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Gastbeitrag von Hubert Milz
Egal wer die eigentlichen Verfasser des Textes sind, das Schriftstück ist eine Enzyklika und ergo trägt Benedikt XVI. für Inhalt, Aussage usw. des Textes die alleinige Verantwortung. Obwohl man sich fragen muss, wie ein messerscharfer Denker wie Joseph Ratzinger solch ein schwerverdauliches, gestückeltes und uneinheitlich erscheinendes Schriftstück der Öffentlichkeit übergeben konnte. Dabei bin ich durchaus geneigt, Herrn Edgar L. Gärtner zuzustimmen, dass wohl bis kurz vor Redaktionsschluss - insbesondere von Mitgliedern des Rates „Justitia et Pax“ - noch alles Mögliche an Märchen und Legenden in den Text hineingeflickt worden war, um die aktuelle Finanzkrise und deren abwegige Erklärung durch die Mächtigen der Welt zu berücksichtigen. Nichtsdestotrotz trägt der Papst für das unheilvolle Rundschreiben die volle Verantwortung, es gilt als seine Botschaft.
Traditionsbruch Das Rundschreiben bricht mit einem großen Traditionsstrang der katholischen Geistesgeschichte. Schon im Hochmittelalter befassten sich die großen Denker der thomistisch-aristotelischen Tradition in ihren Gerechtigkeitsüberlegungen mit dem Phänomen der Marktwirtschaft. Die Lehre vom freien Markt hat ihren Ursprung nicht bei Adam Smith und der Epoche der Aufklärung, sondern war längst weitgehend von scholastischen Gelehrten theoretisch erfasst, wie z. B. von: Pierre de Jean Olivi (1248-1298) - Bernhardin von Siena (1380-1444) - Jean Buridan (1300-1358) - Nicolas von Oresme (1325-1382) - Thomas de Vio Cajetan (1468-1534) - Martin de Azpilcueta (1492-1586) - Luis Saravia de la Calle (um 1544) - Diego de Covarrubias (1512-1577) - Luis de Molina (1535-1600) - Jerómino Castillo de Bovadilla (1547-) - Kardinal Juan de Lugo (1583-1660) - Juan de Salas (Kardinal?) - Francisco García (-1659) . Herausragend sind dabei insbesondere die Arbeiten einer Gruppe von Theologen-Juristen der spanischen Spätscholastik. Der Ökonomie-Professor Jesús Huerta de Soto nennt diese Epoche „das spanische goldene Zeitalter“. Eine Tradition, die noch im 19. Jahrhundert Früchte trug; denn 1844 veröffentlichte der Jesuitenpater Jaime Balmes (1810-1848), der übrigens einer der besten thomistischen Philosophen jener Zeit war, einen brillanten wirtschaftstheoretischen Aufsatz, ganz in der Tradition der o. g. großen Denker. Dabei nahm er wesentliche Erkenntnisse der sich erst dreißig Jahre später etablierenden Grenznutzenschule der Ökonomie vorweg. Im Werk Carl Mengers, dessen „Grundsätze der Volkswirtschaftslehre“ von 1871 als Geburtsstunde der „österreichischen Wirtschaftsschule“ (heute vorwiegend in den USA als „Austrian School of Economics“ vertreten) gelten, finden sich Verweis auf Arbeiten der „spanischen Spätscholastik“, z. B. auf Luis Saravia de la Calle. Dadurch kulminiert die thomistisch-aristotelische Tradition des katholisch-ökonomischen Gerechtigkeitsdenkens in einem Zweig moderner Wirtschaftstheorie, einer realistischen Richtung der Ökonomie, weil hier vom handelnden und irrenden Menschen ausgegangen wird, nicht von der mathematisch definierten Kunstfigur des „Homo oeconomicus“.
