwirtschaft ist nicht genug. Gesammelte Aufsätze, Manuscriptum Verlag, Waltrop und Leipzig 2009, 464 S., 24,80 EUR.

Zuerst kam die Kulturkrise dann die Konjunkturkrise, schließlich verbanden sich beide. Sowohl die Zeit um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. als auch vom 20. zum 21. Jahrhundert lässt sich,  stark verkürzt, auf diese Formel bringen. Ökonomisch bilden damals wie heute geld- und ordnungspolitische Missstände den Rahmen für die Konjunkturprobleme. Indes fallen sozio-ökonomische Verwerfungen nicht vom Himmel. Vielmehr sind sie verflochten mit den sozialen und moralischen Voraussetzungen einer Gesellschaft im allgemeinen und der Marktwirtschaft im besonderen.

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Radicals for Capitalism (B. Doherty) PDF Drucken E-Mail

Brian Doherty: Radicals for Capitalism. A Freewheeling History of the Modern American Libertarian Movement, New York 2007, 741 S., 16,99 EUR (Taschenbuch).
Brian Doherty bietet mit seiner detaillierten Geschichte über die libertäre Bewegung in den USA ein Lesevergnügen für alle Insider und die, die es werden wollen. Am Anfang war Ayn Rand, zumindest ist die Begründerin des Objektivismus so etwas wie die libertäre Initialzündung in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Doherty beschreibt die libertäre Bewegung jedoch umfassend seit ihrem Schattendasein als eine der Gründungsströmungen der USA. Der Einfluss liberaler Klassiker als auch bedeutender Schulen, ob Österreicher oder Chicagoer, und randständiger Experimente wird so illustriert, dass der Leser zwischen der Notwendigkeit einer Lesepause, auch zum Nachdenken, und dem Drang weiterzulesen, hin- und hergerissen ist.

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Warum haben Ihnen Lehrer und Professoren das nicht gesagt? (W. Ende) PDF Drucken E-Mail
Werner L. Ende: Was Sie schon immer über Wirtschaft (nicht?) wissen sollten. Was Ihnen Lehrer und Professoren nicht gesagt haben, stay-free, 1. Aufl. Offenbach 2009, 209 S., 14,90 EUR.
„Bücher sind nichts anderes als dicke Briefe an Freunde.“ Dieses Buch ist eine leidenschaftliche Antwort auf die veröffentlichte Sicht von Wirtschaft und Gesellschaft und dürfte die Leser ebenso spalten wie Jean Paul, von dem das einführende Zitat stammt. Unter dem Eindruck der Weltwirtschaftskrise und der „katastrophale[n] Finanzpolitik der US-Regierung und ihrer Zentralbank“ hat Werner L. Ende ein gleichermaßen verdienstvolles wie streckenweise noch unvollständig wirkendes Buch in Eile geschrieben.
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Der Wegbereiter der Sozialen Marktwirtschaft (A. C. Mierzejewski) PDF Drucken E-Mail
altAlfred C. Mierzejewski: Ludwig Erhard. Der Wegbereiter der Sozialen Marktwirtschaft. Biografie, Pantheon Verlag, 1. Aufl. 2006, 399 S., 12,90 EUR.

„Erhard hält, was er verspricht. Wohlstand für alle durch die Soziale Marktwirtschaft“ lautet der Text eines Wahlkampfplakates, das am Anfang der lesenswerten Biographie von Alfred Mierzejewski abgebildet ist. Der Slogan bringt drei zentrale Aspekte des Buches zum Ausdruck: Erstens den thematischen Schwerpunkt der Biographie, der auf der Wirtschaftsgeschichte der Nachkriegs- und Wirtschaftswunderzeit liegt; zweitens die abgewogen positive Einschätzung Erhards durch den Biographen und drittens Erhards herausragende Leistung: Der spätere Wirtschaftsminister führte im Juni 1948 die „richtige“ Wirtschaftsordnung gegen massive Widerstände ein und ermöglichte so den Menschen in Westdeutschland ein besseres Leben. Passend urteilt Mierzejewskis zum Schluss seiner Einleitung: „Erhard war nur teilweise erfolgreich, doch in dem Maße, wie er es war, wurde Deutschland zu einem besseren Land.“

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Hayek wiegt schwer und passt in jede Tasche (H. J. Hennecke) PDF Drucken E-Mail
CoverHans Jörg Hennecke: Friedrich August von Hayek zur Einführung, (Junius Verlag), Hamburg 2008, 191 S. 13,90 EUR.

