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Was wird aus der Krise? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Freitag, 10. September 2010

Thorsten Polleit gibt seine Lageeinschätzung in einem Interview bei Focus Money, mit klarem Urteil zum Beitrag der Politik für die Krisenbewältigung: Die Politik behindert, während die Unternehmen sich neu positioniert haben.

Wie es in den USA weitergeht, lässt sich aus einer Studie von Veronique Rugy (Mercatus Center) ableiten. Sie hat den Zusammenhang von den (gigantischen) Konjunkturankurbelungsmaßnahmen und der Arbeitslosigkeit untersucht. Ergebnis: Mehr als 275 Mrd. US-Dollar haben aus den als Befürchtung an die Wand gemalten 8,8% Arbeitslosigkeit 9,6% gemacht.
Gleichwohl bleibt der (Vulgär)Keynesianismus unangreifbar. Warum? Die Konjunkturmaßnahmen mit einem Umfang von insgesamt rund 1 Billionen US-Dollar waren einfach zu niedrig. Und das gilt einfach so lange wie die Wirtschaft nicht in ausreichendem Maße wächst.

Thorsten Polleit warnt in der Börsenzeitung vom 10.09.2010 davor, die Fehler Japans zu wiederholen. Der japanische Weg führt zu einer Vervielfachung der Staatsverschuldung, Stagnation und umfassender Verstaatlichung. Vielmehr sollte der Westen aus den Fehlern Japans lernen und die Krisenbereinigung zulassen. Ein Schuldenerlass, verursachergerecht zu Lasten der Gläubiger, ist dafür unumgänglich. Die Alternative lautet in der aktuellen Überschuldungskrise Inflation und (weitere) Zerrüttung des Geldwesens.

 
"Mut zur Freiheit!" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Dienstag, 31. August 2010

.. ist hoffentlich der Auftakt zu einer grundsätzlichen Debatte. Das Plädoyer für den klassischen Liberalismus von Frank Schäffler und zwei Mitstreitern ist inzwischen fast in aller Munde. Kein Wunder - kluge, prinzipientreue Aussagen gibt es in der öffentlichen politischen Debatte ja nicht gerade im Überfluss.

 
Extremwetterereignisse PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Sonntag, 22. August 2010

Diese aussagekräftige Zusammenfassung einer Studie zur Entwicklung der Folgen von Extremwetterereignissen in den letzten 100 Jahren und ihren Ursachen sollte zu denken geben. Steffen Hentrich von "Denken für die Freiheit" sei Dank.

Das Leben ist Problemlösen. Und wenn man die Menschen lässt, lösen sie ihre Probleme eigenständig - gravierende vorrangig. Die Lebensbedingungen werden immer besser. Und wenn die Regierungen den Menschen mehr Freiheit ließen, würde sich diese Entwicklung vervielfachen.

 
Tip des Tages, über den Tag hinaus ... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Donnerstag, 19. August 2010

... sind zwei Blogs aus unserer Linksammlung: Freilich (Schweiz) und Neues aus Westsibirien (Berlin). Die "Schweizer" bieten konsequenten Liberalismus und damit eine erfrischend klare Sicht auf den vernebelten Alltag. Das gewährleistet vor allem Christian Hoffmann und daneben immer wieder unnachahmlich Julika Hartmann. Kluge Köpfe! Die Auseinandersetzung mit Kommentatoren ist eine zusätzliche Lesefreude - und Argumentationshilfe.

Auf Neues aus Westsibirien schreibt Holger Schäfer etwa einmal im Monat einen erhellenden Beitrag und korrigiert verbreitete Irrtümer (die Kommentare zum letzten Beitrag Supersize me, Hartz! besitzen fast Kultstatus).