Aufforderung zu unmoralischem Handeln Das Gerechtigkeitsdenken der scholastischen Tradition basiert unmittelbar auf den Lehren der Bibel, insbesondere auf dem Dekalog des Alten Testamentes, darunter Diebstahl, Begehren und Neid sowie einer eingehenden Beobachtung des menschlichen Handelns. Die scholastischen Gelehrten erkannten, dass eine Marktwirtschaft eine soziale Institution ist, welche spontan durch das menschliche Handeln entsteht; es handelt sich also nicht um eine am Schreibtisch konstruierte Ideologie, um keinen „-ismus“. Hingegen sind die sozialistischen Konstrukte, die in „Caritas in Veritate“ explizit und implizit gelobt werden, am Schreibtisch von irgendwelchen Intellektuellen ers(p)onnen worden. Da die Kirche Teil der Gemeinschaft ist, sollten ihre Repräsentanten erfolgreich ethisches Verhalten vorleben und dadurch der Bevölkerung als Beispiel dienen: Ethisch handeln kann nur der einzelne Mensch, erzwungenes „ethisches Handeln“ ist keine Ethik, sondern unmoralisch. Und dieses unmoralische Verhalten legt „Caritas in Veritate“ nahe, von den alten Erkenntnissen ist so gut wie nichts mehr übrig. Einige moderne, darunter auch agnostische und atheistische Ökonomen bezeichnen den Dekalog des Alten Testamentes sozusagen als Manifest einer spontanen Ordnung für freie Menschen. Auch die großen Enzykliken „Rerum Novarum“ und „Quadragesimo anno“ atmen noch den Geist des Dekalogs. In diesen Rundschreiben ist zwar von der Verpflichtung des Eigentums die Rede, gleichzeitig wird aber auch die Unantastbarkeit des Eigentums hervorgehoben. Niemand dürfe einen anderen Menschen dazu zwingen, dass dieser sein Eigentum zum Wohle der Gemeinschaft verwendet. Eine „Zwangsethik“ wurde explizit ausgeschlossen und die Wichtigkeit von Eigentum und Eigentumsbildung betont, weil gerade Eigentum unabdingbar notwendig sei, damit die Bürger der Obrigkeit in selbstbewusster Unabhängigkeit und Freiheit gegenüberstehen können.
Samtpfotensozialismus als Maßstab Im Rundschreiben „Caritas in Veritate“ liest man davon, trotz dezenter Formulierungen, eigentlich nichts mehr. Stattdessen habe ich den Eindruck, dass das Rundschreiben die offizielle Kirchenposition an die Praxis und Theorien des Samtpfotensozialismus der politischen Führungskasten angepasst hat. Das Eigentum sämtlicher Bürger ist nur noch nominelles Eigentum, prinzipiell dürfen demokratisch gewählte Obrigkeiten nun auf jedwedes Eigentum zugreifen, der materielle Eigentumsbegriff ist entleert: „Zwangsethisch“ begründete Eingriffe der politischen Kleptokratie sind erwünscht; Formulierungen wie „von der Politik geleitete Mechanismen zur Umverteilung“ oder „der Wirtschaftstätigkeit, der die Aufgabe der Schaffung des Reichtums zukäme, und der Politik, die sich mittels Umverteilung um die Gerechtigkeit zu kümmern habe“ belegen dies. Über sein persönlich erwirtschaftetes Einkommen, hat der Mensch gemäß „Caritas in Veritate“ nur noch eingeschränkte Verfügungsrechte, die letztendliche Disposition über dieses Einkommen ist der politischen Kleptokratie zur Disposition unterstellt. Die Finanzminister können sich freuen: Fiskalische Enteignungsträume haben nun päpstlichen Segen. In einem solchen Rahmen heißt es nicht mehr „Du sollst nicht stehlen“, sondern es heißt nun: „Du sollst nicht stehlen. Aber Du darfst die Partei wählen, die Deinen Nachbarn, weil er wohlhabender ist als Du, ausrauben will und Dir verspricht, einen Teil des Raubes an Dich abzutreten. Das nennt man dann Soziale Gerechtigkeit.“
Linksintellektuelle Anbiederung „Caritas in Veritate“ ist eine Anbiederung an die linksintellektuelle Kaste. Eine Kaste, die für Menschenverachtung, für Massensterben in Theorie und Praxis und für „Armut, Not und Elend für Alle“ steht. Man könnte fast meinen, die Spezies von Lafontaine bis Attac, also die ewiggestrigen, sozialistisch-faschistisch-marxistischen Gruppen aller Farben, welche Europa und die Welt schon mehrfach in fürchterliche Katastrophen geführt haben und wieder führen werden, hätten bei den Formulierungen gegen die Marktwirtschaft und für eine Ausweitung der Ausplünderung der Regierten durch die Regierungen den Paten gestellt. Walter Block, ein libertärer Ökonomieprofessor an der Loyola-Universität in New Orleans, zählt die Religionen zu den Bollwerken, welche den Weg der westlichen Welt in den Totalitarismus zwar nicht verhindern, aber aufhalten und verlangsamen, nach der Lektüre von „Caritas in Veritate“ wird er wohl die katholische Variante nicht mehr zu diesen Bollwerken zählen.