12x17x1,5cm – das sind die Maße des im Wortsinn Taschenbuchs von Hans Jörg Hennecke über das Leben und Werk von Friedrich August von Hayek. Die 160 Seiten Text sind eng bedruckt, was zunächst weniger gefällig wirkt. Aber der Hayek-Biograph bietet eine stilistisch gewohnt souveräne Darstellung von Leben und insbesondere Werk des Sozialphilosophen.
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Keine Logik kollektiven Handelns (P. Lösche) PDF Drucken E-Mail
CoverPeter Lösche: Verbände und Lobbyismus in Deutschland, (Sonderauflage für die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung), Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 2007, 196 S., 24,80 EUR.
 
Selbst gestecktes Ziel des inzwischen emeritierten Göttinger Politikwissenschaftlers Peter Lösche ist es, über die wirkliche Macht und Ohnmacht von Verbänden und anderen Sonderinteressenvertretern aufzuklären. Dazu bildet Lösche, der Mitglied in der SPD ist, zwei Schwerpunkte: neuere Entwicklungen und die Frage der Demokratiegefährdung. In acht Kapiteln mit rund 130 Seiten und einem umfangreichen Anhang bietet das Buch vor allem eine systematische Übersicht. Definition, Verbandstypologie, Art und Weise der Einflussnahme in Deutschland, Europa und den USA sowie Verbände und Lobbyisten in der politischen Theorie bilden den Inhalt des Buches, zudem auch ein perspektivisches Resümee zählt.
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Last Knight of Liberalism (J. G. Hülsmann) PDF Drucken E-Mail
CoverJörg Guido Hülsmann: Mises. The Last Knight of Liberalism, Ludwig von Mises Institute, Auburn 2007. ISBN 978 1 933550 18 3; 1143 S.; 43,00 USD.

Wer war Ludwig von Mises? Diese Frage können nur wenige Wissenschaftler, geschweige denn Politiker und Bürger im deutschen Sprachraum beantworten. Gründe, Ludwig von Mises (1881-1973) zu kennen, gibt es indes genug. Immerhin hat der österreichische Nationalökonom und Sozialphilosoph einen der bedeutendsten ökonomischen Artikel verfasst. In seinem Aufsatz „Die Wirtschaftsrechnung im sozialistischen Gemeinwesen“ (1920) wies Mises nach, dass rationale Wirtschaftsführung im Sozialismus mangels Privateigentum und Marktpreisen unmöglich ist. 70 Jahre später wurde dies eindrucksvoll bestätigt. Sein Hauptwerk „Nationalökonomie“ (1940), das 1949 in erweiterter Fassung unter dem Titel  „Human Action“ erschien, wurde trotz seines Umfangs und Anspruchs mit bisher über 500.000 verkauften Exemplaren zu einem wissenschaftlichen Bestseller. Diese Sozialphilosophie ist eine Art liberales Gegenstück zu „Das Kapital“ von Karl Marx.  Schließlich ließe sich anführen, dass Mises im 20. Jahrhundert den klassischen Liberalismus auf einzigartige Weise verkörperte: als Kopf der dritten Generation der „Österreichischen Schule der Nationalökonomie“, als herausragender wirtschaftspolitischer Berater der österreichischen Regierung in den 1920er Jahren sowie Begründer einer „Mises-Schule“ und anti-etatistischen Graswurzelbewegung in den USA.
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Maschinenwinter führt zum Kältetod (D. Dath) PDF Drucken E-Mail
CoverDietmar Dath: Maschinenwinter. Wissenschaft, Technik, Sozialismus. Eine Streitschrift, edition unseld Suhrkamp, Frankfurt am Main 2008, 134 S., 10,00 EUR.
2010 jährt sich zum neunzigsten Mal der öffentliche Nachweis der Unmöglichkeit des Sozialismus.  Ludwig von Mises hatte gezeigt, dass mangels einer funktionsfähigen Wirtschaftsrechnung, die in Marktwirtschaften das Preissystem sicherstellt, Sozialismus geplantes Chaos sein muss (als Buch: Die Gemeinwirtschaft, engl.: Socialism). Neosozialistische Überlegungen wie der Essay von Dietmar Dath scheitern stets bereits an dieser Hürde und bleiben literarische Fingerübungen ohne hinreichenden Realitätsbezug. Die 34 lose aneinander gereihten Kapitel über Moral, Technik, Existenzgeld, Fortschritt und manches mehr sind ein weiterer Beleg für den zum Scheitern verurteilten Sozialismus und zugleich für seine ungebrochene Anziehungskraft für Intellektuelle.
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Bürokraten beuten Bürger aus (C. A. Gebauer) PDF Drucken E-Mail
CoverCarlos A. Gebauer: Warum wir alle reich sein könnten. Und wie unser Politik das verhindert. (Lichtschlag Nr. 12) Grevenbroich 2008, 236 S., 14,90 EUR.
Möchten Sie schmunzeln und lachen, auch wenn Ihnen angesichts der bundesdeutschen Bürokratisierung aller Lebensbereiche eher zum Heulen zu Mute ist oder Sie vor blanker Wut die Faust in der Tasche ballen? Dann greifen Sie zu Carlos A. Gebauers Aufklärungslektüre – Sie werden es nicht bereuen!
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Geld, Preise, Zinsen und die Zukunft des Abendlandes (Institut für Wertewirtschaft) PDF Drucken E-Mail

