| Fakten zum Klimawandel (C. von Prollius) |
|
|
|
|
Gastbeitrag von Christian von Prollius Das Göttinger Colloquium für ethische Fragen in Wissenschaft und Technik, das sich in der Nachfolge der Göttinger Sieben sieht, hielt am 05.06. seine 16. und erste öffentliche Tagung in der seit ihrer Gründung der Freiheit verpflichteten Stadt Bad Karlshafen ab. Vor gut besuchtem Großen Saal des Kurhauses referierte der Geologe Prof. Friedrich-Karl Ewert zu dem o.a. Thema. Auffallend war das relativ hohe Durchschnittsalter des Auditoriums und das völlige Fehlen der jungen Generation. Wer sich bisher schon ernsthaft mit dem Thema Klimawandel beschäftigt hat, bekam keine Fülle neuer Erkenntnisse vermittelt, dafür aber eine geballte, hervorragend strukturierte und stringente Zusammenfassung des nicht dem Zeitgeist entsprechenden Wissensstandes, der mehr Klarheit über die kontroverse Diskussion erbrachte. Klima ändert sich ständig, sowohl lang- als auch kurzperiodisch. Deshalb liefert ein Rückblick (bei Ewert über 5 Mio. Jahre) einen Schlüssel für die Zukunft. Ursachen sind vor allem Änderungen der Bahnparameter der Erde, Schwankungen der Erdachse, Wasserdampf und Wolkenbildung sowie Unterschiede in der Sonnenaktivität. Leben auf der Erde ist nur möglich durch den Treibhauseffekt, CO2 ist ein Wertstoff für die Pflanzenproduktion, die Indoktrination unserer Kinder und Enkel durch Verteufelung des CO2 ist unverantwortlich, da es Grundlage des Lebens ist. Die Aussonderung von ca. 4.500 Temperatur-Messstationen überwiegend aus kälteren Gebieten durch das IPCC gleicht einer bewussten Manipulation. Eine Auswertung der Temperaturdaten der NASA ergibt, daß weltweit 70 % der Messstationen gleichbleibende oder niedrigere Werte ausweisen. Eine globale Erwärmung ist somit nicht erkennbar und dem zu folge kann man nicht behaupten, der Mensch sei schuld. Den Klimawandel als Bedrohung darzustellen, ist nur Vorwand, um uns glauben zu lassen, daß wir unsere gesellschaftlichen Strukturen grundlegend verändern müssen. Der Versuch, das Klima an dem Temperaturverlauf abzulesen, gleicht dem Versuch, den Gasverbrauch mit der Wasseruhr zu ermitteln. Was wir brauchen, ist Umweltschutz; was wir nicht können, ist Klimaschutz. |




