Faustino Ballvé: Essentials of Economics. A Brief Survey of Principles and Policies, 109 S., 2. engl. Aufl. 1995 (mexikanische Erstauflage 1956), 4,95 EUR (bei FEE).
„Economics is not about anything that could be expressed in mathematical terms; its domain is rather that of imagination and invention, of adventure into the unknown, of a hazardous enterprise that is not or the cowardly.“ schreibt Faustino Ballvé (1887–1959) in seiner gleichermaßen knappen wie konzisen Einführung in die Volkswirtschaftslehre. In nur acht Kapiteln gelingt es dem gebürtigen Spanier die Grundprinzipien von Markt und Unternehmer, Kapital und Arbeit, Geld und Kredit aufzuzeigen. Zudem behandelt er Monopole, Krisen und Arbeitslosigkeit, den internationalen Handel sowie im achten Kapitel, das auch im Internet verfügbar ist, Nationalismus und Sozialismus. Als Rahmen dienen die beiden Kapitel „What Economics is about“, ein Abriss des ökonomischen Denkens seit der griechischen Antike, und „What Economics is not about“, das sich wie eine erstaunlich aktuelle Kritik des Mainstreams und der vorherrschenden Wirtschaftspolitik liest. Wer klare Gedankenführung und prägnante Formulierungen schätzt, ist mit diesem Klassiker gut beraten, zumal Ballvé en passant zeitlose Trugschlüsse, Konfusionen und Fehleinschätzungen aufdeckt.
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