Fehldeutung der Finanzkrise Die Mitglieder des Rates „Justitia et Pax“ hätten sich bei Nicolas von Oresme (1325-1382) kundig machen können, der schon damals nachwies, dass das Geldmonopol der Obrigkeit stets zum Schaden der Untertanen gehandhabt wird. Vielleicht wäre diesen Herren dann zu der Erkenntnis gelangt, dass insbesondere die staatliche (Papier)Scheingeld- und Kreditpolitik via Zentralbanken als eigentliche Ursache für die jetzige Finanzkrise verantwortlich ist. Die Märkte haben nur versucht die Blutvergiftung der staatlichen Scheingeldpolitik (= Falschgeldpolitik) zu verdauen, unbestritten auch mit sehr unappetitlichen Geschäften. Seit 1971 ist die große Geldmenge (M3 genannt) um das Vierzigfache gestiegen, das weltweite Sozialprodukt stieg aber nur um das Vierfache. Hätten die Banken und andere Finanzinstitute als verlängerter Arm der Politik auf den Finanzmärkten in den letzten Jahrzehnten nicht jene Vielzahl von Blasen produziert und damit ungeheure Mengen des staatlichen Zwangs-Falschgeldes gebunden, dann hätte sich diese ungeheure Masse von staatlichem Falschgeld vielleicht auf die Gütermärkte des täglichen Bedarfs gestürzt und die Tasse Espresso würde eventuell schon 50 Euro im Café kosten. Möchte der Rat „Justitia et Pax“ dies gerne so haben? Aber dies ist den Herren des Rates „Justitia et Pax“ wahrscheinlich gleichgültig, dabei leben sie von der Arbeitsleistung anderer Menschen: Menschen, die in einer noch so gerade existierenden, geknebelten und gewürgten „Rumpf-Marktwirtschaft“ so erfolgreiche Leistungen erbringen, dass auch „Nur-Geistarbeiter“ - wie die Herren des Rates „Justitia et Pax“ - gut leben und dabei die Marktwirtschaft, die sie ernährt, mit dezenten Formulierungen eigentlich schmähen. „Staatsmonopolistisches Zwangs-Papiergeld“ und „Zentralplanwirtschaftliches Zinsdiktat“ sind die beiden zutiefst sozialistischen Ursachen und Eckpfeiler der sog. Weltfinanzkrise. Diese beiden Eckpfeiler führen Begriff und Funktionen von Geld ad absurdum: Geld soll Tauschmittel, Recheneinheit und Wertaufbewahrungsmittel sein. Die skrupellose (Schein)Geldvermehrungs- und Kreditpolitik der Regierungen vernichtet diese Funktionen und hält nur durch das Gewaltmonopol noch die Tauschfunktion des staatlichen Zwangs(falsch)geldes aufrecht. Die Märkte machen nur ihre Arbeit, indem sie versuchen, die strukturellen Verwerfungen und gigantischen Verschuldungen zu beseitigen, die sich durch die beiden sozialistischen Eckpfeiler der Geldpolitik der Regierungen aufgebaut und aufgestaut haben. Die aktuelle Krise ist die Heilkur - und nicht etwa ein "Marktversagen". Staatliche Enteignungs-, Wohlstandsvernichtungs- und Krisenverursachungspolitik nenne ich eine solche hemmungslose Falschgeldverbreitung im Verein mit ausufernden Staatsschulden und darüber erwarte ich eigentlich Einiges in einer Sozial-Enzyklika zur Finanz- und Wirtschaftskrise zu lesen. Noch in „Centesimus annus“ erfolgte eine Geißelung eines derart wuchernden „Wohlfahrtsstaates“, der die Menschen ihrer Verantwortung beraubt, den Verlust an menschlicher Energie verantwortet, die Staatsapparate aufbläht und der durch eine maßlose staatliche Ausgabensteigerung gekennzeichnet ist.
Brunnenvergifter-Parolen Aber in "Caritas in Veritate" sehe ich davon nichts. Stattdessen finden die Brunnenvergifter aller politischen Lager mit Formulierungen wie: „Die zusammengewachsene Wirtschaft unserer Zeit eliminiert die Rolle der Staaten nicht, sie verpflichtet die Regierungen vielmehr zu einer engeren Zusammenarbeit untereinander“ oder „Um die Weltwirtschaft zu steuern ... ist das Vorhandensein einer echten politischen Weltautorität ... dringend nötig“ oder „übergeordnete Stufe internationaler Ordnung ... für die Steuerung der Globalisierung errichtet“ oder „auch eine weltweite Neuverteilung der Energiereserven notwendig“ oder „Die angemessen geplanten und ausgeführten Globalisierungsprozesse machen auf weltweiter Ebene eine noch nie dagewesene große Neuverteilung des Reichtums möglich“. Das ist Munition für ihren Traum einer Weltregierung, die vorzugsweise von den politischen Parteien und deren wirtschaftlichen Interessenverbänden kontrolliert werden soll. Ausgerechnet diejenigen, welche die Krise verursacht haben, sollen nun scheinbar mit päpstlichem Segen die Zerstörung aller noch vorhandenen Kulturwerte des „christlichen Abendlandes“ in Angriff nehmen dürfen.