Das Institut für Wertewirtschaft in Wien hat im letzten halben Jahr drei lesenswerte Broschüren vorgelegt, die mehr als ein Grundverständnis über die Entstehung und Funktionsweise von Geld, Preisen und Zinsen vermitteln. Sie räumen mit verbreiteten Fehlurteilen über diese alternativlosen Kernelemente unseres Wirtschaftens auf. Zugleich lassen die sorgfältig verfassten Analysen erkennen, was eine Wert orientierte Wirtschaftsweise ausmacht und wieso diese im Gegensatz steht zu unserem heute vielfach aufgeblähten Scheinwirtschaftssystem.

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Ordnungspolitik in Österreich (Dirninger u.a.) PDF Drucken E-Mail

CoverChristian Dirninger/ Jürgen Nautz/ Engelbert Theurl/ Theresia Theurl: Zwischen Markt und Staat. Geschichte und Perspektive der Ordnungspolitik in der Zweiten Republik (Böhlau Verlag), Wien, Köln, Weimar 2007, 555 S., 59,00 €.

Die Sehnsucht nach einem Dritten Weg ist groß. Gesucht wird eine tragfähige Versöhnung der als Antagonismen angesehenen Pole freier Tausch freier Menschen, dem wir die Chiffre Markt gegeben haben, und Staat, also der Gruppe, die über das Gewaltmonopol verfügt. Bezeichnender Weise soll eine derartige Lösung nach Ansicht Vieler in einer Vermischung beider Sphären bestehen. Diese Einschätzung prägt sowohl das Verständnis der Autoren des handbuchartigen Bandes mit dem folgerichtigen Titel „Zwischen Markt und Staat“ als auch Zustand, Geschichte und Perspektive der österreichischen Ordnungspolitik seit dem Zweiten Weltkrieg.

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Österreichische Steuerlehre (K. von Blumenthal) PDF Drucken E-Mail

CoverKarsten von Blumenthal: Die Steuertheorien der Austrian Economics. Von Menger zu Mises, Metropolis-Verlag 2007, Marburg 2007, 436 S., 38,00 €.

Die Österreichische Schule der Nationalökonomie erfreut sich seit einigen Jahren wachsender Beliebtheit. Ein Grund dafür sind die methodischen Mängel von Neoklassik und Neokeynsianismus, ein anderer die populäre Wiederbelebung des Gedankenguts durch vielfach private Initiativen nicht zuletzt im angelsächsischen Raum. Ein bislang unerschlossenes Thema sind die Steuertheorien.

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Der Che Guevara Mythos (Alvaro Vargas Llosa) PDF Drucken E-Mail

CoverDer Peruaner Alvaro Vargas Llosa gilt als einer der führenden Freiheitsdenker und Aufklärer Südamerikas. Noch hat allerdings Che Guevara einen Popularitätsvorsprung. „Che“ prankt auf T-Shirts, Taschen und Fahnen. Ein Kinofilm strickte unlängst an seinem Mythos mit – der Sozialrevolutionär, der Arzt, der Bohemian, der gern reiste und Cuba vom Kapitalismus befreite. Es wird Zeit, die Popikone vom Sockel zu stoßen und Konsumenten wie Revolutionsromantikern darüber aufzuklären, mit wem sie eigentlich herumlaufen oder hinterherlaufen:

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Heterodox: Die Österreichische Schule der Nationalökonomie (Huerta de Soto) PDF Drucken E-Mail

CoverJesús Huerta des Soto: Die Österreichische Schule der Nationalökonomie – Markt und unternehmerische Kreativität (Deutsche Erstausgabe aus der Serie „The International Library of Austrian Economics“, Bd. 12, hg. v. Friedrich August von Hayek Institut), Wien 2007, 152 S., 19,00 EUR.