 
1 + 1 + 1 = >3 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: pk   
Dienstag, 17. August 2010

Wenn man 1 und 1 und 1 zusammenzählt, dann ergibt die Summe manchmal mehr als die Teile. Das gilt entsprechend auch für das Verknüpfen von Artikeln: Wenn der deutsche Staat zum Gebührenerfinder wird (Handelsblatt), dann wird schamlos von denen abkassiert, die gerade noch die Gier geisselten. Zugleich deutet die Länge des Artikels bereits an, was angesichts der selbst verschuldeten Schuldenlast der Regierungen in Bund, Ländern und Gemeinden auf den deutsche Steuer- und Gebührenzahler alles zukommt. Zugleich hat die Behördenflut in Deutschland absurde Ausmaße angenommen, wie Justus Haucap aufzeigt (Rezension in der FAZ). Schließlich ist klar, dass die unaufhörliche Steigerung der Staatseinnahmen bei gleichzeitig stetig wachsenden Staatsausgaben nicht endlos so weiter geht. Das denken scheinbar auch die Chinesen, denn China drosselt Amerikas Frischgeldzufuhr (Financial Tiimes Deutschland).

Es ist etwas faul im Wohlfartsstaat und zwar die vermeintliche Wohlfahrt durch den Staat. Denn, wie wir von Robert Nef wissen, der Wohlfahrtsstaat zerstört zuerst den Staat und dann die Wohlfahrt.

 
Wie wahr ... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: pk   
Donnerstag, 29. Juli 2010

„Manche Berufsgruppen haben keine anderen Fähigkeiten als der Rest der Bevölkerung, werden aber zu Unrecht für Experten gehalten.“ Nassim Taleb

 
Eine wieder aktuelle Mahnung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: pk   
Sonntag, 25. Juli 2010

„Wir waren einmal der Auffassung, man könne einfach durch Steuersenkungen und erhöhte Regierungsausgaben aus der Rezession herausfinden und die Beschäftigung ankurbeln. Ich sage Ihnen in aller Offenheit, dass diese Option nicht mehr gegeben ist und dass sie – falls es sie überhaupt jemals gab – nichts anderes bewirkte, als der Wirtschaft Inflation zu injizieren... Höhere Inflation und in ihrem Gefolge höhere Arbeitslosigkeit. Das ist die Geschichte der letzten zwanzig Jahre.“ mahnte der englische Premierminister Callaghan in seiner Rede auf der Jahreskonferenz der Labour Party am 28.09.1976 in Blackpool.

 
Sommerlektüre PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Freitag, 23. Juli 2010

Sollte ich im Urlaub zum Lesen kommen, dann freue ich mich schon jetzt auf eine „Trilogie“ des glänzenden amerikanischen Ökonomen Thomas Sowell: Economic Facts and Fallacies, Knowledge and Decision und Applied Economics. Mehr dazu hier im August.

Sollte ich im Urlaub zum Hören kommen, dann werde ich erneut Freude an Ralph Raico's History: The Struggle for Liberty finden. Das nächste Hayek Wissenschaftskreisseminar wird voraussichtlich einen historischen Schwerpunkt haben. Außerdem ist die Auswahl von noch ungehörten Econtalks, die Russ Roberts im Rahmen der Library of Economics führt, auf meinem ipod groß.

Auf meiner sehr langen Lektüreliste stehen außerdem noch eine Cicero-Biographie und der Untergang des Römischen Reiches sowie die Geschichte eines Hutes aus den Niederlanden.

In den nächsten zwei Wochen ist für etwas Programm bei Forum Ordnungspolitik gesorgt, auch wenn ich vorhabe, offline zu sein.

 
Konsequente Meinungsfreiheit in Iowa PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Donnerstag, 22. Juli 2010

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Wenn Ideen Sex haben, prosperiert eine Gesellschaft PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Sonntag, 18. Juli 2010

