| Buch des Monats September 2009 |
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Demokratie. Eine kritische Analyse von Rahim Taghizadegan (Institut für Wertewirtschaft), o.J., 56 S., Download kostenlos, Bestellung 3 EUR.
„Mit Mehrheitsherrschaft hat die Demokratie im ursprünglichen Sinne gar nichts zu tun.“ schreibt Rahim Taghizadegan in seiner kritischen Analyse der Demokratie, zumal Wahlen als undemokratisch galten.Auf gut 50 Broschürenseiten wird der Leser zunächst über den Begriff und die klassische Form der Herrschaftsform informiert, die in der griechischen Antike entstand. Sehr deutlich treten anschließend Unterschiede und Wesensdefizite moderner Massendemokratie hervor. Die aktuell unübersehbaren Defizite wurden lange vorhergesehen und sind teilweise eine Wiederholung. Schon Platon verwies auf die Tendenz, dass rädelsführende Volksvertreter beim Raub und bei der Umverteilung von den Besitzenden zu den Habenichtsen wetteifern. Und Tocqueville warnte, die Schlechtesten würden an die Spitze gelangen. Ist Demokratie in Millionenstaaten überhaupt möglich? Betrachten wir Demokratie heute als Ersatzreligion, als „Gott, der keiner ist“? Urteilen Sie nach der Lektüre selbst, ob der demokratische Wohlfahrtsstaat etwas anderes als eine Sackgasse sein kann. Die klassische Sicht ist gut begründet und lautet: „die Herrschaft der Mehrheit führt zu ihrer Entmündigung“.
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Demokratie. Eine kritische Analyse von Rahim Taghizadegan (Institut für Wertewirtschaft), o.J., 56 S.,