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Zitat des Monats März 2010 |
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Der totale Wohlfahrtsstaat ist unvermeidlicherweise ein totalitärer Zwangsstaat, und wir würden damit, ob wir wollten oder nicht, auf die Staatssklaverei des Totalitarismus lossteuern. Wenn wir das nicht wollen, müssen wir in Übereinstimmung mit dem Subsidiaritätsprinzip den Grundsatz vertreten, dass die soziale Sicherung ein notwendiges Übel ist, das unbedingt auf die Fälle beschränkt werden muss, in denen es nachweislich unentbehrlich ist, und in denen der Eintritt dieser Unentbehrlichkeit nicht vorbeugend verhindert werden konnte. Mit moralischer Berechtigung dürfte auf Sozialunterstützungen nur in den Fällen zurückgegriffen werden, wo der einzelne sich eben wirklich und nachweisbar nicht selber oder durch seine Familie helfen kann.
Alexander Rüstow, Rede und Antwort, 211. |
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Der Weg in die Knechtschaft einer monetären Planwirtschaft |
Gastbeitrag von Norbert F. Tofall
Wenn sich Regierungen weigern, die Regeln einzuhalten, zu denen sie durch Recht und Gesetz verpflichtet sind und die sie als Exekutive laut Amtseid unparteiisch auszuführen haben, dann ist etwas faul im Staate Dänemark. Und das Handeln und die Ankündigungen unserer europäischen Staats- und Regierungschefs und der EU-Kommission im Zuge der Griechenlandkrise offenbaren, dass sich dieses von Shakespeare beschriebene, literarische Dänemark zur realen europäischen Krankheit entwickelt hat. |
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Deflation ist eine natürliche Reaktion |
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Geschrieben von: mvp
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Donnerstag, 11. März 2010 |
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Deflation ist das Gegenstück zur Inflation. Deflation ist zu allererst eine Reaktion auf die vorangegangene Inflation. Die Geldmenge schrumpft nach einer inflationären Geldmengenausweitung wieder. Dabei entlarvt die Deflation Investitionen, die erst im Zuge der Inflation in Gang gesetzt wurden, als unrentable Projekte. Rezession und Arbeitslosigkeit sind in einem solchen Fall regelmäßig die Folge. Preise fallen und die Wirtschaftsleistung schrumpft. Weil Unternehmen, Banken und Staaten im Zuge der Deflation Pleite gehen, verlieren Sparer Ersparnisse. Zweifelsohne ist die Deflation, wirtschaftlich wie politisch, eine schmerzhafte Entwicklung, für viele Menschen auch eine bittere Ernüchterung. Gleichwohl gilt: Die Inflation ruft die Blasenbildung hervor, die Deflation entzieht der Blase die Luft. |
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Standortbestimmung im dritten Jahr der Finanzkrise |
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Vorträge über die Finanzkrise ziehen ein größeres Publikum an. Das gilt umso mehr, wenn Insider berichten und die Aussicht auf (noch so allgemeine) Anlageempfehlungen besteht. So geschehen vor kurzem in einer eigentümlichen, aber traditionsreichen Gastwirtschaft im Herzen Südwest-Berlins. Der Vorstand eines mittelgroßen Hypothekenfinanzierers zog eine vorläufige Bilanz im dritten Krisenjahr. Die Vortrag fesselte geradezu die gebildeten Zuhörer, trotz aller Unerfreulichkeit des Themas und der Perspektiven. |
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