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Tip des Tages, über den Tag hinaus ... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Donnerstag, 19. August 2010

... sind zwei Blogs aus unserer Linksammlung: Freilich (Schweiz) und Neues aus Westsibirien (Berlin). Die "Schweizer" bieten konsequenten Liberalismus und damit eine erfrischend klare Sicht auf den vernebelten Alltag. Das gewährleistet vor allem Christian Hoffmann und daneben immer wieder unnachahmlich Julika Hartmann. Kluge Köpfe! Die Auseinandersetzung mit Kommentatoren ist eine zusätzliche Lesefreude - und Argumentationshilfe.

Auf Neues aus Westsibirien schreibt Holger Schäfer etwa einmal im Monat einen erhellenden Beitrag und korrigiert verbreitete Irrtümer (die Kommentare zum letzten Beitrag Supersize me, Hartz! besitzen fast Kultstatus).

 
1 + 1 + 1 = >3 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: pk   
Dienstag, 17. August 2010

Wenn man 1 und 1 und 1 zusammenzählt, dann ergibt die Summe manchmal mehr als die Teile. Das gilt entsprechend auch für das Verknüpfen von Artikeln: Wenn der deutsche Staat zum Gebührenerfinder wird (Handelsblatt), dann wird schamlos von denen abkassiert, die gerade noch die Gier geisselten. Zugleich deutet die Länge des Artikels bereits an, was angesichts der selbst verschuldeten Schuldenlast der Regierungen in Bund, Ländern und Gemeinden auf den deutsche Steuer- und Gebührenzahler alles zukommt. Zugleich hat die Behördenflut in Deutschland absurde Ausmaße angenommen, wie Justus Haucap aufzeigt (Rezension in der FAZ). Schließlich ist klar, dass die unaufhörliche Steigerung der Staatseinnahmen bei gleichzeitig stetig wachsenden Staatsausgaben nicht endlos so weiter geht. Das denken scheinbar auch die Chinesen, denn China drosselt Amerikas Frischgeldzufuhr (Financial Tiimes Deutschland).

Es ist etwas faul im Wohlfartsstaat und zwar die vermeintliche Wohlfahrt durch den Staat. Denn, wie wir von Robert Nef wissen, der Wohlfahrtsstaat zerstört zuerst den Staat und dann die Wohlfahrt.

 
Wie wahr ... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: pk   
Donnerstag, 29. Juli 2010

„Manche Berufsgruppen haben keine anderen Fähigkeiten als der Rest der Bevölkerung, werden aber zu Unrecht für Experten gehalten.“ Nassim Taleb

 
Eine wieder aktuelle Mahnung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: pk   
Sonntag, 25. Juli 2010

„Wir waren einmal der Auffassung, man könne einfach durch Steuersenkungen und erhöhte Regierungsausgaben aus der Rezession herausfinden und die Beschäftigung ankurbeln. Ich sage Ihnen in aller Offenheit, dass diese Option nicht mehr gegeben ist und dass sie – falls es sie überhaupt jemals gab – nichts anderes bewirkte, als der Wirtschaft Inflation zu injizieren... Höhere Inflation und in ihrem Gefolge höhere Arbeitslosigkeit. Das ist die Geschichte der letzten zwanzig Jahre.“ mahnte der englische Premierminister Callaghan in seiner Rede auf der Jahreskonferenz der Labour Party am 28.09.1976 in Blackpool.

 
Sommerlektüre PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Freitag, 23. Juli 2010

Sollte ich im Urlaub zum Lesen kommen, dann freue ich mich schon jetzt auf eine „Trilogie“ des glänzenden amerikanischen Ökonomen Thomas Sowell: Economic Facts and Fallacies, Knowledge and Decision und Applied Economics. Mehr dazu hier im August.

Sollte ich im Urlaub zum Hören kommen, dann werde ich erneut Freude an Ralph Raico's History: The Struggle for Liberty finden. Das nächste Hayek Wissenschaftskreisseminar wird voraussichtlich einen historischen Schwerpunkt haben. Außerdem ist die Auswahl von noch ungehörten Econtalks, die Russ Roberts im Rahmen der Library of Economics führt, auf meinem ipod groß.

Auf meiner sehr langen Lektüreliste stehen außerdem noch eine Cicero-Biographie und der Untergang des Römischen Reiches sowie die Geschichte eines Hutes aus den Niederlanden.

In den nächsten zwei Wochen ist für etwas Programm bei Forum Ordnungspolitik gesorgt, auch wenn ich vorhabe, offline zu sein.

 
Konsequente Meinungsfreiheit in Iowa PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Donnerstag, 22. Juli 2010

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Wenn Ideen Sex haben, prosperiert eine Gesellschaft PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Sonntag, 18. Juli 2010

Matt Ridley ist ein britischer Biologe und glänzender Redner. Zumindest gilt das für seinen Auftritt unter dem Titel „When Ideas have Sex“. Sein gleichermaßen unterhaltsamer wie einsichtsreicher Vortrag erläutert nicht weniger als die Frage: Wie funktioniert eine erfolgreiche Gesellschaft.
Der populäre Sachbuchautor stützt seine Erläuterungen auf David Ricardo's Modell der komparativen Kostenvorteile, Lawrence Read's I, pencil und der empirisch gestützten Überzeugung einer evolutionären, sensationellen Wohlstandsentwicklung. Als Eckpfeiler nennt Matt Ridley den Tausch, die Arbeitsteilung sowie die Wissensteilung und -mehrung durch Massenkommunikation, die ein kollektives Gehirn entstehen lasse. Deshalb hätten allein die Menschen eine einzigartige Prosperität geschaffen: Im Jahr 1800 musst man für eine Stunde Kerzenlicht noch 6 Stunden arbeiten, heute weniger als eine Sekunde. Im Absolutismus arbeiteten hunderte, ja tausende Menschen für Ludwig XIV., heute tun sie das für jedermann.
Schauen Sie rein, die 16 Minuten sind großartig.
(Dank an W.S. für den Hinweis)

