| Buch des Monats September 2011 |
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| Mittwoch, 07. September 2011 | |||
Robert Nef: Lob des Non-Zentralismus, (Argumente der Freiheit Bd. 8) Sankt Augustin 2002, 82 S., 10,50 Euro. Kostenloser Download.
Der schweizer Humanist Robert Nef hat ein konsequentes und konzises Plädoyer für den Aufbau einer freien Gesellschaft verfasst, das zeitlose Gültigkeit besitzt. Besonders aktuell ist der Non-Zentralismus als Gegenentwurf zur herrschenden EU-Politik. „Die Versuchung des Zentralismus ist groß, und die Halbwertzeit seines Verfalls dauert lange.“ urteilt der langjährige Leiter des Liberalen Instituts. Robert Nef räumt dagegen dem Einzelnen Vorrang ein, eingebunden in seine Gemeinde.
In der EU setzen die tonangebenden Politiker ungeachtet der historisch tief verwurzelten Erkenntnis der Überlegenheit eines Wettbewerbs der Systeme auf Zentralismus und Regulierung statt auf non-zentrale Deregulierung und die Entdeckungsverfahren offener Gesellschaften. Korrumpierende Tendenzen der Macht für die Zentrale lassen sich kaum wirksam aufhalten. Non-Zentralismus ist kein Anti-Zentralismus, das wäre Sezession, sondern die friedliche Neugründung von Kompetenzen auf der niedrigst möglichen Ebene. Die autonome Gemeinde wird so wieder zur Urzelle des Staates. Non-Zentralismus ist auch kein Förderalismus oder Subsidiarität, da diese nicht weit genug gehen, wie Robert Nef anschaulich erläutert. Aufgabe der Zeit ist für den Präsidenten des Stiftungsrates, Stiftung für Abendländische Ethik und Kultur, ein friedliches Konkursverfahren des Zentralstaates vorzubereiten mit den Non-Zentralismus als Kernprinzip. Es gibt eine vielversprechende Alternative zum EU-Europa.
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Robert Nef: Lob des Non-Zentralismus, (Argumente der Freiheit Bd. 8) Sankt Augustin 2002, 82 S., 10,50 Euro.