Die Österreichische Schule erfreut sich zumindest in eingeweihten Kreisen zunehmender Beliebtheit. Diese Entwicklung hat verschiedene Ursachen: So ist die Ernüchterung über das Wissen, welches an den fast durchgängig neoklassisch dominierten deutschen Universitäten vermittelt wird, groß. Die Grundsätze der Österreicher sind hingegen unmittelbar verständlich, praxistauglich und zielen auf die kleinen und großen Fragen unseres Zusammenlebens zugleich ab. Hinzu kommen Bemühungen von unterschiedlicher Seite, die teilweise verschütteten Ideen wieder zu beleben. Ein gelungener Versuch ist der von Jesús Huerta de Soto verfasste Einführungsband, der vom Hayek Institut in Wien herausgegeben wurde.

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Kultur der Freiheit? (U. di Fabio) PDF Drucken E-Mail

CoverUdo di Fabio: Die Kultur der Freiheit, C.H. Beck Verlag, München 2005.
Ein fulminanter Titel, aber ordnungspolitisch kein großer Wurf! Ein kluges Buch, aber in seiner verwickelten Vielheit, Vagheit und gleichzeitigen konservativen Verbindlichkeit kein Masterplan für eine Kultur der Freiheit. Ein merkwürdiges Buch, das zunächst durch seine 17 Seiten Inhaltsverzeichnis und dann durch „intellektuelle Fingerübungen“ irritiert.

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Deutschland im Paragraphenrausch (W. Kurzka) PDF Drucken E-Mail

CoverWieland Kurzka: Im Paragraphenrausch. Überregulierung in Deutschland – Fakten, Ursachen, Auswege, Resch Verlag, Gräfelfing 2005.

Der Resch Verlag bietet Autoren ein Forum, die kein Blatt vor den Mund nehmen. Jenseits des politisch korrekten Mainstreams prangern Autoren wie Roland Baader („totgedacht“, „Fauler Zauber“, „Geld, Gold und Gottspieler“) mit kraftvollen Worten  Missstände der deutschen Gesellschaft und des deutschen Denkens an. Ihre Analysen der Ursachen und Auswege sind Streitschriften, die durch eine freiheitliche, Werte gebundene, häufig christliche Grundhaltung verbunden sind. Ein im besten Sinne liberales Bürgertum kommt hier mit populärwissenschaftlichen Sachbuchautoren zu Wort.

Der Jurist Wieland Kurzka bietet mit seiner Abhandlung zur Überregulierung in Deutschland einen Zugang zum Verständnis unserer gesellschaftlichen Krise. In den drei Abschnitten Befund, Wurzeln und Konsequenzen stellt er die „Verrechtlichung unseres gesellschaftlichen Lebens“ dar. Besonders anschaulich ist ihm die Darstellung der Normenflut gelungen, die noch einmal die teils absurden, teils totalitär anmutenden Eingriffe mehrerer Gesetzgeber in die bürgerlichen Freiheitsrechte von der Säuglingsanfangsnahrung bis zur Friedhofssatzung aufzeigt.

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Staatsformen (A. Gallus / E. Jesse ) PDF Drucken E-Mail

CoverAlexander Gallus / Eckhard Jesse (Hg.): Staatsformen. Modelle politischer Ordnung von der Antike bis zur Gegenwart, Böhlau Verlag, Köln 2004, € 39,90.

Den Staat gab es schon immer. Einen Überblick über Kontinuität und Wandel seiner real existierenden Formen und seiner Ideengeschichte bietet das wissenschaftlich nüchterne Handbuch der beiden Chemnitzer Politikwissenschaftler. Der historische Rückblick von der Antike bis heute zeigt, dass die menschlichen Bedürfnisse nach Freiheit und Wohlstand am stärksten in der Demokratie befriedigt werden.

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Die Österreicher und ihre Presseoffensive (H. Klausinger) PDF Drucken E-Mail

CoverMachlup, Morgenstern, Haberler, Hayek und andere. Wirtschaftspublizistische Beiträge in kritischer Zeit (1931-1934), herausgegeben, eingeleitet und kommentiert von Hansjörg Klausinger, Metropolis Verlag: Marburg 2005, 387S.; 29,80€.

