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Buch des Monats April 2009 PDF Drucken E-Mail
altFriedrich August von Hayek: Entnationalisierung des Geldes. Eine Analyse der Theorie und Praxis konkurrierender Umlaufmittel, (J.C:B. Mohr (Paul Siebeck) Verlag) 1. Aufl. Tübingen 1977, 136 S., antiquarisch erhältlich (um weitere Schriften erw. Neuaufl. mit 320 S. ,65 EUR).
Eine der beiden berühmten Erfindungen Hayeks ist die Abschaffung des staatlichen Geldmonopols: „Der konkrete Vorschlag für die nahe Zukunft ... besteht darin, daß sich die Länder des Gemeinsamen Marktes ... gegenseitig durch formalen Vertrag binden, weder dem Handel in ihren gegenseitigen Währungen (inklusive Goldmünzen) noch einer in gleicher Weise freien Ausübung von Bankgeschäften seitens jeder in einem ihrer Territorien gesetzlich niedergelassenen Bank irgendwelche Hindernisse in den Weg zu legen.“ Die Entnationalisierung des Geldes zielt darauf ab, den von Regierungen  verursachten schweren Verzerrungen des marktwirtschaftlichen Preissystems einen Riegel vorzuschieben und zugleich geldpolitisch bedingte Wirtschaftskrisen zu verhindern. Werthaltiges Geld kann nur im Wettbewerb gefunden werden lautet die brandaktuelle Erkenntnis des Nobelpreisträgers.
Hayeks Klassiker ist ein leicht lesbarer, intellektueller Genuss. Der Band hat das Potenzial, Ihre Sicht auf die Welt zu verändern.
 
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