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Buch des Monats Juli 2008 PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 29. Juni 2008
CoverJörg Guido Hülsmann: Die Ethik de Geldproduktion, Manusriptum Verlagsbuchhandlung, Waltrop und Leipzig 2007, 293 S., 24,80 EUR.
„Wir müssen die gesetzlichen Privilegien der Zentralbanken und der Währungsbehörden abschaffen.“ schreibt der in Frankreich lehrende Hoffnungsträger der Österreichischen Schule. Aus ökonomischen, rechtlichen, moralischen und spirituellen Gründen lässt sich für Guido Hülsmann kein staatliches Währungsmonopol rechtfertigen. Grund der staatlichen Einmischung in Währung, die zumeist unhinterfragt akzeptiert wird, ist die Erhöhung der Einnahmen. Stets erweist sich der Staat als größter Profiteur, stets führt er – wie aktuell – Zwangsinflation durch und vermag keine tragfähige Begründung für sein Zwangsgeld zu geben. Die Alternative ist die natürliche, freie Geldproduktion, die nachgewiesen funktioniert. Der Staat ist dabei auf den Schutz von Eigentum(srechten) begrenzt.
Die gleichermaßen verständliche wie gelehrte geldtheoretische Darstellung wird ihnen die Augen öffnen. Sie erscheint nur deshalb so radikal, weil andere staatsbeamtete Kollegen bisher kaum gegen ihren Brötchengeber argumentiert haben, trotz wachsenden Inflationsdrucks.
 
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