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Sonntag, 16. Januar 2011 |
Roland Baader: totgedacht. Warum Intellektuelle unsere Welt zerstören, Gräfelfing 2002, 280S., 22,80 Euro.
Unsere geistigen Eliten sind immer wieder von kollektivistischen Ideologien fasziniert, die Gesellschaft, Wohlstand, Freiheit und Moral zerstören. Wir werden von Kindesbeinen an mit diesen Irrlehren aufgezogen. Warum hängen viele (deutsche) Intellektuelle in Politik, Kultur und Wirtschaft, besonders in den Medien, den falschen Ideen an? Unkenntnis und Anmaßung von Wissen, Überhöhung kollektiver Größen und Angst vor der freien individuellen Entwicklung, Macht und persönliches Besserstellen statt Markt gehören zu den Ursachen. Wie gehen sie methodisch vor? Umwertung von Begriffen wie Eigentum und Wettbewerb, Kampagnen wie „Kampf gegen rechts“ und Political correctness sind Waffen, deren zerstörerische Kraft der populäre und sprachgewaltige Privatgelehrte Roland Baader aufdeckt. Nach der Lektüre werden Sie unsere Welt mit anderen Augen betrachten und in Erinnerung behalten, dass die Beste aller Welten nicht durch Vernunft entsteht, sondern als spontane Ordnung eines „Trial and error“-Prozesses.
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