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Freiheitsnachrichten V – eins zu einhundertdreiunddreißig PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Samstag, 29. Dezember 2012

1980 hat ein Landwirt 47 Personen ernährt, 2008 sind es 133 Personen. Malthusianischen Ängste sind auch in dieser Hinsicht unbegründet. Übertragen auf die Weltbevölkerung bedeutet das, einen weltweit gleichen Produktivitätsstandard vorausgesetzt: Wären alle Erwerbstätigen in Deutschland Bauern, dann würden sie bereits rund 4/5 der Weltbevölkerung ernähren können. Eine derartige Rechnung ist natürlich nicht mehr als ein Jux. Dennoch: Die Ernährungsgewohnheiten und -möglichkeiten verbessern sich kontinuierlich. Tatsächlich verbrauchen die Deutschen seit dem Jahr 2000 mehr Gemüse - der Verbrauch steigt um 1,1 kg pro Kopf und Jahr. Zugleich herrscht der Eindruck vor, dass sich die Qualität der Lebensmittel, trotz Skandalen, kontinuierlich verbessert hat.

Insgesamt achten die deutschen Verbraucher inzwischen stärker auf die Qualität der Lebensmittel als auf den Preis (wichtigstes Kaufkriterium). Die „Qualitätsesser“ erobern den Supermarkt. In Europa liegen sie damit dennoch lediglich am Ende des Feldes qualitätsbewusster Konsumenten. Nahrungsmittelhersteller sehen in einer fortgesetzten Verbesserung der Lebensmittelqualität einen wichtigen Erfolgsfaktor. Die Vielfalt qualitativ hochwertiger Angebote ist inzwischen beeindruckend. Angesichts der nachweislich guten Lebensmittelqualität von Discountern gilt, dass eine gute Ernährung heute auch preiswert möglich ist und sich weiter verbessern wird.

 
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