Ansammlung grundlegender Irrtümer Offenbar sehen die Mitglieder des Rates „Justitia et Pax“ dies anders. Sie übernehmen die Meinungen der politischen Krisenverursacher und von deren hochkarätigen ökonomischen Beratern, welche sich zwar anmaßen die wirtschaftliche Entwicklung in Prozent auf eine Kommastelle genau vorherzusagen, aber vom Zerplatzen jeder Blase überrascht wurden und auch künftig werden. Schließlich werden die zutiefst sozialistischen Instrumente, die die Finanzkrise hervorriefen, auf Ratschlag der hochkarätigen ökonomischen Politik-Berater zur Bekämpfung der jetzigen Krise eingesetzt. Das bedeutet, dass die Politik für die nächste Blase, die nächste Krise, die wahrscheinlich zu noch mehr Verwerfungen führen wird, wiederum den Grundstein legt. Selbstverständlich werden dann diese Krisenerzeuger unisono mit den Mitgliedern des Rates „Justitia et Pax“ die Schuld wieder der Marktwirtschaft geben. Dabei haben die Ökonomen, welche in der Tradition der „Wiener Schule“ stehen, vor der jetzigen Krise seit vielen Jahren gewarnt. Die Mitglieder des Rates „Justitia et Pax“ sollten sich über diese Denktradition kundig machen und vielleicht auch noch Werke von Vordenkern der „sozialen Marktwirtschaft“ zur Kenntnis nehmen. Das ist auch den deutschen Bischöfen zu empfehlen, deren Äußerungen über „soziale Marktwirtschaft“ und die jetzige Finanzkrise einfach unerträglich sind. Die Unkenntnis des Rates über das Marktgeschehen zeigt sich an solchen Formulierungen wie: „dem Prinzip der Gleichwertigkeit der getauschten Güter“. Wenn die Güter nur gleichwertig wären, würden Tausch und Handel brach liegen und wahrscheinlich würde dann nur eine primitive Naturalwirtschaft genügen; nationaler/internationaler Handel und nationale/internationale Arbeitsteilung würden in der uns bekannten Form nicht existieren. Will der Rat „Justitia et Pax“ etwa zurück zu primitiven Wirtschaftsformen? Menschen tauschen Güter, weil sie ganz subjektiv das begehrte Gut eben höher einschätzen als das Gut, welches sie im Tausch abgeben wollen und beide Tauschpartner haben einen subjektiven Vorteil durch die Tauschaktion. Dadurch entstand Handel, daraus entstand Arbeitsteilung, dadurch stieg die materielle Wohlfahrt in den letzten 200 Jahren so enorm an. Und das hat die vom Rat verschmähte Marktwirtschaft erwirkt, die die Vielzahl der Informationen, welche über Millionen von Menschen breit gestreut sind, in der Institution „Markt“ bündelt und durch die Aktionen der Markteilnehmer koordiniert - und das sind wir alle. Keineswegs haben dazu Politiker beigetragen, die sich Wissen anmaßen, aber solch immenses Wissen gar nicht haben können und eigentlich nur wohlstandshemmend wirken.
Fazit Als persönliches Fazit unterstelle ich, dass die Verfasser der Enzyklika es wohl zumindest „gut gemeint haben“ können. Aber wie oft habe ich in katholischen Predigten gehört: „gut gemeint ist nun einmal nicht gut, sondern im Ergebnis das Gegenteil von gut“. „Caritas in Veritate“ verfehlt in moralischer und ethischer Hinsicht ihr Ziel, denn sie gründet auf einem intellektuellen Fehlschluss: der Überlegenheit der Regierungen über die normalen Menschen. Die Enzyklika „Caritas in Veritate“ gibt meines Erachtens Anlass zum Fürchten, während „Deus Caritas est“ brillant, ja geradezu wunderschön ist; nicht umsonst wurde „Deus Caritas est" auch in evangelikalen Kreisen gelobt. Der eingangs erwähnte Edgar L. Gärtner sagt, dass in „Deus Caritas est“ tatsächlich Benedikt XVI. originär zu uns spricht, wir also dort wirklich lesen können was der Papst denkt. Das sehe ich auch so, glaube aber zugleich nicht, dass „Deus Caritas est“ das Rennen machen wird, sondern die unheilvolle Enzyklika „Caritas in Veritate“, die aber die Unterschrift von Benedikt XVI. trägt. Mit dieser können die fehlgeleiteten Intellektuellen im Zusammenspiel mit den Kleptokraten aus Politik und Interessenverbänden nun scheinbar mit „päpstlichem Siegel“ zur Attacke blasen, um uns endgültig ins Zeitalter der Barbarei zurückzuführen. Ich persönlich werde mich weiterhin an der oben genannten Denktradition orientieren, selbst wenn „Caritas in Veritate“ zur offiziellen Lehrmeinung erhoben wird; dann bin ich eben ab jenem Zeitpunkt aktiver Protestant in der katholischen Kirche.
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