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Buch des Monats März 2009 |
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P. J. O'Rourke über Adam Smith. Vom Wohlstand der Nationen, (dtv) München 2007, 176 S., 9,90 EUR.
Haben Sie „Adam Smith: Vom Wohlstand der Nationen“ gelesen? Nein! Dann ist die Einführung des bekannten Journalisten und Kolumnisten P. J. O'Rourke das Richtige für einen unterhaltsamen, klugen Einstieg. Ja! Dann bieten die lesenswerten, humorvollen Kommentare des Bestsellerautors auf abwechselungsreiche Weise Gelegenheit zum Nachdenken. Das zweite von zwölf Kapitel lautet etwa „Warum ist 'Vom Wohlstand der Nationen' so verdammt lang?“ Die Verbindung zeitgenössischer Erläuterungen mit aktuellen Bezügen lässt das Ideengebäude, das Adam Smith auch mit der von O'Rourke thematisierten „Theorie der ethischen Gefühle“ formte, plastisch hervortreten. Gleichsam en passant imprägniert die Lektüre gegen verbreitete Trugschlüsse. Verfechter des Laissez faire hängen nämlich keinem unreflektierten Glauben an die gleichsam göttliche Harmonie eines regelfreien Marktes an. Schon Adam Smith betonte: „Durch Recht und Staat blühen all die verschiedenen Tätigkeiten.“
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