 
Wieviel ökonomischer und sozialer Verstand bleibt den Kirchen? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Freitag, 16. Juli 2010

Überraschend hat mich der Info-Brief 2010 „Aus den Kirchen - Für die Länder“ des Beauftragten der evangelischen Kirchen bei den Ländern Berlin und Brandenburg und des katholischen Büros des Erzbistums Berlin erreicht.

Die abschließende Karikatur scheint mir leider sinnbildlich für die Erosion des ökonomischen und sozialen Verständnisses der Kirchen zu stehen:

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FOP bei Facebook PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: pk   
Sonntag, 11. Juli 2010

Forum Ordnungspolitik ist seit einigen Tagen bei Facebook präsent. Die Artikel und Beiträge werden dorthin übertragen. Zusätzlich ergänzt Florian Stronk immer wieder den Nachrichtenstrom mit kleinen Findlingen. Über 90 Personen haben bereits signalisiert, dass Ihnen das Angebot gefällt. Das ist prima und es besteht noch Potenzial für mehr Zustimmung. Anregungen können Sie direkt vor Ort machen oder an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. richten.

 
Freiheit und Vielfalt statt alternativlosem Zentralismus PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Samstag, 26. Juni 2010

Beim Liberalen Institut (Zürich) ist unter dem Titel "Freiheit und Vielfalt statt alternativlosem Zentralismus" ein LI-Paper von mir erschienen. Tenor: Die Rettung des Euro durch eine zentralistische Geld- und Wirtschaftspolitik widerspricht dem europäischen Geist.

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Große Freiheit nachgelesen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Dienstag, 22. Juni 2010

Die Große Freiheit hat einige große Beiträge hervorgebracht, die im Internet verfügbar sind. Hier sind zunächst zwei zur Auswahl:

An erster Stelle der erste Vortrag vom Philosophen Rolf W. Puster: Zur Attraktivität der libertären Botschaft (auf mises.de). Im Mittelpunkt stehen eine kurze Charakterisierung der libertären Botschaft (Verbot von Gewaltanwendung und -androhung sowie der Schutz von Leben, Freiheit und Eigentum), die Abgrenzung von anderen, insbesondere konservativen Ideen und schließlich das Potenzial der libertären Botschaft (u.a. die Erkenntnis: alles Handen ist seinem Wesen nach Wirtschaften, außerdem freiwillige und gewaltfreie Kooperation auf der Grundlage eines geschützten Privateigentums). Die Quintessenz ist für Außenstehende vermutlich verblüffend: Die Libertären verfügen die besten Mittel, um die Ideale der Linken zu erreichen, nämlich eine Weltverbesserung.

Außerdem hat Robert Nef zehn Thesen und drei Reflexionen zum Wohlfahrtsstaat: Der geordnete Rückzug formuliert (bei eigentümlich frei). Der konzise Artikel enthält mundgerechte Argumente, um sich mit Wohlfahrtsstaatapologeten auseinanderzusetzen. Offenkundig gilt, was der Staats nicht kann, muss zurück in die Privatsphäre. Und das ist weithin sichtbar richtig viel.

 
Go for Gauck! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: pk   
Mittwoch, 09. Juni 2010

Und hier kann die bürgerliche Vernetzung zeigen, wieviele Menschen sie auf die virtuelle Straße bekommt: Die minimalistische "Go for Gauck" Seite, eine Petition als Signal unterzeichnen und die professionelle Homepage des Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten.

 
Lektüre für Generationen von Freiheitsfreunden PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Dienstag, 25. Mai 2010

The Freeman“ ist seit über 50 Jahren ein unprätentiöses Flaggschiff publizistischer Freiheit in den USA. Für viele prominente und unbekannte Liberale ist die Zeitschrift der Foundation for Economic Education (FEE) zum Erst- und Dauerkontakt mit der Idee der Freiheit geworden. "The Freeman" steht für freie Märkte und beschränkte Regierung, für Privateigentum und die Herrschaft des Rechts, für libertäre Philosophie und gegen Regierungsinterventionismus. Die Autoren des zehn Mal pro Jahr erscheinenden fünfzigseitigen Magazins im handlichen Format reichen bisher vom Universitätsprofessor bis zur Hausfrau. Henry Hazlitt und Ludwig von Mises gehörten genauso zu den Autoren wie heute Don Boudreaux und Robert Higgs.

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Bürgerrechte wahrnehmen - Petition unterzeichnen! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: pk   
Samstag, 22. Mai 2010

Meckern allein hilft nicht. Wer etwas verändern möchte, muss sich selbst und andere bewegen.

Eine einfache Möglichkeit besteht darin, die nachstehende Petition zu unterzeichnen: Hausunterricht soll erlaubt und straffrei gestellt werden. Kommen die erforderlichen 50.000 Unterschriften bis zum 16.06.2010 zusammen, ist das ein schöner Erfolg. Sind es weniger, aber dennoch möglichst viele, dann geht davon immer noch ein Signal aus: Beendet die staatliche Bevormundung!

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