Dieser Band bereitet Freude: Für Ökonomen und Historiker sind die fast 80 „Beiträge zur wirtschaftlichen Vernunft“ der dritten und vierten Generation der Österreichischen Schule eine kleine Fundgrube. Für alle wirtschaftspolitisch interessierten Leser sind außerdem die über 100 „Zwei-Minuten“-Glossen von Fritz Machlup eine gleichermaßen anregende wie unterhaltsame Lektüre. Die instruktive Einleitung und Kommentierung des Wiener Universitätsprofessors Hansjörg Klausinger ist eine wertvolle Hilfe, um die bisher weit gehend vernachlässigten journalistischen Schriften im Neuen Wiener Tagblatt aus der Zeit der Weltwirtschaftskrise einordnen zu können.

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Die überstrapazierte Nation (H.-H. Gockel) PDF Drucken E-Mail

CoverHans-Hermann Gockel: Deutschland. Die überstrapazierte Nation, Resch-Verlag, Gräfelfing 2006, 203S, 13,90 EUR.

In Deutschland gehen Versagen von Politikern und Vertrauensverlust der Bürger in Politiker Hand in Hand. In seinem „schmissig“ geschriebenen Streifzug durch die inzwischen zahlreichen Trümmerlandschaften der deutschen Gesellschaft belegt der bekannte TV-Journalist Hans-Hermann Gockel dass dies gute Gründe hat. Eine Fülle von Beispielen zeigt arrogante und zynische Politiker, die vor allem auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind. Zudem wachsen Arbeitslosigkeit und Armut, weil die „Macher“ auf Kosten der Arbeitnehmer abkassieren und Deutschland zu einem Ideenbrachland geworden ist. Hinzu kommen erodierende Bildung und mangelhafte Erziehung, die eine Null-Bock-Generation heranwachsen lässt, die sich für Klingeltöne ihrer Handys begeistert und katastrophale Defizite im Grundwissen aufweist. Hans-Hermann Gockel beleuchtet auch die Themen Zuwanderung und Islamismus, exorbitante Staatsverschuldung und siechende soziale Systeme sowie (Ausländer)Kriminalität bevor er aufzeigt, warum Deutschland zu einer „Bananenrepublik“ zu verlottern droht: Polit-Theater, Korruption und „Polit-Raffkes“ (S. 186), die sich üppig bei den Diäten bedienen und zusätzlich über undurchschaubare Nebeneinkünfte verfügen. MdB sei der „attraktivste aller Titel“, die inhaltsarme, telegene Selbstinszenierung in den Talkshows wichtiger als Parlamentsdebatten.

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Die Idee der Freiheit (G. Schwarz u.a) PDF Drucken E-Mail

CoverGerhard Schwarz, Gerd Habermann, Claudia Aebersold Szalay (Hg.): Die Idee der Freiheit. Eine Bibliothek von 111 Werken der liberalen Geistesgeschichte, Verlag Neue Zürcher Zeitung und Frankfurter Allgemeine Buch, Zürich und Frankfurt am Main 2007, 237 S., 24,90 EUR.

Kompendien über ökonomische Bücher haben Konjunktur. Gerade hat die Friedrich August von Hayek-Gesellschaft 111 Buchperlen der Freiheit ausgewählt, aufgereiht und gewürdigt. Zuvor sind bereits das 650 Seiten umfassende „Lexikon der ökonomischen Werke“, herausgegeben von Dietmar Herz und Veronika Weinberger, das wegweisende Schriften seit der Antike versammelt, und der von Michael Hüther, getAbstract und der Bundeszentrale für politische Bildung erarbeitete Band „Klassiker der Ökonomie. Von Adam Smith bis Amartya Sen“ erschienen.

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Reformen anpacken! (W. Müller-Michaelis) PDF Drucken E-Mail

CoverWolfgang Müller-Michaelis: Neue Wege zu mehr Beschäftigung. Ein Gegenentwurf zur gescheiterten Reformpolitik, Resch-Verlag Gräfelfing 2007, 269 S., 16,90 EUR.

Der aktuelle Konjunkturaufschwung wird gerne mit der Lösung der strukturellen Probleme unserer Volkswirtschaft verwechselt. Indes steht die ordnungspolitische Wende in Deutschland nach wie vor aus. Ein praktikabler Gegenentwurf zur gescheiterten Reformpolitik tut Not.