Matt Ridley ist ein britischer Biologe und glänzender Redner. Zumindest gilt das für seinen Auftritt unter dem Titel „When Ideas have Sex“. Sein gleichermaßen unterhaltsamer wie einsichtsreicher Vortrag erläutert nicht weniger als die Frage: Wie funktioniert eine erfolgreiche Gesellschaft.
Der populäre Sachbuchautor stützt seine Erläuterungen auf David Ricardo's Modell der komparativen Kostenvorteile, Lawrence Read's I, pencil und der empirisch gestützten Überzeugung einer evolutionären, sensationellen Wohlstandsentwicklung. Als Eckpfeiler nennt Matt Ridley den Tausch, die Arbeitsteilung sowie die Wissensteilung und -mehrung durch Massenkommunikation, die ein kollektives Gehirn entstehen lasse. Deshalb hätten allein die Menschen eine einzigartige Prosperität geschaffen: Im Jahr 1800 musst man für eine Stunde Kerzenlicht noch 6 Stunden arbeiten, heute weniger als eine Sekunde. Im Absolutismus arbeiteten hunderte, ja tausende Menschen für Ludwig XIV., heute tun sie das für jedermann.
Schauen Sie rein, die 16 Minuten sind großartig.
(Dank an W.S. für den Hinweis)

 
Wieviel ökonomischer und sozialer Verstand bleibt den Kirchen? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Freitag, 16. Juli 2010

Überraschend hat mich der Info-Brief 2010 „Aus den Kirchen - Für die Länder“ des Beauftragten der evangelischen Kirchen bei den Ländern Berlin und Brandenburg und des katholischen Büros des Erzbistums Berlin erreicht.

Die abschließende Karikatur scheint mir leider sinnbildlich für die Erosion des ökonomischen und sozialen Verständnisses der Kirchen zu stehen:

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FOP bei Facebook PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: pk   
Sonntag, 11. Juli 2010

Forum Ordnungspolitik ist seit einigen Tagen bei Facebook präsent. Die Artikel und Beiträge werden dorthin übertragen. Zusätzlich ergänzt Florian Stronk immer wieder den Nachrichtenstrom mit kleinen Findlingen. Über 90 Personen haben bereits signalisiert, dass Ihnen das Angebot gefällt. Das ist prima und es besteht noch Potenzial für mehr Zustimmung. Anregungen können Sie direkt vor Ort machen oder an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. richten.

 
Freiheit und Vielfalt statt alternativlosem Zentralismus PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Samstag, 26. Juni 2010

Beim Liberalen Institut (Zürich) ist unter dem Titel "Freiheit und Vielfalt statt alternativlosem Zentralismus" ein LI-Paper von mir erschienen. Tenor: Die Rettung des Euro durch eine zentralistische Geld- und Wirtschaftspolitik widerspricht dem europäischen Geist.

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Große Freiheit nachgelesen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Dienstag, 22. Juni 2010

Die Große Freiheit hat einige große Beiträge hervorgebracht, die im Internet verfügbar sind. Hier sind zunächst zwei zur Auswahl:

An erster Stelle der erste Vortrag vom Philosophen Rolf W. Puster: Zur Attraktivität der libertären Botschaft (auf mises.de). Im Mittelpunkt stehen eine kurze Charakterisierung der libertären Botschaft (Verbot von Gewaltanwendung und -androhung sowie der Schutz von Leben, Freiheit und Eigentum), die Abgrenzung von anderen, insbesondere konservativen Ideen und schließlich das Potenzial der libertären Botschaft (u.a. die Erkenntnis: alles Handen ist seinem Wesen nach Wirtschaften, außerdem freiwillige und gewaltfreie Kooperation auf der Grundlage eines geschützten Privateigentums). Die Quintessenz ist für Außenstehende vermutlich verblüffend: Die Libertären verfügen die besten Mittel, um die Ideale der Linken zu erreichen, nämlich eine Weltverbesserung.

Außerdem hat Robert Nef zehn Thesen und drei Reflexionen zum Wohlfahrtsstaat: Der geordnete Rückzug formuliert (bei eigentümlich frei). Der konzise Artikel enthält mundgerechte Argumente, um sich mit Wohlfahrtsstaatapologeten auseinanderzusetzen. Offenkundig gilt, was der Staats nicht kann, muss zurück in die Privatsphäre. Und das ist weithin sichtbar richtig viel.

 
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