| Buch des Monats Dezember 2010 |
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| Mittwoch, 01. Dezember 2010 | |||
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Der große Freiheitsdenker Roland Baader schließt mit „Geldsozialismus“ den Kreis, an dessen Anfang sein prophetischer Band „Geld, Gold und Gottspieler“ und in dessen Mittelpunkt krankes Geld als Ursache der globalen Depression steht. Seine zentrale Frage, die eher eine Anklage ist, lautet, wie die Völker „dem Aberglauben verfallen und sich von ihren politischen Eliten einreden lassen [konnten], dass man mit beliebig gedrucktem und per Federstrich erzeugtem Papiergeld den Reichtum der Nation erhöhen und das Wirtschaftswachstum erhöhen könne“. Der führende Vertreter der Österreichischen Schule im deutschsprachigen Raum gibt in acht kompakten Kapiteln klare Antworten. Roland Baader zeigt den Unterschied zwischen krankem und gesundem Geld auf, belegt, dass Zentralbanken zerstörerische Institutionen sind und skizziert die dramatischen Folgen, die die Schuldenmentalität nicht zuletzt für die Moral hat. Natürlich fehlt Aufklärung über Inflation / Deflation und Konjunkturzyklen gespickt mit historischen Richtigstellungen etwa zur Großen Depression der 30er Jahre nicht. Gelungen ist auch die Abrechnung mit den „Geld-Spinnern“, den „monetary cranks“ (Gary North), die uns bis heute massenhaft weiss machen wollen, das System der Geldentstehung unterscheide sich von anderen Marktphänomenen. Schuldfrage, Rettungsdesaster und die Forderung nach einer Entnationalisierung des Geldes beschließen den Band. Roland Baader hat mit „Geldsozialismus“ noch einmal ein intellektuelles „Westentaschen-Schlachtschiff“ vom Stapel gelassen, das die keynesianischen Irrlehren reihenweise versenkt. Auch unsere Nachfahren werden mit Kopfschütteln auf das aktuelle Jahrzehnt der Dummheit blicken und Roland Baader dafür ehren, dass er den herrschenden Geldbetrug als zum Scheitern verurteilten Sozialismus entlarvt hat.
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