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Peter Altmiks (Hg): Im Schatten der Finanzkrise. Muss das staatliche Zentralbankwesen abgeschafft werden?, Olzog Verlag München 2010, 158 S., 24,90 EUR.
Zentralbanken verursachen finanzielle Instabilität. Ursache ist ihr exklusives Geldschöpfungsmonopol – in der aktuellen Weltwirtschaftskrise ihr überreichliches Geldangebot. Die tragfähige Alternative liegt auf der Hand: ein der Nachfrage entsprechendes Geldangebot. Nur ein Währungswettbewerb kann als Entdeckungsverfahren das „richtige“ Geldangebot hervorbringen, national wie international. Historische Episoden belegen die Überlegenheit der ursprünglich rein privaten Währungen. Schließlich neigen Regierungen seit jeher zur Manipulation der Währungen. Während die Auffassung, Zentralbanken könnten für Stabilität sorgen, eine junge „Erfindung“ ist. Auf einem freien Markt könnte ihr bisher durch gesetzlichen Zwang verordnetes, ankerloses Papiergeld ohnehin nicht bestehen. Deshalb ist es die Aufgabe des Staates, jetzt konkurrierende Privatwährungen zuzulassen. Das Geldmonopol der Regierung wird dann einem freien Wettbewerb zwischen privaten Emissionsbanken weichen, wenn auch der Transformationsprozess einige Zeit in Anspruch nehmen wird.Ausführlicher können Sie diese Kernaussagen in sechs lesenswerten Aufsätzen nachvollziehen, die Gegenstand eines international besetzten Kolloquiums über die Zukunft des Geldes der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Potsdam waren. Sie werden auf Autoren treffen, die Substantielles und Wegweisendes zu sagen haben. Inzwischen führen derartig profunde Analysen kein Schattendasein mehr, wenn auch die veröffentlichte Meinung noch viel verdeckt.
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