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Zitat des Monats März 2010

Der totale Wohlfahrtsstaat ist unvermeidlicherweise ein totalitärer Zwangsstaat, und wir würden damit, ob wir wollten oder nicht, auf die Staatssklaverei des Totalitarismus lossteuern. Wenn wir das nicht wollen, müssen wir in Übereinstimmung mit dem Subsidiaritätsprinzip den Grundsatz vertreten, dass die soziale Sicherung ein notwendiges Übel ist, das unbedingt auf die Fälle beschränkt werden muss, in denen es nachweislich unentbehrlich ist, und in denen der Eintritt dieser Unentbehrlichkeit nicht vorbeugend verhindert werden konnte. Mit moralischer Berechtigung dürfte auf Sozialunterstützungen nur in den Fällen zurückgegriffen werden, wo der einzelne sich eben wirklich und nachweisbar nicht selber oder durch seine Familie helfen kann.

Alexander Rüstow, Rede und Antwort, 211.

 
Der Weg in die Knechtschaft einer monetären Planwirtschaft

Gastbeitrag von Norbert F. Tofall

Wenn sich Regierungen weigern, die Regeln einzuhalten, zu denen sie durch Recht und Ge­setz verpflichtet sind und die sie als Exekutive laut Amtseid unparteiisch auszuführen haben, dann ist etwas faul im Staate Dänemark. Und das Handeln und die Ankündigungen unserer europäischen Staats- und Regierungschefs und der EU-Kommission im Zuge der Griechen­landkrise offenbaren, dass sich dieses von Shakespeare be­schriebene, literarische Dänemark zur realen europäischen Krankheit entwickelt hat.

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Keine Angst vor Deflation! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Samstag, 13. März 2010

Was ist falsch an Deflation? Wird Deflation zu unrecht zum Sündenbock gemacht? Die Schädlichkeit der Deflation ist heute eine Art heiliges Dogma, das gilt sowohl für die Geldpolitik als auch die vorherrschende Ansicht in der öffentlichen Meinung. Unklar bleibt in der Regel, ob die behauptete selbstzerstörerische Wirkung von einem sinkenden "Preisniveau" einer Volkswirtschaft ausgehen soll oder von einer schrumpfenden Geldmenge oder einer Kombination beider Entwicklungen. Welche Gründe werden für die desaströsen Folgen einer Deflation angeführt?

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Die feine britische Art PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: pk   
Samstag, 13. März 2010

Der Klassiker: Lord Monckton trifft am Rande der Klimakonferenz, die das Institut für Unternehmerische Freiheit (IUF) zusammen mit Kooperationspartnern, am 4. Dezember in Berlin veranstaltet hat, auf eine Klimahysterikern von Greenpeace. 10:38 Minuten feinste britische Art, erstklassige Rhetorik und - ein Offenbarungseid. Das Video gibt es hier: Lord Monckton adresses a Greenpeace-campaigner on global warming

 
Deflation ist eine natürliche Reaktion PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Donnerstag, 11. März 2010

Deflation ist das Gegenstück zur Inflation. Deflation ist zu allererst eine Reaktion auf die vorangegangene Inflation. Die Geldmenge schrumpft nach einer inflationären Geldmengenausweitung wieder. Dabei entlarvt die Deflation Investitionen, die erst im Zuge der Inflation in Gang gesetzt wurden, als unrentable Projekte. Rezession und Arbeitslosigkeit sind in einem solchen Fall regelmäßig die Folge. Preise fallen und die Wirtschaftsleistung schrumpft. Weil Unternehmen, Banken und Staaten im Zuge der Deflation Pleite gehen, verlieren Sparer Ersparnisse. Zweifelsohne ist die Deflation, wirtschaftlich wie politisch, eine schmerzhafte Entwicklung, für viele Menschen auch eine bittere Ernüchterung. Gleichwohl gilt: Die Inflation ruft die Blasenbildung hervor, die Deflation entzieht der Blase die Luft.

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Standortbestimmung im dritten Jahr der Finanzkrise

Vorträge über die Finanzkrise ziehen ein größeres Publikum an. Das gilt umso mehr, wenn Insider berichten und die Aussicht auf (noch so allgemeine) Anlageempfehlungen besteht. So geschehen vor kurzem in einer eigentümlichen, aber traditionsreichen Gastwirtschaft im Herzen Südwest-Berlins. Der Vorstand eines mittelgroßen Hypothekenfinanzierers zog eine vorläufige Bilanz im dritten Krisenjahr. Die Vortrag fesselte geradezu die gebildeten Zuhörer, trotz aller Unerfreulichkeit des Themas und der Perspektiven.

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