Warum Forum Ordnungspolitik? PDF Drucken E-Mail
Samstag, 06. August 2005
Forum Ordnungspolitik  erläutert die Funktionsweise einer natürlichen, freiheitlichen Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft. Wir setzen uns insbesondere mit Analysen und Kommentaren für eine freie Gesellschaft ein; Grundlage bilden die Ideen der europäischen Humanisten, Nationalökonomen und Sozialphilosophen.

Die Ordnung der Wirtschaft und der Gesellschaft bestimmt unser Leben auf Schritt und Tritt. Vielen Menschen ist jedoch gar nicht bewusst in welcher Ordnung sie leben und welchen Einfluss diese Ordnung auf ihr Leben und das Leben ihrer Familie, Freunde, Nachbarn und Mitmenschen hat. Das zu ändern ist ein wesentliches Ziel von Forum Ordnungspolitik.

Forum Ordnungspolitik versucht die Funktionsweise und Notwendigkeit einer freien Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft aufzuzeigen; diese ist gut eineinhalb Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung in Deutschland weit gehend in Vergessenheit geraten oder diskreditiert. Als Fundamentalopposition kritisieren wir folglich das aktuelle Herrschaftsmodell des demokratischen Wohlfahrtsstaates. Unsere Kritik zeigt auf, warum dieses Gesellschaftsmodell ungerecht, unmoralisch und ineffizient ist.

Eine Ordnung der Freiheit bedeutet, dass der einzelne Mensch mit seinen Fähigkeiten, seinen Stärken und Schwächen, seiner Verwurzelung in Natur, Gemeinschaft und Gesellschaft zum Maßstab und Mittelpunkt aller Überlegungen wird. Wir treten daher konsequent für die Freiheit des Einzelnen, die Unversehrtheit seines Lebens und seines Privateigentums sowie die Herrschaft des Rechts ein.

  • Freiheit ist die Unabhängigkeit von Bevormundung und Zwang anderer.
  • Freiheit ist die Ermutigung zu eigenverantwortlichem Handeln.
  • Freiheit bedeutet Gleichheit vor dem Gesetz und Bindung an Werte.

Anlass für die Gründung von Forum Ordnungspolitik ist die die ordnungspolitische Verwahrlosung Deutschlands. Sie äußert sich durch eine verbreitete Unkenntnis ordnungspolitischer Grundsätze und in Gestalt eines ungebremsten Strebens nach Gleichheit, welche die Freiheit der Menschen und die Vielfalt ihrer Lebensentwürfe zu beseitigen droht. Deutschlands Probleme sind vor allem Probleme der Ordnung, Folge der ausgreifenden Organisation von Wirtschaft und Gesellschaft.
Anlass ist unsere Sorge um die Zukunft der Menschen in Deutschland und Europa, die von Staatsapparaten und Sonderinteressen vielfach bevormundet sich und ihre Mitmenschen geringer schätzen als vermeintlich bedeutsamere Kollektivgrößen wie Staat, Politik und Gesellschaft.
Wir schauen daher besonders kritisch auf staatliches Handeln in all seinen Facetten. Angesichts der Geschichte des 20. Jahrhunderts ziehen wir die Legitimität staatlichen Handelns zunächst grundsätzlich in Zweifel. Besonders krittisch betrachten wir die Verflechtung von staatlicher Macht und Sonderinteressen.

Schließlich möchte Forum Ordnungspolitik auf eine wachsende Bedrohung der Freiheit aufmerksam machen. Die Herrschaft der Politiker und Vertreter von Sonderinteressen zwingt uns in wohlmeinende Formeln verpackt ein Lebensmodell auf, das durch das inzwischen erreichte Ausmaß der Bevormundung für manche unerträglich geworden ist und  für viele absehbar gefährlich wird. Immer wenn „der Staat“ hilft, schränken Politiker, Bürokraten und Experten unsere Freiheit und Eigenständigkeit ein, bedienen sie sich unseres Eigentums.
Die Aufgabe unserer Zeit ist es, Deutschen und Europäern vor einem erneuten Weg in die Knechtschaft zu bewahren. Das sind harte Worte, aber wir fürchten, dass in dieser Hinsicht das neue Jahrhundert eines Tages dem alten nicht nachstehen könnte. Aufklärung tut Not. Dabei sind wir nicht allein wie etwa die Links und Literaturhinweise zeigen. Forum Ordnungspolitik hat sich zum Ziel gesetzt, der Ordnung der Freiheit eine Stimme zu verleihen.

 
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