Wolfgang Müller-Michaelis sucht den gordischen Knoten zu durchschlagen, indem er seinen kompakten Lösungsansatz unter den Primat der Beschäftigung stellt – frei nach der Formel: sozial ist, was Arbeit schafft. In dreizehn lose aufeinander folgenden Kapiteln werden Wege zu mehr Beschäftigung skizziert, wird für eine Wiederbelebung der Sozialen Marktwirtschaft geworben. Denkblockaden zu lösen ist dabei eine Art Herzensangelegenheit des früheren Generalbevollmächtigten der Deutschen BP AG. So räumt Müller-Michaelis mit zwei Mythen auf: Die verbreitete Annahme, es gebe eine fixe Arbeitsmenge und die Vorstellung, produktiv sei nur die Industrie. Tatsächlich ist Arbeit in unbegrenztem Ausmaß vorhanden, nur nicht am offiziellen Arbeitsmarkt, und infolge des Strukturwandels geben wir alle den größten Teil unseres Budgets für Dienstleistungen aus.

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Worauf warten wir? (N. Wolf) PDF Drucken E-Mail

Cover… fragt Abtprimas Notker Wolf in seinem lesenswerten Buch über staatliche Missstände und individuellen Möglichkeiten, diesen zu begegnen.

Ausgangspunkt bildet sein klares Urteil: „Der Betreuungsstaat sozialdemokratischer Prägung ist bereits am Ende.“ (S. 16). Konsequent fordert der Benediktiner ein grundsätzliches Umdenken – weg vom bundesdeutschen Primat der Gleichheit hin zur Wiedererlangung der Freiheit. Letztlich geht es um nichts weniger als eine Grasswurzelrevolution in den Köpfen, denn ihr folgen die notwendigen Taten. Während der überkommene pseudomoralische Obrigkeitsstaat gehorsame, resignierte, verzagte und somit entmündigte Bürger benötigt, ermöglicht eine Ordnung der Freiheit unsere individuelle Entfaltung. Und diese Ordnung ist greifbar, wir selbst haben die dafür erforderlichen Veränderungen in unserer Hand, lautet die frohe Botschaft: „Aller Erfahrung nach ändern sich die Verhältnisse nämlich in dem Moment, in dem ich selbst sie ändere.“ (S.35). Diese positive Sicht durchzieht das ganze Buch.

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Die deutsche Wirtschaftsordnung ist in einem traurigen Zustand (H. Siebert) PDF Drucken E-Mail

Horst Siebert: Jenseits des Sozialen Marktes. Eine notwendige Neuorientierung der deutschen Politik. 539 S., Deutsche Verlags-Anstalt, München 2005.

„Im Laufe der letzten 40 Jahre ist Deutschland im Bereich seiner wirtschaftlichen Steuerung einem Irrweg gefolgt.“ (S. 515) So lautet die Botschaft des emeritierten Präsidenten des renommierten Instituts für Weltwirtschaft in Kiel, der zudem von 1990 bis 2003 Mitglied des Sachverständigenrates war und nun in Bologna lehrt. Das Steuerungsproblem durchdringt alle Bereiche des deutschen Wirtschaftssystems wie Siebert in 14 Kapiteln vom Arbeitsmarkt über die sozialen Sicherungssysteme, die Gütermärkte und den Umweltschutz bis zur Finanzpolitik aufzeigt. Die deutsche Wirtschaftsordnung befindet sich in einem traurigen Zustand. Die Lektüre der durch die Politik verschuldeten Fehlentscheidungen, vor allem der eklatante Mangel an Vernunft machen wütend.

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Weniger Staat - mehr Mensch! (R. Sprenger) PDF Drucken E-Mail

CoverReinhard K. Sprenger: Der dressierte Bürger. Warum wir weniger Staat und mehr Selbstvertrauen brauchen. 196 S., Campus Verlag, Frankfurt/ Main 2005

Reinhard K. Sprenger ist unserer Zeit voraus. Während Deutschland angesichts von Reformstau, Besitzstandwahrung und politischer Alternativlosigkeit wehleidig Nabelschau betreibt und Wissenschaft und Wirtschaft immer neue altbekannte Reformvorschläge zur Stabilisierung des über- und verkommenen bundesdeutschen Systems diskutieren, stellt der zum Philosoph gereifte Managementberater die Systemfrage. Mehr noch, er erklärt das bundesdeutsche System für gescheitert. Er fordert eine Neuordnung der Gesellschaft. Seine konkrete Utopie lautet: Freiheit. Sein Ausgangs- und Zielpunkt ist der Mensch – selbst bestimmt, selbst verantwortlich, selbst vertrauend. Ein Manifest der Freiheit! .

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